Mit welchen Maßnahmen Sie ohne großen Aufwand die Verbreitung Ihrer Inhalte fördern und so Ihre Bekanntheit steigern können

8 Extra-Tipps für Ihre Content-Distribution

User Generated Content 2

“It’s not the best Content that wins, it’s the best promoted Content” – Mit dieser Aussage von Andy Crestodina auf der diesjährigen Content Marketing World in Cleveland wird deutlich, welchen Stellenwert die Distribution von Inhalten in einer erfolgreichen Content Marketing-Strategie besitzen muss.

Natürlich müssen Sie qualitativ hochwertige Inhalte liefern, die Ihrer Zielgruppe Lösungen bei deren Problemen bieten. Doch erst, wenn Sie in deren Mind Set aufgenommen werden, steigt die Chance, sie zu zahlenden Kunden zu veredeln. Und dafür müssen Sie Ihre Inhalte auf den für Ihre Nutzer relevanten Touchpoints verbreiten.

Deswegen benötigen Sie zunächst eine entsprechende Distributionsstrategie, die Sie dann stetig verbessern und angleichen können, nämlich zum Beispiel mit den 8 Tipps von Brittany Berger auf  business2community. com.

Sie zeigt, an welchen Stellen Sie die Verbreitung Ihrer Inhalte noch optimieren können und hat zudem jeweils ein passendes Beispiel parat.

Nummer 1: Nutzen Sie einen Social Media-Kalender

Es ist nicht neu, dass Sie Ihre Post in den sozialen Medien planen sollten. Denn indem Sie Tag für Tag festlegen, welcher Content auf welcher Plattform ausgespielt wird, erhalten Sie einen guten Überblick zu dessen Performance. Und dadurch wird deutlich, welche Themen auf welchen Kanälen besonders viele Shares oder Likes generieren und somit wichtige Treiber für Traffic sind. Diese eignen sich somit dafür, weiterausgebaut oder auch regelmäßig re-postet zu werden. Für all das sollten Sie demnach einen Social Media-Kalender anlegen und vor allem pflegen.

Nummer 2: Setzen Sie Namens-Handles in Ihren Posts ein

Auch Brittanys zweiter Tipp beinhaltet keine neue Erkenntnis, allerdings scheinen viele Unternehmen immer mehr darauf zu verzichten, obwohl es ein hohe Potenzial besitzt: Die Markierung von Firmen oder einzelnen Personen in Posts. Gerade wenn Sie Texte kuratieren oder auch bekannte Namen in Ihrem Beitrag erwähnen, lohnt es sich, auf diese im Post selbst durch die Verwendung eines Handles (z.B. auf Twitter) zu verweisen. Sobald diese Ihren Eintrag liken, kommentieren oder auch weiterteilen, erreichen Sie zusätzliche User außerhalb Ihrer bestehenden Community und damit mehr Reichweite (Stichwort Earned Media). Selbst wenn der Fall nicht immer eintritt, so kann dieser Schritt beim Influencer-Marketing hilfreich sein.

Nummer 3: Pinnen Sie Posts in Ihren Social-Accounts an

Um mehr Sichtbarkeit Ihrer Posts direkt in den sozialen Medien zu erreichen, können Sie einzelne Einträge auf Ihrem Account “festpinnen”. Diese erscheinen dann immer oberhalb Ihres durchlaufenden Newsfeeds und sind somit präsent platziert. Die Funktion ist auf diversen Social Plattformen verfügbar, insbesondere auf Twitter und Facebook.

Nummer 4: Ihr Team als weiterer “Distributionskanal”

Sobald Sie in einem Team arbeiten, können Sie sämtliche Mitarbeiter als weiteren “Kanal” nutzen. Jeder Post, der über den Markenkanal verbreitet wird, kann so von einzelnen Teammitgliedern geteilt oder gelikt werden, da diese oftmals selbst über eine gewisse (nicht immer ganz irrelevante) Reichweite verfügen.

Nummer 5: Nutzen Sie Dritt-Blogs

In der Regel steht Ihr Beitrag auf Ihrer Website, richtig? Schließlich generieren Sie so Sichtbarkeit bei den Suchmaschinen und zudem wollen Sie möglichst viele User auf Ihre Seite lenken, um sie dort in den “Veredelungslift” zu ziehen. Für eine höhere Wahrnehmung kann es jedoch sinnvoll sein, die Artikel zusätzlich auf weiteren Blogs zu Verfügung zustellen. Brittany nennt dazu Reddit, GrowthHacker oder Inbound.org. Über diese Seiten haben Sie die Möglichkeit, Nutzer in Ihrer
Nische zu treffen, die Sie bisher nicht erreicht haben.

Nummer 6: Die Email-Signatur

Trotz sämtlicher Social Media-Optionen, ist die häufigste geschäftliche Kommunikationsform die Email. Und weil Sie hierüber persönlich tagtäglich viele Menschen erreichen, eignet sich auch diese Form für die Verbreitung Ihres Contents. Dabei geht es nicht um Emailmarketing, sondern der Hinweis in einer persönlichen Nachricht auf Ihren neuesten Blog-Post. Dazu ist es ausreichend, den Link in Ihre Email-Signatur zu kopieren.

Nummer 7: Quora

Einen wesentliche Aspekt, den Ihr Content abdecken muss, ist, die (Such-) Anfragen Ihrer Nutzer beantworten zu können. Das gilt sowohl bei den Suchmaschinen als auch in den sozialen Netzwerken. Und auch auf Quora spielt dieses Prinzip die Hauptrolle: Hier können User eine Frage eingeben und erhalten entsprechend passende Inhalte als Antwort. Wenn Sie dort nun Ihren Content einpflegen oder Links einsetzen, dann können Sie wieder Ihre Reichweite erhöhen.

Nummer 8: Kennen Sie “Influencer” aus der eigenen Community?

Influencer-Marketing ist momentan ein stark nachgefragtes Thema. Doch Brittany weist darauf hin, dass es nicht immer “fremde” Personen sein müssen, die Ihre Inhalte weiterverbreiten. Vielmehr finden sich solche bereits in Ihrer bestehenden Community. So zeigen Ihnen zum Beispiel die Öffnungsraten Ihrer Newsletter, welche Abonnenten diesen mit großem Interesse lesen. Wenn Sie nun einen neuen Post direkt an diese weiterleiten (unter Berücksichtigung der kontextuellen Relevanz natürlich!), dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie diesen weiterteilen und gleichzeitig stärken Sie die Kundenbindung. Denn Sie versenden Informationen, die den Leser tatsächlich interessieren und für dessen Tätigkeit relevant sind.

Aus dieser 8-Punkte-Liste wird deutlich, dass kleine Änderungen ohne allzu großen Aufwand bereits zu signifikant mehr Reichweite und damit einer größeren Bekanntheit führen können.

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