Wie und welchen Content Sie liefern sollten, damit Sie durch Content Marketing Ihr Publikum überzeugen

3 Do’s und Dont’s gegenüber Ihrer Zielgruppe

Truth or lie

“So tun als ob” ist eine Methode, die im Content Marketing keine Anwendung finden sollte. Auch wenn es letztlich darum geht, Geld zu verdienen, handelt es sich bei dem Ansatz nicht um gut verpackte Werbebotschaften. Vielmehr müssen Sie Ihren Nutzern hilfreiche Inhalte liefern, die eine Antwort auf deren Suchanfragen liefern.

Sie müssen demnach einen Mehrwert bieten, der so auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe abgestimmt ist (z.B. mit Hilfe des Konzepts der Buyer Personas), das diese Vertrauen zu Ihrer Marke aufbaut. So generieren Sie wiederkehrenden Traffic, den Sie für Ihren “Veredelungslift” benötigen, um letztlich zahlende Kunden zu generieren.

Dieser Prozess ist jedoch nur möglich, wenn Sie Ihre User nicht “täuschen”. Was genau darunter zu verstehen ist, erklärt uns freundlicherweise Yvonne Lyons auf rightsourcemarketing.com. Sie zeigt 3 Do’s und Dont’s in einer Content Marketing-Strategie auf, die sich gut als Gedankenstütze eignen-

3 Dont’s

1. “Irreführende” Headlines

Im täglichen Kampf um die Aufmerksamkeit der User spielt die möglichst auffallende Gestaltung der Headline (gerade in Social Media) eine wesentliche Rolle. Doch Yvonne warnt davor, den Fokus allein darauf zu legen, die Überschriften “klickbar” zu machen, sprich Traffic zu erzielen. Natürlich wollen Sie Reichweite erzeugen, doch vor allem muss diese nachhaltig sein. Dieses Ziel erreichen Sie nicht, wenn Ihre Headline zwar Ihre Nutzer anspricht, diese im weiteren Text allerdings nicht die Antwort finden, die die Überschrift versprochen hat. Folglich verlieren Sie diese User und die Rückgewinnung ist sehr schwer. Daher empfiehlt Yvonne, nicht lediglich auf “aufmerksamheischende” Headlines zu achten, sondern vielmehr auf die Konsistenz zwischen Überschrift und Text.

2. “Getarnte” Verkaufstexte

Qualitative Inhalte sind das A und O im Content Marketing. Natürlich lehnen sich die von Ihnen behandelten Themen an Ihre Produktpalette bzw. Ihr Diensleistungsangebot an, worauf Sie jedoch in Ihrem Content nicht in erster Linie hinweisen sollten. Vielmehr muss die Schaffung eines Nutzwertes für Ihre Leser im Mittelpunkt stehen, um so Ihre Kompetenz und insbesondere die Glaubwürdigkeit auf- und auszubauen. Gerade letzteres ist für die Entwicklung langfristiger Kundenbeziehungen elementar. Selbstverständlich kann und sollte ein Call-to-Action-Button in jeden Beitrag kontextuell sinnvoll eingebaut sein, der durchaus ebenso auf kostenpflichtige Angebote hinweisen kann. In Bezug auf Ihre Glaubwürdigkeit sollte Ihr Artikel aber Ihre Zielgruppe im Blick haben und nicht Ihre Produkte. Denn dann handelt es sich um eine Art PR-Text und somit um “platte” Werbung, deren Wirkung ausbleibt und den Leser enttäuscht.

3. Nutzloser Inhalt

Dass die Qualität Ihres Contents stimmen muss, führt Yvonne direkt bzw. indirekt bereits in den vorangegangenen zwei Punkte an. Nichtsdestotrotz stellt sie diese Tatsache noch einmal klar (schließlich schafft Redundanz bekanntlich Erinnerung!): Content Marketing kann nur funktionieren, wenn Sie Inhalte produzieren, die für Ihre Zielgruppe nützlich ist. Traffic und hohe Wandlungsquoten in Käufer werden Sie nicht erreichen, wenn User bei Ihnen nicht die Lösung oder eine Hilfestellung für deren Probleme finden.

3 Do’s

1. Zielgerichtete Themen und Formate

Sie müssen wissen, nach was und wie häufig Ihre Nutzer im Netz suchen sowie, welche Formate sie bevorzugen. Indem Sie die für sie relevanten Teilgruppen Ihres Publikums nach deren Präferenzen ansprechen, können Sie Traffic und sogar
Leads erzielen. Für beides ist ebenso wichtig zu wissen, welche Touchpoints es gibt. Das Zusammenspiel aus der gezielten Themenwahl, -aufbereitung und -verbreitung bildet die Voraussetzung, nachhaltig Reichweite zu entwickeln, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, langfristige und ertragreiche Kundenbeziehungen zu erhalten.

2. Design

Natürlich nimmt auch die Gestaltung, also das Design, einen wesentlichen Aspekt ein, wenn Sie sich gegen den Wettbewerb durchsetzen wollen. Auch diese muss auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet sein, angefangen bei der Farbgebung bis hin zur Tonalität Ihrer Beiträge. Gerade in den sozialen Medien ist das Design ein entscheidendes Kriterium, nach dem Sie das Interesse Ihrer User auf sich ziehen – oder eben auch nicht.

3. Authentizität

Inwieweit Glaubwürdigkeit ein ausschlaggebender Faktor für erfolgreiches Content Marketing ist, betont Yvonne bereits in Punkt 3 der “Dont’s”. Das geht einher mit dem Thema der Authentizität, die Ihre Marke besitzen sollte, um Nutzer zu überzeugen. Somit muss dies bei der Erstellung Ihrer Inhalte, aber auch in der direkten Kommunikation mit der Zielgruppe (z.B. in Social Media) unbedingt beachtet werden.

Alle 6 Punkte zeigen wesentliche Aspekte, die Ihre Content Marketing-Strategie beinhalten sollte und auf die hin Sie Ihre tägliche Arbeit prüfen können.

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