Warum geringere Traffic-Zahlen und Converions an einer fehlerhaften Verbreitung Ihrer Inhalte liegen kann und wie Sie das beheben, erklärt Elena Nicosia

Tipps für eine effektive Content-Distribution

Zwar haben Sie eine dokumentierte Content Marketing-Strategie, aber die geplanten Ergebnisse wie höhere SEO-Sichtbarkeit, steigender Traffic und mehr Leads bleiben dennoch aus. Oder weisen zumindest nicht das gewünschte Wachstum auf.

Das kann natürlich mehrere Gründe haben. Einen der häufigsten nennt Elena Nicosia auf numerounoweb.com: Eine unzureichende Distributionsstrategie. Oftmals steht die reine Erstellung der Inhalte im Fokus aller Content Marketing-Maßnahmen. Und natürlich ist guter, also qualitativ hochwertige Content für den Erfolg wichtig. Noch wichtiger ist jedoch dessen Verbreitung. Denn Sie können noch so nützliche Informationen anbieten – wenn Ihre Nutzer diese im Netz nicht finden, dann generieren Sie auch keine Reichweite.

Aus diesem Grund stellt Elena klar: Sie müssen einen Distributionsplan erstellen, damit Sie auf allen relevanten Kanälen Ihre Zielgruppe ansprechen und als Website-Besucher gewinnen. Dazu unterscheidet sie zunächst drei wesentliche Arten, wie Sie Reichweite erzeugen können:

Die 3 Arten von Reichweite

Owned Media

Owned Media bezeichnet die Reichweite, die Sie über Ihre eigenen Kanäle generieren. Sie entsteht, sobald Sie Inhalte auf Ihrer Website, in RSS-Feeds oder auch per Email verbreiten. Der Vorteil liegt darin, dass Sie diese “Vertriebswege” selbst kontrollieren und damit auch alleine über den erzeugten Traffic verfügen.

Social Media kann ebenfalls zu Owned Media gezählt werden. Allerdings sind die sozialen Medien laut Elena eher eine “Grauzone”: Sie können zwar über Ihre Unternehmensprofile Content ausspielen und ebenfalls eigene Reichweite und Bekanntheit generieren. Dennoch sind Sie abhängig vom Algorithmus und den Spezifikationen des jeweiligen Social Media-Kanals.

Earned Media

Diese Form gilt häufig als “Königsdisziplin”. Denn hier erhalten Sie mehr Reichweite, indem andere, z.B. User, Ihren Content an andere Nutzer weiterempfehlen. Meist ist das über Social Media der Fall. Sie profitieren also davon, dass Dritte Ihre Inhalte weiter distribuieren, wodurch Sie ein größeres und sogar neues Publikum erreichen. Zudem steigt Ihre Glaubwürdigkeit, was sich positiv auf Ihr Image auswirkt: Schließlich wird Ihre Marke von unabhängigen Personen empfohlen. Ein Nachteil von Earned Media kann jedoch sein, dass Sie keinerlei Kontrolle darüber haben, wer Ihren Content distribuiert, sprich: auch im negativen Kontext ist ein Eingreifen schwierig.

Paid Media

Bei Paid Media handelt es sich um Reichweite, die Sie “einkaufen”, also klassische Werbung. Sie buchen beispielsweise Facebook Ads oder ein Banner auf einer Website, da Sie wissen, hier Ihre Zielgruppe zu treffen. Sie können folglich die Distribution Ihrer Inhalte steuern. Der Nachteil ist natürlich, dass Sie dafür bezahlen müssen und dass die Maßnahmen unter Umständen nur kurzfristige, positive Effekte erzielen. Um diese auszuweiten, sind dann wieder mehr Ausgaben erforderlich.

Der Mix macht’s

Natürlich erzielen Sie das beste Ergebnis, wenn Sie einen Mix aus allen 3 dargelegten Distributionsstrategien wählen. Denn dadurch maximieren Sie die Chance, Ihre Zielgruppe an jedem relevanten Touchpoints zu erreichen und somit auf Ihre Website zu lenken.