Tom Pick zeigt, mit welchen Formaten Sie Ihre Inhalte anders als "nur" in Textform darstellen können

10 Tipps für visuellen Content

Natürlich wissen Sie, dass visuelle Inhalte im Gegensatz zu reinen Texten (also ohne Bild etc.) besser von den Nutzern wahrgenommen werden. Aber wissen Sie auch, wie hoch dieser Anteil tatsächlich ist? Jeff Bullas verrät es: In seinem Blog-Post führt er auf, dass z.B. Texte mit Bildern 94 Prozent mehr Views erzeugen als lediglich Text.

Ein weiterer Beweis, wie wichtig visuelle Inhalte sind, liefert die Studie von Ciscos Visual Networking Index auf statista.com. In dieser wird prognostiziert, dass bereits 2020 Videos ihren Anteil am weltweiten Web-Traffic auf 84 Prozent (Festnetz) bzw. 75,4 Prozent (mobil) steigern werden:

Infografik: Internet? Videonet! | Statista

Quelle: statista.com. Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Alleine diese Zahlen machen deutlich: Auch Sie sollten Ihren Content mit visuellen Elementen anreichern, um den Erfolg Ihres Content Marketings zu erhöhen. Und Tom Pick zeigt auf v3b.com, welche 10 Formate Sie dazu einsetzen können:

Tipp 1: Das Photo

Dank zahlreicher Tools ist ein Foto heute nicht mehr nur auf den aufgenommenen Bereich einer Kamera beschränkt. Mit verschiedenen Filtern und Anwendungen können Sie Ihre Bilder entsprechend außergewöhnlich gestalten, z.B. als

  • Collage,
  • Bild-Zitate oder
  • Memes.

Tipp 2: Das Video

Video ist das wohl momentan am meisten gehypte Content-Format. Denn statt teure, professionelle Aufnahmen reicht häufig das Smartphone aus (immer unter Voraussetzung, was Ihre Zielgruppe erwartet!). Neben dem allgemeinen Videoclip gibt es noch weite Variante, die Sie ausprobieren können. z.B.:

  • Live-Stream
  • Sreencast
  • Animierte Clips
  • GIFs
  • Slideshows

Tipp 3: Die Infografik

Auch dieses Format ist keine Neuheit mehr: Mit Infografiken sind Sie in der Lage, komplexe Daten und Zusammenhänge in einer übersichtlichen und leicht nachvollziehbaren Form zu bringen. Noch mehr Interaktion schaffen Sie dann, wenn Sie interaktive Elemente in die Grafik einbinden.

Tipp 4: Der Programmablaufplan (Flowchart)

Mit diesem Format können Sie Abläufe und Prozesse anschaulich und verständlich darstellen. Als Tool eignet sich beispielsweise SmartDraw.

Tipp 5: Das Diagramm

Nicht alle Daten eignen sich, um in einer Infografik festgehalten zu werden. Daher sollten Sie auch Varianten wie das Diagramm in Ihr Portfolio aufnehmen.

Tipp 6: Die interaktiven Elemente

Sie können einige visuelle Inhalte, wie Bilder, durch einzelne interaktive Elemente aufwerten. Beispielsweise, in dem Sie sogenannte Image maps einbauen. Dabei handelt es sich um Verlinkungen z.B. in einem Bild, wodurch der Nutzer auf eine weiterführende Website geleitet wird.

Beispiel:

Sie haben ein Bild mit verschiedenen Beühmtheiten. Zu jeder dieser Person können Sie nun Informationen auf anderen Seiten (Biografie etc.) hinterlegen, die Sie dann in dem Bild verlinken. Sobald also der Nutzer mit seiner Maus auf eine der abgebildeten Personen klickt, kommt er zur neuen Website.

Tipp 7: Die Power-Point-Präsentation

Sicherlich haben auch Sie einen reichen Fundus an Präsentationen von Messen und für Kunden. Darin steckt in der Regel viel Arbeit und Gedankengut. Warum also nicht wiederverwenden? Stellen Sie Ihre Präsentationen zum Beispiel auf Slideshare zur Verfügung.

Tipp 8: Die (Land)Karte

Die Gestaltung von Karten mit interaktiven Elementen zu Produkten oder anderen hilfreichen Informationen sind ebenso eine gute Möglichkeit, Interaktion beim Nutzer hervorzurufen.

Tipp 9: Charts und Graphen

Ähnlich wie mit Power-Point-Präsentationen verhält es sich auch mit anderen Charts und grafischen Darstellungen, die hauptsächlich für interne Meetings genutzt werden. Sichten Sie diese Unterlagen nach Inhalten, die ebenso für Ihre Zielgruppe interessant sein können.

Tipp 10: Die Cartoons

Toms letzter Punkt ist wohl der am aufwendigsten: Cartoons zu erstellen. Dazu benötigen Sie einen Profi und vor allem eine sehr gute Idee. Wenn Sie jedoch eine entsprechende Anregungen sowie das nötige Budget haben, bietet dieses Format sicherlich ein sehr hohes Potenzial, um User zu unterhalten und so die Conversions zu erhöhen.

Fazit: Visuell und/oder Text-es kommt auf die Zielgruppe an!

Visuelle Inhalte dürfen in einer Content-Strategie nicht fehlen. Eine Auswahl an unterschiedlichsten Optionen zeigen Toms 10 Tipps. Trotzallem hat geschriebener Text immer noch eine Daseinsberechtigung. Bei beiden Varianten muss in erster Linie abgewägt werden: Was will und erwartet Ihre Zielgruppe?

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