Steve Cartwright zeigt, welche Gründe zu 100 Prozent zum Scheitern jeder Content-Strategie führen

10 typische Fehler in einer Content-Strategie

Inhalte, die auf die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe abgestimmt sind, bilden die Basis, um Reichweite für den definierten Marketing-Funnel zu erzeugen. Doch immer wieder wird mit dem Content, in den häufig viel Zeit und „Herzblut“ fließt, nicht die geplanten Ergebnisse erzielt.

Welche Gründe das haben, zeigt Steve Cartwright auf website-designs.com. Er zählt 10 typische Fehler auf, die jede Content-Strategie zum scheitern führt:

Fehler 1: Sie haben keine dokumentierte Strategie

Genauso wie im Content Marketing im Allgemeinen, benötigen Sie auch speziell für die Content-Produktion eine definierte und vor allem dokumentierte Strategie. Nur so können Sie sicherstellen, die richtigen Themen für Ihre Nutzer regelmäßig zu bespielen und dauerhaft in der Wahrnehmung Ihres Publikums zu steigen.

Fehler 2: Sie wirken „austauschbar“

Aufmerksamkeit seitens der Nutzer zu wecken bedeutet nicht zwangsläufig, immer den am kreativsten und außergewöhnlichsten Inhalt zu bieten. Was Sie jedoch in jedem Fall sein müssen, ist authentisch. So gewinnen Sie mehr User und unterscheiden sich vom Wettbewerb.

Fehler 3: Ihr Content hat keinen Mehrwert

Jedem Thema und Inhalt, dass Sie bearbeiten und veröffentlichen wollen, muss immer folgende Frage zu Grunde liegen: Hat Ihr Content einen Nutzen für Ihre Zielgruppe? Nur wenn Sie das mit „Ja“ beantworten können, ist eine Produktion und Verbreitung sinnvoll. Hat Ihr Inhalt keine Relevanz für Ihre Nutzer, ist es hingegen Ressourcenverschwendung! Denn in diesem Fall werden Sie weder Traffic oder Leads generieren.

Fehler 4: Sie klingen zu verkäuferisch

Der Grundgedanke im Content Marketing besteht darin, den Nutzer mit informativen, edukativen und unterhaltenden Inhalten auf die eigene Website und später in den
Marketing-Trichter zu lenken. Wichtig ist:

Die Verkaufsabsicht steht nicht im Vordergrund!

Dieses Credo muss sich ebenso in Ihrer Content-Erstellung, besser, in der Formulierung Ihrer Artikel wiederfinden. Das heißt, es geht nicht darum, verkäuferische Texte zu verfassen, sondern sich der Tonalität und den Bedürfnissen der Zielgruppe anpassen. Helping statt Selling ist dabei Stichwort!

Fehler 5: Ihre Kompetenz wird nicht sichtbar

Hilfreiche Inhalte gehen einher mit der Voraussetzung, dass Sie über das entsprechende Expertenwissen in Ihrer Nische verfügen. Und dass Sie die notwendige Kompetenz besitzen, um Ihre User bei ihren Herausforderungen und Schwierigkeiten zu unterstützen, muss klar und deutlich kommuniziert werden.

Fehler 6: Sie verwenden zu wenig Evergreen-Content

Bei vielen Problemen und Fragen Ihrer Zielgruppe handelt es sich um Themen, die langfristig gültig sind, sprich: Sie werden regelmäßig gesucht, also nachgefragt. Diese sogenannten Evergreen-Inhalte sollten Sie identifizieren und in einem festgelegten Rhythmus aktualisieren. So sichern Sie sich einen fortwährenden Traffic-Strom, den Sie mit Hilfe Ihres Sales-Trichtes Schritt-für-Schritt weiter umwandeln können.

Fehler 7: Es gibt keine Balance zwischen kürzeren und Long-form-Inhalten

Die im vorangegangenen Punkt genannten Evergreens gehören in der Regel zum Long-form-Content. Sie haben so die Chance, Ihre gesamte Expertise darzustellen. Das zahlt wiederum auf Ihre Kompetenz ein. Dennoch kann es sinnvoll sein, auch kürzere Inhalte anzubieten, je nachdem, was Ihre Zielgruppe präferiert. Deshalb sollten Sie auch Short Content in Ihrer Strategie berücksichtigen – wenn es von den Nutzern gewünscht ist.

Fehler 8: Ihr Content ist nicht auf Ihre Zielgruppe abgestimmt

Dieser Aspekt gehört im Grunde an den Anfang Ihres Content-Plans. Denn nur wenn Sie genau wissen, nach welchen Themen Ihre Nutzer suchen und welche Formate bevorzugt werden, können Sie entsprechend relevanten Inhalt liefern. Somit steht eine Zielgruppenanalyse, z.B. mit Hilfe des Konzepts der Buyer Personas, an aller erster Stelle!

Fehler 9: Keine stetige Content-Optimierung

Neben dem qualitativen Anspruch an die Inhalte, muss auch deren Präsentation stetig optimiert werden. Darunter fallen z.B. Formate, Gestaltung, Übersichtlichkeit, Lesbarkeit und Verständlichkeit. Nicht zu vergessen, eine mobil-freundliche Darstellung und Usability!

Fehler 10: Kein SEO bei der Erstellung von Inhalten

In aller erster Linie schreiben Sie immer für den User, nicht für die Suchmaschine. Trotzdem sollten Sie einige Faktoren bei der Erstellung von Inhalten beachten, wodurch Ihr Content von Google & Co. besser gerankt wird. Sie erhöhen also Ihre
SEO-Visibility. Denn schließlich bedeutet das, Ihre Zielgruppe findet Ihre Artikel leichter und schneller im Netz.

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