Weshalb die Entwicklung einer erfolgeichen Content Marketing-Strategie immer die Bedürfnisse Ihrer Nutzer im Blick haben muss

Der Kunde ist König – vor allem im Content Marketing!

Kunde Koenig Zielgruppe

Eigentlich wissen Sie, dass Content Marketing nur funktionieren kann, wenn Sie Ihre Zielgruppe detailliert kennen. Und dazu eignet sich beispielsweise das Konzept der Buyer Personas, mit dessen Hilfe Sie einen Steckbrief stereotypischer Vertreter Ihres Publikums entwickeln. So erhalten Sie ein Bild derjenigen Personen, die Sie tagtäglich erreichen wollen und gleichzeitig, welche Erwartungen Sie zu erfüllen haben.

Das ist die Voraussetzung, um Content zu produzieren und insbesondere zu distribuieren, der Interesse weckt und dadurch Traffic erzeugt.

Obwohl die Notwendigkeit dieses Vorgehen bekannt ist, sieht es in der Praxis häufig anders aus. Oft haben die Redaktionen nur ein „ungefähres“ Bild Ihrer Zielgruppe und es wird trotz aller Vorsätze mehr auf die Marke oder das Produkt bzw. die Dienstleistung konzentriert als auf die Suchanfragen der User.

Deshalb stellt John Miller auf scribewise.com klar, warum Sie mit Ihrer Content Marketing-Strategie nur Geld verdienen können, wenn Sie diese vollkommen auf Ihr Publikum ausrichten. Ansonsten erzielen Sie den gleichen Effekt wie klassische Werbung: Sie erhält keine Aufmerksamkeit, die Reichweite sinkt und damit auch die Wandlungsquoten zu Käufern.

Aber John warnt nicht nur vor den Folgen, sondern zählt ebenso auf, nach welchen Kriterien Sie Ihre Zielgruppe analysieren sollten. Diese helfen Ihnen dabei zu verstehen, welchen Mehrwert die Nutzer von Ihrem Content-Angebot erwarten.

Zu Beginn sollten Sie sich dazu die Buyer’s Journey betrachten, denn laut John sind 60% der Käufe bereits abgeschlossen, bevor die Sales-Abteilung überhaupt den Name des Kunden kennt. Das bedeutet, die Entscheidung zum Kauf fällt bereits früh während der Buyer’s Journey. Und Sie sollten wissen, an welchen Stationen Ihre User welche Informationen suchen, um möglichst früh in dessen Mind Set einzusteigen und dadurch die Wahrscheinlichkeit höherer Wandlungsquoten zu steigern.

Die Erkenntnisse aus dieser Analyse können dann in die Erstellung von Buyer Personas einfließen. Einige Bereiche, die Sie dabei untersuchen sollten, sind laut John folgende:

Berufsbezeichnung/Hierarchie

Zunächst ist festzuhalten, welche Tätigkeit Ihre Nutzer in dem Unternehmen ausüben, wie deren Verantwortlichkeiten aussehen und welche Position sie innerhalb des Hierarchiesystems einnehmen.

Demografische Daten

Hierunter fallen alle Fakten zur Industrie, Firmengröße, Mitarbeiteranzahl und gegebenenfalls bereits bestehende Beziehungen zu Ihrem Unternehmen.

Buying Center

Sie sollten außerdem identifizieren, wer oder welche Teams Budgetverantwortung besitzen und so letztlich Investitionen freigeben.

Herausforderungen

Dieser Punkt ist gerade für die Content-Erstellung interessant. Indem Sie wissen, vor welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen Ihre Zielgruppe steht, können Sie entsprechende Inhalte liefern, die bei der Lösung unterstützen.

Aktuelle Projekte

Gibt es momentan wichtige Projekte bei Ihren Personas, bei denen es auch um Investitionen geht?

Rolle im Entscheidungsprozess

Dies ist eine wichtige Erkenntnis für die spätere wirksame Ansprache: Welche Persona nimmt welche Position im Entscheidungsprozess ein? Aufgrund dessen können und sollten Sie unterschiedliche Informationen anbieten.

Präferierte Kanäle

Neben der reinen Erstellung von Inhalten, spielt genauso die Distribution eine wesentliche Rolle. Deswegen ist es für Sie wichtig zu wissen, an welchen Touchpoints Sie Ihre Zielgruppe treffen und vor allem auch, welche Formate und ebenso Endgeräte sie präferiert.

Informationsquellen

Zum Schluss sollten Sie analysieren, ob und welche Social Media-Gruppen oder -Netzwerke es gibt, in denen Ihre Nutzer sich austauschen. Gleiches gilt für einschlägige Veranstaltungen in Ihrer Nische.

Diese Vorschläge können ergänzt oder auch geändert werden, jedoch bilden sie eine gute Basis für Ihre Zielgruppenanalyse. John erklärt weiterhin, dass bei diesen Fragen nicht „geraten“, sondern durch entsprechende Interviews echte Antworten erhalten werden soll. Somit bekommen Sie ein weitestgehend valides Bild Ihres Publikums.

Johns lohnenswerter Beitrag trägt dazu dabei, die Wichtigkeit der Zielgruppe im Content Marketing zu betonen und dient somit als Gedankenstütze.

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