Steve Rayson erklärt, weshalb Sie sich mehr auf Backlinks als auf Shares fokussieren sollten und mit welchen Inhalten Sie beide Faktoren für eine effektivere Amplifizierung bedienen

Warum Social-Shares nicht das alleinige Ziel Ihrer Distribution sein sollte

Backlinks 2

Mindesten genauso wichtig wie die reine Erstellung von Inhalten, ist deren Verbreitung. Schließlich können Sie Traffic, Newsletter-Abonnenten und zahlende Kunden aus Ihrem Marketing-Funnel erst gewinnen, wenn Sie mit Ihrem Content in den Suchmaschinen und selbstverständlich auch in Social Media sichtbar sind.

Distribution bedeutet jedoch ebenso, Ihren Content stetig zu amplifizieren, also zu “verstärken”. Und dazu eignet sich besonders Social Media, wo Sie durch die Gewinnung von Likes, Shares und Kommentare eine immer größere und vor allem zusätzlich kostenlose Reichweite erzielen. Denn es handelt sich dabei um Earned Media. Das erhöht wiederum Ihre Chance, mehr User in Ihren “Veredelungslift” zu ziehen und so letztlich ihre Erlöse zu steigern.

Auf den ersten Blick sind viele “Gefällt mir”-Angaben auf der eigenen Facebook-Seite oder Shares für einen Beitrag ein Erfolg. Wie viele davon sind jedoch für Sie wirklich “wertvoll”, also qualitativ hochwertig und “commiten” mit Ihrer Marke? Denn das ist die Voraussetzung, aus der gewonnen Bekanntheit tatsächlich Leads oder Käufer zu generieren. Und häufig zeigt sich bei dieser Frage, dass der Großteil des durch Shares gewonnenen Traffic über eher wenig Commitment verfügt.

Auf diesen Schluss weist auch Steve Rayson auf contentmarketinginstitute.com hin. Er erklärt in seinem lohnenswerten Beitrag, warum Amplifizierung sich mehr auf die Generierung von Backlinks als auf Shares konzentrieren sollte. Freundlicherweise zählt er noch einige Formate auf, die nach einer eigenen Untersuchung nach auf beide Punkte einzahlen.

Shares allein ergeben keine Amplifizierungs-Strategie

Steve stellt zunächst klar: Die Gewinnung von Shares ist persé nicht unwichtig. Sie erreichen so mehr Bekanntheit und generieren Aufmerksamkeit. Allerdings zahlen Sie nicht auf das “verstärken”, also der Amplifzierung Ihrer Inhalte ein. Der Grund liegt darin, dass Social-Shares bestimmte Grenzen haben:

  • Obwohl ein Großteil auf “Teilen” klickt, haben diese User den Link nicht angesehen
  • Viele der geteilten Links werden nicht wahrgenommen und schon gar nicht geklickt
  • Die Halbwertszeit von Shares ist sehr kurz, wodurch die Wahrnehmung des Posts auf ein sehr enges Zeitfenster begrenzt ist

Sogar wenn Influencer Ihren Post teilen hat das häufig nicht die Wirkung, die man erwartet. Auch wenn dieser Nutzer über eine große Followerschaft verfügt, entsteht darüber nicht zwangsläufig viel Traffic. Dies ist vielmehr abhängig vom Engagement und der Interaktion der Fans insgesamt.

Der Unterschied zwischen “Teilen” und “Verlinken”

Die “einfache” Methode interessanten Inhalt weiterzuverbreiten besteht für viele User darin, diesen zu teilen. Doch andere wiederum Verlinken direkt auf den für Sie relevanten Inhalt. Folglich liegen hinter beiden Vorgehen unterschiedliche Intensionen. Steve hat diese in einer Übersicht zusammengefasst:

Unterschied Shares_backlinks

Es zeigt sich also: Sie amplifizieren Ihre Inhalte, sobald Sie Backlinks erhalten. Denn diese Methode ist langfristiger und die Nutzer beschäftigen sich mit Ihren Inhalten. Die so erhaltenen Referenzen sind in der Regel länger gültig und der Nutzer selbst ist daran interessiert, auf Ihren Artikel hinzuweisen. Zudem zahlt es auf Ihre Google-Sichtbarkeit ein.

Shares hingegen besitzen nicht die gleiche Wirkung. Zudem weist Steve daraufhin, dass “Teilen” nicht gleichbedeutend mit Backlinks ist, was wiederum aus der oben dargestellten Tabelle deutlich wird.

Die Überschneidung bei beiden Vorgehen ist klar: Es muss sich vorwiegend um kompetenten und hilfreichen Content handeln. Nur so können Sie Shares oder auch Backlinks generieren.

Content-Formate für Backlinks und Shares

Zuletzt gibt Steve noch einige Hinweise auf Formate, die sowohl für Backlinks und Shares geeignet sind:

  • Hilfreiche Artikel, die Antworten auf Fragen mit “Was ist..” geben
  • Meinungen und politische Statements
  • Inhalte mit Studienergebnissen und Trendaussichten
  • Trendthemen mit praktischen “How-To”-Tipps
  • aktuelle, fundierte Nachrichten zu neuen Produkten oder Entwicklungen

Im Beitrag wird deutlich, dass Social Shares zwar eine wichtige Rolle bei Awareness-Zielen spielen. Jedoch ist es eine wenig effektive Methode, darüber qualitativen Traffic oder Leads zu gewinnen. Ihre Kompetenz und Glaubwürdigkeit erzeugen Sie vielmehr, wenn Sie Ihren Content durch entsprechende Referenzen amplifizieren – und das bedeutet, Sie benötigen Backlinks.

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