Mit welcher Strategie Sie es schaffen, innerhalb der Buyer's Journey zur Orientierungshilfe für den potenziellen Kunden zu werden

Warum Ihr Content Marketing „verführen“ sollte

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Ein großer Vorteil des digitalen im Gegensatz zum klassischen Marketing besteht darin, dass Sie sämtliche Aktivitäten der Nutzer analysieren und messen können. Im Content Marketing heißt das, Sie erhalten ebenfalls Zugriff auf eine große Menge an Daten, die Sie intelligent für Themenfindung, Content-Erstellung und Distribution verwenden können.

Doch Content Marketing ist mehr als „nur“ das Auswerten von Daten. Im Kern geht es laut Brian Clark darum, die Nutzer mit Hilfe der gesammelten Informationen zu „verführen“. Freilich mit dem Ziel, am Ende eine Transaktion auszulösen.

Was genau Brian unter diesem Aspekt versteht und warum dieser nicht als negativ gesehen werden sollte, führt er auf copyblogger.com in einem sehr anschaulichen und abwechslungsreichen Beitrag aus:

Natürlich bilden Datenerhebungen die notwendige Grundlage, um eine funktionierende Content Marketing-Strategie zu etablieren. Doch für den Erfolg ist es ausschlaggebend, richtig mit diesen Daten umzugehen.

Zielgruppenanalysen, Keyword-Recherchen, Social Media-Monitoring und Google Analytics sind nur einige Quellen, aus denen Sie wertvolle Informationen zu Ihrer Zielgruppe finden. Mit diesen wollen Sie möglichst passgenaue Angebote kreieren und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, die User für sich zu gewinnen. Zunächst in Form von Traffic, dann Leads und zum Schluss als zahlende Kunden.

Das ist der klassische Verlauf des bekannten Marketing-Trichters, auf den sämtliche Aktionen Ihres Content Marketing ausgerichtet sind.

Bei all diesen Absichten ist es jedoch entscheidend, authentisch zu sein, sprich: Ihr vorrangiges Ziel muss darin bestehen, Ihrem Publikum Hilfestellungen und Lösungsansätze für deren Probleme und Herausforderungen zu bieten. Dem nachgelagert folgt dann erst der „Veredelungsprozess“.

Deshalb stellt Brian klar: Wenn Sie mit Ihrem Content Marketing „verführen“ wollen, muss bei allen Ihren Absichten der Kunde immer die Hauptrolle spielen. Erhält dieser das Gefühl, dass Ihre Hilfe „unecht“ ist und andere Beweggründe enthält, dann entsteht Enttäuschung und Misstrauen. Beides sind Faktoren, die häufig zum Abbruch der Buyer’s Journey führen.

Wenn folglich Ihr Nutzer die Hauptrolle innehat, dann müssen Sie als Unternehmen oder Marke laut Brian die Rolle des „Guides“ einnehmen. Sie sollten sich also als Orientierungshilfe etablieren und so dem User entlang der Buyer’s Journey immer mit den richtigen und nachgefragten Informationen versorgen.

„Verführen“ bedeutet demnach nicht, die Zielgruppe zu einem Angebot zu locken, das eigentlich keinen Mehrwert für sie hat. Vielmehr heißt es, den Nutzer „an die Hand zu nehmen“ und ihn während des Entscheidungsprozesses mit qualitativ hochwertigen Inhalten zu begleiten und so Vertrauen zu schaffen. Sie überzeugen also durch Glaubwürdigkeit und Kompetenz.

Brians stellt in seinem Artikel klar, was der Kern jedes guten Content Marketings ist: Vertrauen zur Zielgruppe aufzubauen. Und dazu sind Sie lediglich in der Lage, wenn im Mittelpunkt Ihrer Maßnahmen immer Ihre Kunden und diejenigen, die es noch werden sollen, stehen.

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