Wie Sie Ihren Inhalt von Anfang bis Ende planen und gestalten sollten, um einen hohen Nutzwert für Ihre Zielgruppe zu erzeugen

10 Tipps für effektiveren Content

externer Schreiber

Mit dem richtigen Inhalt für Ihre Zielgruppe schaffen Sie es, Reichweite, Leads und letztlich sogar zahlende Kunden zu gewinnen. Stellt sich allerdings die Frage: Was genau bedeutet “richtiger” Inhalt?

Im Content Marketing heißt das, dem Nutzer die Informationen zur Verfügung zu stellen, die von ihm gesucht werden und daher relevant sind. Um sich jedoch im zunehmenden Wettbewerb durchsetzen zu können, spielt auch die Art und Weise, wie Sie diese Inhalte präsentieren, eine Rolle. Denn zunächst müssen Sie Interesse für Ihren Content wecken.

Glücklicherweise kennt Katrina Pfannkuch einige Tricks, mit denen Sie die Aufmerksamkeit der User auf sich ziehen können. Dazu hat sie gleich 10 Tipps auf marketeer.kapost.com  zusammengestellt, mit denen Sie gerade im B2B-Bereich punkten können und gleichzeitig Ihre Content-Produktion noch effizienter machen:

Tipp 1: Nutzen Sie sämtliches vorhandenes Wissen

Grundsätzlich sollten Sie möglichst viele Abteilungen in die Themenplanung und Erstellung von Inhalten einbeziehen. Denn in jedem Unternehmen gibt es verschiedene Touchpoints, also Kontaktpunkte, mit (potenziellen) Kunden. Vertrieb, Sales-Abteilung oder auch Kundenservice sammeln verschiedene Erkenntnisse über die Zielgruppe, die sehr hilfreich für die gesamte Content-Strategie sein können.

Tipp 2: Analysieren Sie jede Station der Buyer’s Journey

Gerade um Zeit und Geld zu sparen ist es ratsam, Ihre bestehenden Inhalte anhand der Buyer’s Journey zu untersuchen. Welcher Beitrag ist beispielsweise ein
Traffic-Motor? Welcher Blog-Post generiert viele Leads und besitzt die höchsten Conversion-Rates? Mit Hilfe solcher Analysen können Sie bestehenden Content optimieren und neu ausspielen, statt immer neue Inhalte produzieren zu müssen. Ein weiterer Punkt innerhalb dieser Untersuchung sind die verschiedenen Stationen in der Buyer’s Journey. Auch hier sollten Sie evaluieren, an welchen Stellen Ihr Content wie gut konvertiert und wo eventuell noch wichtige Informationen fehlen. Erst so stellen Sie sicher, dass Sie an jedem kritischer Punkt des Entscheidungsprozesses die Inhalte liefern, die der potenzielle Kunden benötigt und erwartet.

Tipp 3: Erstellen Sie Buyer Personas

Um Ihren Nutzer wirklich Inhalte mit Mehrwert zu bieten, benötigen Sie ein fundiertes Wissen über Ihre Zielgruppe. Marktforschungsdaten sind dabei eine Möglichkeit. Das Problem ist allerdings, dass diese Daten oft sehr komplex und schwer in die tägliche Arbeit integrierbar sind. Ein weitaus komfortableres Konzept ist das der Buyer Personas. Mit diesem qualitativen Ansatz erstellen Sie stereotypische Vertreter aus Ihren Zielgruppen. Sie verdichten sämtliche, für Sie relevante Informationen über die Nutzer in einer “Muster-Person”. Somit erhalten Sie ein detailliertes und handhabbares Bild über deren Herausforderungen, Motivatoren, Informationsverhalten sowie Mediennutzung. Das ermöglicht es Ihnen, Ihre Inhalte zielgenau und mit echten Mehrwert zu gestalten.

Tipp 4: Führen Sie eine Keyword-Recherche durch

Ebenfalls auf die Produktion von “richtigem” Content zahlt eine Keyword-Analyse ein. Indem Sie recherchieren, welche Suchbegriffe Ihre Nutzer wie oft bei Google & Co. eingeben, erhalten Sie ein Set an wichtigen Keywords. Dieses bildet dann einen wesentlichen Grundpfeiler Ihrer Themenplanung. Und selbstverständlich sollten Sie die Begriffe selbst ebenso im entsprechenden Blog-Post verwenden.

Tipp 5: Bieten Sie unterschiedliche Formate an

Text, Bilder, Infografiken, Video und Podcast – die Palette an möglichen Formaten ist groß und zudem ein wesentlicher Entscheidungsfaktor, um Interesse zu erzeugen. Denn ein Teil der User präferiert die geschriebene Form, ein anderer wiederum eher visuelle Darstellungen und eine weitere Gruppe bevorzugt Audio. Damit Sie möglichst weite Teile Ihrer Zielgruppe erreichen und abdecken, ist es daher sinnvoll, ein Thema in verschiedenen Formaten aufzubereiten.

Tipp 6: Verweisen Sie auf bekannte Situationen

Nach Ihrer Zielgruppenanalyse wissen Sie, wo bei Ihren User “der Schuh drückt”. Das können Sie nutzen, um Situationen zu beschreiben oder darzustellen, mit denen sich Ihre Website-Besucher identifizieren können. Dadurch erzeugen Sie das Gefühl von “Hier werde ich verstanden”. Zum einen wirken Sie bzw. Ihre Marke empathischer. Zum anderen erleichtert es, Vertrauen zum User aufzubauen und ihn so leichter in die nächste Stufe Ihres Marketing-Trichters zu konvertieren.

Tipp 7: Machen Sie komplexe Themen einfach

Insbesondere B2B-Märkte charakterisieren sich durch häufig sehr komplexe Produkte und Dienstleistungen. Das bedeutet wiederum, es besteht ein hoher Erklärungsbedarf seitens der Nutzer (weswegen Content Marketing gerade für Nischenmärkte prädestiniert ist). Die vorhandene Expertise kann also genutzt werden, um Fragen zu beantworten. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, Ihre Inhalte möglichst leicht verständlich und anschaulich darzustellen. Sie erleichtern somit dem User das Konsumieren Ihres Contents und steigern die Wahrscheinlichkeit, ihn länger auf Ihrer Seite zu halten und weiterveredeln zu können.

Tipp 8: Spezifizieren Sie Ihren Content für Social Media-Kanäle

Wenn Sie wissen, auf welchen Social Media-Kanälen Sie Ihre Zielgruppe treffen, sollten Sie dort mit Content  präsent sein. Die größtmögliche Wirkung erzielen Sie allerdings erst, wenn Sie die Inhalte auf die Besonderheiten der sozialen Netzwerke anpassen. Format, Farbgebung, Textlänge und Tonalität sind dabei Faktoren, die im Vorfeld bedacht werden müssen.

Tipp 9: Schreiben Sie wie Ihre Buyer Personas

Durch das umgesetzte Konzept der “Buyer Personas” kennen Sie die klaren Unterscheidungsmerkmale Ihrer Teil-Zielgruppen. Neben verschiedenen Kanal- oder Formatvorlieben spielt die Tonalität eine maßgebende Rolle, um einen Nutzer für sich zu gewinnen. Deswegen sollten Sie versuchen aus der Sicht Ihrer Persona zu schreiben. Das löst bei Ihren Nutzern wieder das “Wir werden verstanden”-Gefühl aus und führt zu mehr Vertrauen in Ihre Marke.

Tipp 10: Kommunizieren Sie direkt mit Ihrer Zielgruppe

Vor allem im B2B-Bereich ist fundiertes Fachwissen gefragt. Sie können sich als kompetente und verlässliche Anlaufstelle für Ihre Nische etablieren, indem Sie den Nutzern die Möglichkeit geben, direkt mit Ihnen zu kommunizieren. Bieten Sie beispielsweise Webinare an, in denen ein Experte die Fragen der User beantwortet. Ein begleitender Vorteil liegt weiterhin darin, dass Sie so wieder Anregungen für neue Inhalte bekommen.

Katrinas 10-Punkte-Liste gibt eine gute Übersicht, wie Sie Ihre Content-Strategie optimieren können.

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