Wie Sie Ihren Content gestalten sollten, damit Ihre Zielgruppe die Inhalte sowohl wahrnimmt als auch mehrfach klickt

7 Wege für mehr Engagement

Hand draws a bridge

Mit jedem Inhalt, den Sie im Netz publizieren, verfolgen Sie ein Ziel (zumindest sollte es so in einer erfolgsversprechenden Content Marketing-Strategie sein): Sie wollen Aufmerksamkeit, Sie wollen Klicks, Sie wollen Newsletter-Abonnenten und am Ende natürlich zahlende Kunden.

Natürlich besteht der erste Schritt darin, überhaupt von Ihren Nutzern wahrgenommen zu werden. Aber mit der so gewonnenen Reichweite, also dem
Traffic, kann letztlich nur Geld verdient werden, wenn Ihre Inhalte die User zu weiteren Handlungen animieren. Zum Beispiel zur Anmeldung für Ihren Newsletter. Das kann die zweite Stufe innerhalb Ihres Marketing-Funnels darstellen, um im Ergebnis mehr Käufer zu generieren.

Allerdings ist es mit dem stetig zunehmenden Wettbewerb nicht leicht, das benötigte Engagement der Nutzer hervorzurufen. Glücklicherweise kennt Mansi Dhorda einige Tricks, mit denen Sie diese Herausforderung erfolgreich meistern können. Dazu gibt sie 7 wertvolle Tipps:

Tipp 1: Sie müssen Ihre Zielgruppe kennen!

Am Anfang jeder Content Marketing-Strategie steht, sich ein genaues Bild seiner Kunden und derer, die es noch werden sollen, anzufertigen. Statt oft schwer handhabbare Markstudiendaten, eignet sich dazu vielmehr das Konzept der Buyer Personas. Mit diesem Ansatz verdichten Sie die relevanten Informationen über Ihrer Zielgruppe in Ihrer Nische. So erhalten Sie wichtige Daten, vor welchen (beruflichen) Herausforderungen Ihre Nutzer stehen, welche Formate und Kanäle sie präferieren sowie welche Themen gesucht werden. Alle diese Erkenntnisse sollten in die Content-Produktion und Distribution einfließen, da Sie so Ihre Chancen erhöhen, „engaging Content“ zu erstellen. Und so natürlich die Conversion-Rate zu steigern.

Tipp 2: Fokussieren Sie sich auf die Bedürfnisse Ihrer User!

Sobald Sie Ihre Buyer Personas kreiert haben, ist es für wichtig, sich tatsächlich auf die Anforderungen Ihrer Nutzer zu konzentrieren. Das heißt laut Mansi: Es geht nicht darum, wie Sie für Ihre Marke mehr Bekanntheit oder Engagement erzeugen können. Vielmehr sollten Sie sich fragen, was Sie Ihrer Zielgruppe an Inhalten bieten können, die hilfreich sind. Als Hilfestellung zählt Mansi deshalb einige Kernfragen auf, die Bestandteil Ihrer Strategie sein sollten – und letztlich auch auf höheres Engagement einzahlen:

  • Bei welchen Schwierigkeiten können Sie Ihrer Zielgruppe mit entsprechenden Inhalten helfen?
  • Mit welchem Content sind Sie in der Lage, Ihre User zu inspirieren oder ihren Tag zu verbessern?
  • Wie können Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden besser anpassen, was wird erwartet?

Tipp 3: Ziehen Sie das Interesser Ihrer Nutzer auf Ihre Seite!

Wie bereits erwähnt, steht vor dem „Engagement“ die „Awareness“. Sie müssen also zunächst die Aufmerksamkeit Ihrer User gewinnen, erst dann ist das „weiterveredeln“ möglich.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Interesse zu wecken: von lustigen Clips oder Cartoons über eher ernstere oder sogar schockierende Themen. Wichtig ist immer: Sie müssen wissen, welche Emotionen Ihre Zielgruppe anspricht und insbesondere, wie Sie diese gestalten sollten. Bevorzugen Ihre Nutzer eher Sarkasmus oder gar schwarzen Humor? Muss es sich um tiefgründige Inhalte handeln? Solche Fragen sind wichtig, um den richtigen Nerv Ihres Publikums zu treffen und so Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Tipp 4: Denken Sie an Ihre Überschriften!

Selbstverständlich spielt die Gestaltung Ihrer Inhalte eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, Ihre User zu mehr Klicks zu animieren. Sind es eher lange oder kurze Texte, gibt es andere Formate, die noch mehr Engagement bringen (Stichwort Video!) und wie soll der Beitrag am besten strukturiert sein? Das alles können Gründe sein, warum Ihr Blog-Posts ankommt oder auch nicht.

Im Bezug auf die „Awareness“ und auch das Engagement allerdings sollten Sie Ihr Augenmerk auf einen weiteren wichtigen Punkt legen: Die Überschriften. Schließlich sind Ihre Headlines oft das erste, was Ihre User gerade in Social Media lesen. Daher entscheiden sie daran, ob ein Link geklickt wird oder eben nicht. Deshalb rät Mansi, unbedingt genügend Zeit in die Erstellung der Überschriften zu investieren.

Tipp 5: Messen Sie Ihr Engagement und reagieren Sie zeitnah auf Kommentare!

Ob und wie Ihre Inhalte Engagement erzeugen, wissen Sie erst, wenn Sie diese darauf analysieren. Gibt es beispielsweise bestimmte Blog-Posts, die regelmäßig zu neuen Newsletter-Abonnenten führen? Oder Inhalte, die auf andere Weise Leads generieren? Regelmäßiges Monitoring stellt sicher, dass Sie einen klaren Überblick über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Anstrengungen haben und so frühzeitig Fehler erkennen und optimieren können.

Gerade in Social Media kann sich Engagement in verschiedenen Formen ausdrücken: Durch einen Klick auf den Like-Button, das Weiterteilen an Freunde oder sogar als Kommentar. Bei letzteren sollten Sie unbedingt sicherstellen. dass der User zeitnah eine Antwort erhält. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Ihre Fans den Eindruck erhalten, dass Sie sich nicht für sie interessieren.

Tipp 6: Nutzen Sie auch neue Plattformen als Vertriebsweg!

Bei diesem vorletzten Tipp fordert Mansi nicht dazu auf, sofort auf jedem neuen Social Media-Netzwerk präsent zu sein. Allerdings sollten Sie stets die Entwicklung und Bedeutung neuer Plattformen beobachten und abwägen, ob diese auch für Teile Ihrer Zielgruppe interessant sind. Ist dies der Fall, so lohnt es sich durchaus, Inhalte auf den neuen Kanälen zu veröffentlichen und so mehr Reichweite und ebenso Engagement zu erzielen. Dabei íst jedoch zu beachten, Ihren Content an die Spezifikationen des Netzwerks anzupassen.

Tipp 7: Die Qualität steht im Vordergrund!

Sicherlich ist vielen von Ihnen dieser Punkt bekannt: Statt Massen an Inhalten täglich zu verbreiten, sollten Sie sich eher auf die Qualität Ihres Contents konzentrieren. Denn nur wenn Sie lösungsorientierten Informationen für Ihr Publikum liefern, der es wert ist, konsumiert zu werden, steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, mehr Traffic, mehr Engagement und mehr zahlende Kunden zu gewinnen.

Mansins Aufzählung macht kompakt deutlich, auf was es ankommt, wenn Sie Ihre User von sich überzeugen und noch tiefer in Ihren Marketing-Funnel ziehen wollen.

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