Wie Sie Ihre qualitativ hochwertigen Inhalte zur richtigen Zeit, im richtigen Kanal für das richtige ZIelpublikum verbreiten können

5 Tools für die ideale Content-Distribution

Content Distribution

Damit eine Content Marketing-Strategie auch die Ergebnisse bringt, die man geplant hat, setzen viele Unternehmen ihr Augenmerk besonders auf die Content-Produktion. Denn nachdem man seine Zielgruppe beispielsweise in Buyer Personas geclustert und so alle relevanten Informationen über deren Schwierigkeiten, Ziele, Bedürfnisse und Informationsverhalten verdichtet hat, kann darauf aufbauend Inhalte erstellt werden.

Allerdings ist das nur die “halbe Miete” für erfolgreiches Content Marketing. Mindestens genauso wichtig ist es nämlich, dass Sie Ihren fertigen Beitrag möglichst an allen Touchpoints verbreiten, wo Sie potenzielle Kunden treffen. Erst dann generieren Sie Reichweite, die Sie mit Ihrem Marketing-Funnel letztlich in Käufer wandeln können.

Content-Distribution ist folglich ein wichtiger Baustein, weshalb Sie dafür einen entsprechenden Plan definieren sollten. Und mit den richtigen Tools können Sie dessen Effektivität und Effizienz noch steigern. Welche das sind, erklärt Kunjal Panchal, Gastautorin auf jeffbullas.com. Sie zählt 5 “Helferlein” auf, mit der Sie gezielt verschiedene Teilgruppen Ihrer Nutzer ansprechen und dadurch die eigene Reichweite erhöhen.

1. SimpleReach

SimpelReach ermöglicht es Ihnen, Ihren Content über sämtliche Social Media-Kanäle auszuspielen und gibt gleichzeitig Aufschluss darüber, welcher Post am besten performt. Das hilft Ihnen also dabei, die Inhalte zu identifizieren und auszubauen, die den meisten Traffic für Ihre Seite bringen.

Diese Erkenntnisse können wiederum in Ihre Content-Strategie einfließen. Des weiteren ist es möglich, mit den meistgeteilten Inhalten, auf anderen, angesehenen Websiten zu erscheinen und so den eigenen Wirkungskreis zu erweitern.

Daneben bietet SimpleReach natürlich viele Analysen, die dabei helfen, die Verbreitung der Inhalte weiter zu verbessern und so auch mehr sogenanntes
Earned Media zu generieren.

2. Outbrain

Dieses kostenpflichtige Tool basiert auf einem Pay-per-Click-Modell, wobei Sie hier ab 10$ starten können. Anders als bei Nummer 1, generieren Sie hier Aufmerksamkeit, indem Sie Links zu Ihren Artikeln auf Outbrain einstellen. Diese erscheinen dann als “Sponsored Posts” unter kontextuell relevanten Beiträgen auf bekannten Seiten (Beispiel Mashable), was durch einen Algorithmus gesteuert wird.

Da Sie mit Ihren Links in einem glaubwürdigen Umfeld unter passenden Posts zu finden sind, erweitern Sie einerseits Ihr Publikum. Andererseits profitiert Ihre Marke von der Kompetenz der Homepage, auf der Sie veröffentlicht werden.

Zu beachten ist jedoch, dass es sich bei den Links nicht um Promotion für neue Produkte oder Dienstleistungen oder sonstige direkte Kaufangebote handeln darf. Es geht also darum, dem Leser mit den Inhalten einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Selbstverständlich erhalten Sie auch hier diverse Auswertungen über Zugriffe, Verweildauer und Conversions, wodurch Sie wieder die Performance Ihrer eingespeisten Beiträge beobachten können.

3. Taboola

Ähnlich wie bei Outbrain, fügen Sie auch hier Ihre Links oder RSS-Feeds ein und
Taboola spielt diese auf für Sie relevanten Seiten, wie Business Insider, im passenden Zusammenhang als “Paid Content” aus.

Kunjal führt als großen Vorteil bei diesem Tools an, dass Sie hier direkte Umsätze für Ihre Website generieren können. Zudem eignet es sich ebenso dafür, um als Instrument für Native Advertising-Angeboten für Ihre Kunden zu fungieren.

Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass sobald ein Nutzer auf Ihren Artikel klickt, dieser Post über Social Media und andere Drittblogs ausgespielt wird.

4. Xink

Xink dagegen unterstützt bei einer ganz anderen Art der Distribution: Der Email-Signatur. Sie können mit diesem Tools sowohl einheitliche Email-Signaturen erstellen (entweder selbst oder mit Hilfe einer Vorlage) als auch alle Mitarbeiter aus Ihrem Unternehmen damit verknüpfen.

Das ermöglicht ein einheitliches Branding und stärkt so Ihre Marke. Indem Sie dann einen Ihrer meistgeteilten Posts als Link mit einfügen, erreichen Sie wieder mehr Nutzer und gleichzeitig zahlt es auf Ihre Markenbildung ein.

5. Inbound.org

Zum Schluss stellt Kunjal die Plattform Inbound.org vor. Diese hilft zunächst dabei, als Marketer einen Überblick über das eigene und angrenzende Fachgebiete zu behalten. Wenn Sie eine Frage oder ein Thema eingeben, erhalten Sie entsprechende Ergebnisse aus der Inbound-Community.

Natürlich sollten Sie auch selbst zum Publisher werden und möglichst aktuelle Beiträge einstellen. Wichtig ist dabei, dass Sie im Nachgang Engagement erzeugen und so die Chance erhöhen, Aufmerksamkeit zu erhalten. Dadurch können Sie auf wichtige Personen stoßen, bei denen es sich um Infkuencer handelt. Des weiteren ist es laut Kunjal möglich, direkt Kunden zu gewinnen, da das Netzwerk stetig wächst.

Kunjals Liste zeigt, an welchen Stellen Sie Ihre Distributionsstrategie noch optimieren und welche Tools Sie dabei unterstützen können, um qualitative Reichweite zu generieren und entsprechend weiterzuveredeln.  Gleichzeitig weist sie jedoch darauf hin, dass dazu Content mit einem hohen Nutzwert die Voraussetzung ist.

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