Was Sie im Email-Marketing unter allen Umständen vermeiden sollten und was die Erfolgsrezepte sind

Die 7 Todsünden im Email-Marketing (und ihre Gegenstücke!)

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Die gute alte Email wird zwar seit gefühlten Jahrzehnten totgesagt, ist aber nach allen Erkenntnissen nach wie vor die effektivste Methode, um Kontakte und Kunden auf regelmäßiger Basis mit hoher Zuverlässigkeit und zu geringstmöglichen Kosten zu erreichen. Wer die Email eines Nutzers hat, kann mit dem regelmäßigen Email-Newsletter eine komfortable Dauerbeziehung zu diesem  aufbauen und diese Dauerbeziehung für wiederholte Hinweise auf die eigenen Angebote nutzen. Eine Newsletter-Strategie sollte daher Teil auch jeder Content Marketing-Strategie sein.

Dennoch gibt es natürlich auch hier eine Reihe von Dingen, die man ganz einfach nicht tun sollte. Weil sie jede Email-Marketing-Strategie auf Dauer ruinieren. Weil Sie Ihren Nutzern damit gehörig auf die Nerven fallen. Weil sie relativ einfach vermeidbar sind. Um welche vermeidbaren Todsünden es sich handelt, hat Beth Hayden für Copyblogger zusammengefasst und praktischerweise auch gleich dazu erläutert, was die positiven Gegenstücke zu diesen Todsünden sind. Sie erfahren in ihrem Artikel also nicht nur, wie Sie die Hölle vermeiden, sondern rücken auch gleich dem Marketing-Himmelreich ein Stück näher.

Sünde 1: Keine weitere Reaktion nach der “Willkommens-Nachricht” zum Newsletter

Ihr Content ist so gut, dass sich regelmäßig neue User für Ihren Newsletter anmelden. Denn sie erwarten mehr nützlichen Inhalt von Ihnen. Nach ihrer Anmeldung erhalten Sie die obligatorisch und in der Regel automatisch versendete “Willkommens-Nachricht”, dass ihr Registrierung erfolgreich war. Und darauf folgt – lange Zeit nichts.

Lösung: Regelmäßig Content in Form des Newsletters versenden

Mit der Angabe seiner Email-Adresse zeigt der User, dass er Ihnen bereits ein Stück “vertraut”; denn er gibt Ihnen den Zugang zu seinem Email-Postfach. Auf dieser Basis können Sie die Kundenbeziehung weiter ausbauen. Und dazu sollten Sie regelmäßig Newsletter mit hilfreichen Inhalten verschicken.

Sünde 2: “Panik” bei Newsletter-Kündigungen

Sicherlich ist es sinnvoll, die Höhe der Abmeldungen von Ihrem Newsletter im Blick zu haben. Doch nicht jede Abmeldung ist automatisch ein potenziell verlorener Kunde. Denn:

Empfehlung: Lieber qualitative, statt quantitative Newsletter-Abonnenten

Vielmehr kann es ebenso der Fall sein, dass der User nicht zu Ihrer Zielgruppe gehört und somit auch nicht der richtige Adressat für Ihren Content. Sie sparen also Zeit, Aufwand und ebenso Energie, die Sie in andere, Comittment-stärkere Nutzer investieren können.

Sünde 3: Zu viele oder zu wenige kostenpflichtige Angebote

Wie bereits oben erwähnt, besteht bei den Newsletter ein hohes Comittment mit Ihren Inhalten. Folglich ist es auch leichter, Sie für kostenpflichtige Angebote zu begeistern – solange sie kontextuell für den Leser relevant sind. Allerdings sollten Sie es weder mit der “Werbung” in Ihren Newslettern übertreiben, noch sollten sie diese ganz weglassen. Denn so verschenken Sie die Chance, tatsächliche Erlöse zu generieren

Empfehlung: Balance zwischen nützlichem Content und kostenpflichtigen Angeboten

Deshalb ist es wichtig, dass Sie eine gute Mischung aus hilfreichen Inhalten anbieten und gleichzeitig ebenso auf Ihre Angebote verweisen.

Sünde 4: Zu viele Informationen in einer Email

Zeit ist das, was Ihre Lese meistens nicht oder nur sehr wenig haben. Deshalb ist es wichtig, in Ihren Newslettern nicht zu viel Informationen zu bieten.

Empfehlung: Fokussieren Sie sich auf das Wesentliche und verwenden Sie klare Call-to-Action

Denn im Hinblick auf den chronischen Zeitmangel, sollten Sie Ihre Inhalte kompakt und fokussiert darstellen. Genauso wesentlich ist es, dass Sie klare und deutliche Call-To-Actions einsetzen.

Sünde 5: Langweilig sein

Wertvoller Content ist selbstverständlich das A und O, um Ihre Leser für sich zu halten. Doch ebenso sollten Sie Ihre Inhalte auch “spannend” gestalten und nicht “zu langweilig”. Denn warum sollten Ihre Abonnenten dann Ihren Newsletter lesen?

Empfehlung: Machen Sie Ihren Newsletter “persönlicher”

Das bedeutet: Stellen Sie Ihre Marke persönlicher dar. Verwenden Sie beispielsweise eine gewisse Tonalität, die Sie auszeichnet und stellen Sie heraus, welche Werte Sie vertreten. Dadurch steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, mehr Aufmerksamkeit und so höhere Öffnungsraten zu erhalten.

Sünde 6: Keine “mobile-freundliche” Emails

Die Zugriffsraten über Smartphone & Co. nehmen immer weiter zu. Hohe Bounce-Rates entstehend demnach schnell, wenn Ihre Newsletter nicht auf den kleinen Bildschirmen zu lesen sind.

Empfehlung: Technische und inhaltliche Optimierung für mobile

Beths Ratschlag ergibt sich daher von selbst: Sie müssen unbedingt Ihre Emails für mobile optimieren. Und zwar sowohl in technischer als auch inhaltlicher und gestalterischer Sicht.

Sünde 7: Sie haben keine Email-Strategie

Diese letzte “Sünde” ist wohl die schlimmste von allen und kann Ihre gesamte Aktivitäten scheitern lassen. Wenn Sie mit Newslettern tatsächlich nachhaltigen und stringenten Erfolg haben wollen, dann brauchen Sie vor allem eines: Eine Strategie.

Deshalb: Erstellen Sie eine detaillierte Email-Strategie

Folglich sollten Sie bevor Sie das erste Mail den “Senden”-Button drücken, einen entsprechenden Plan gestaltet haben. Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Emailmarketing, welche Inhalte verwenden Sie und wer ist dafür zuständig? Das sind nur einige Frage, die Sie unbedingt vorher bestimmen sollten

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