Warum Content Marketing nur wirksam ist, wenn Sie ein genaues Bild Ihrer Zielgruppe schaffen

Content Marketing und Buyer Personas

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Content ist ein wesentlicher Baustein jeder Content Marketing-Strategie, aber genauso wichtig ist es, ein klares Bild seiner Zielgruppe zu haben. Denn die Produktion von Inhalten richtet sich nach den Kunden, genauer noch nach deren
Suchanfragen, die erreicht und letztlich zum Kauf angeregt werden sollen. Content Marketing und eine detaillierte Zielgruppenanalyse sind also eng miteinander verzahnt und für den Erfolg des Unternehmens ausschlaggebend. Genau zu diesem Thema handelt der Blog-Post von Rebecca Lieb „Content Marketing And Targeting Fallacies“.

Zunächst weist sie auf die unabdingbare Notwendigkeit hin, „stereotypische Vertreter“ der eigenen Zielgruppe(n) zu erstellen. Erst so ist es möglich, Inhalte zu erstellen und insbesondere zu verbreiten, die auch ankommen. Und dazu greift sie das Konzept der „Buyer Personas“ auf. Oftmals jedoch wird dieser durchaus aufwendige Schritt vereinfacht, indem Unternehmen Ihr Publikum auf „den einen Kunden“ minimieren. Dieser besteht dann meistens lediglich aus der Berufsbezeichnung, wie z.B. „Geschäftsführer in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Bau-Branche“.

Das ist ein sehr breit gefasstes Feld an Personen, weshalb Ihr Content Marketing nicht den Erfolg haben wird, den Sie planen. Um mit Ihrem „Veredelungslift“ Geld zu verdienen, müssen Sie die Nöte, die Präferenzen, das Informationsverhalten, die beruflichen Herausforderungen, die Pain Points, die Motivatoren und die Touchpoints der Nutzer kennen, die Sie am Ende in zahlende Kunden umwandeln wollen. Zudem sollte ermittelt werden, welche weiteren Personen an Investitionsentscheidungen beteiligt sind und wie hoch deren Entscheidungskompetenz ist. Schließlich können auch diese einen wesentlichen Part in der Buyer Journey für Sie darstellen. Deshalb sollten Sie deren Interesse mit entsprechenden Inhalten auf Ihre Website lenken.

Bei jeder Zielgruppenanalyse empfiehlt Rebecca zugleich zu prüfen, ob und welche Influencer in Ihrer Nische eine Rolle spielen. Schließlich sind das wichtige Insider, die die Buyer Journey Ihrer User positiv oder auch negativ beeinflussen. Denn Bewertungen und Empfehlungen spielen gerade in Zeiten von Amazon & Co. eine immer bedeutendere Rolle bei Transaktionen.

Es zeigt sich folglich, dass die digitale Reichweitenstrategie nur wirksam werden kann, wenn Sie Ihr Publikum genau kennen und sämtliche Aktivitäten auf den daraus gewonnen Erkenntnissen aufbauen. Ansonsten erzeugen Sie genauso wenig Interesse, wie es bei vielen klassischen Werbebotschaften der Fall ist.

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