Scott Guthrie zeigt, welche Vorgaben bei der Content-Erstellung auf jeden Fall wichtig sind

14 Tipps, die ein gutes Autorenbriefing enthalten muss

Die Content Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen steht, nun folg die operative Umsetzung. Und das heißt vor allem: Sie brauchen Personen, die Inhalte erstellen. Entweder gibt es inhouse Kollegen, die die geplanten Themen mit richtigem Content besetzen können. Oder Sie vergeben diese Tätigkeit an einen externen Dienstleister, der die angeforderten Inhalte liefert.

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In beiden Fällen ist es sinnvoll, Ihre “Autoren” zu briefen. Denn Ihr Content kann erst dann zu den geplanten Ergebnissen führen, wenn er entsprechend auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe angepasst ist. Darüberhinaus gibt es einige grundlegende Punkte, die jeder Text erfüllen sollte.

Welche das sind, erklärt Scott Guthrie auf sabguthrie.info. Er listet 14 Tipps auf, wie wirksamer Inhalt gestaltet sein sollte, damit er bei den Nutzern gut ankommt. Und diese Punkte dürfen demnach auch in keinem Autorenbriefing fehlen:

Tipp 1: Das Wichtigste am Anfang

Chronischer Zeitmangel betrifft auch Ihre Nutzer. Aus diesem Grund sollte die Kernaussage immer am Anfang eines Satzes stehen.

Tipp 2: Schreiben Sie im “Plauderton”

Versuchen Sie, Ihren Text als Dialog aufzubauen und so den Leser direkt anzusprechen. Zu sachliche Formulierungen wirken distanziert.

Tipp 3: Sprechen Sie Nutzer direkt an

Indem Sie Ihre Nutzer direkt ansprechen, bauen Sie eine persönlichere “Ebene” auf. Das hilft, das Interesse der User zu halten.

Tipp 4: Verwenden Sie einfache Formulierungen

Die Verwendung von einschlägigen Fachbegriffen und längeren, oftmals verschachtelten Sätzen, weist auf die Kompetenz des Autors hin. Allerdings empfiehlt Scott zu einem eher einfacheren Sprachgebrauch. Denn je einfacher Sie Ihre Sätze gestalten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer Ihren Text verstehen und vor allem bis zum Ende lesen.

Inwieweit Sie diesen Tipp befolgen hängt selbstverständlich von den Erwartungen Ihrer Zielgruppe ab.

Tipp 5: Aktiv statt Passiv

Für eine noch bessere “persönlichere” Ansprache, sollten Sie Passiv-Sätze vermeiden. Stattdessen ist es ratsam, Aktiv-Formulierungen zu verwenden.

Tipp 6: Schreiben Sie kurze Sätze

Je kürzer Ihr Satz ist, desto höher und länger ist die Aufmerksamkeitsspanne Ihrer User. Aus diesem Grund sollten Sie sehr lange (also “Schachtelsätze”) Sätze in kurze, prägnante Formulierungen auflösen.

Tipp 7: Verfassen Sie kompakte Absätze

Teilen Sie Ihren Text in klare Absätze, um die Übersichtlichkeit und die Lesbarkeit Ihres Artikels für den User zu erhöhen.

Tipp 8: Achten Sie auf präzise Aussagen

Statt Generalisierungen sollten Sie darauf achten, präzise Aussagen zu verwenden.

Tipp 9: Halten Sie sich an Ihre Gestaltungsregeln (Corporate Design)

Jeder Blog-Post, den Sie kreieren, sollte markenspezifische Gestaltungselemente enthalten (also Ihr Corporate Design). So steigern Sie den Wiedererkennungswert Ihrer Marke in der Zielgruppe.

Tipp 10: Vorsicht mit Jargon-Begriffen

Zwar kann “Umgangssprache” einen Text hin und wieder auflockern. Allerdings sollten Sie mit solchen Formulierungen sehr vorsichtig sein und wissen, wie Ihre Zielgruppe darauf reagiert. Denn unter Umständen kann es Ihre Kompetenz und auch Ihre Professionalität in Frage stellen.

Tipp 11: Argumentieren Sie sachlich

Gerade bei Diskussionen zu bestimmten Themen sollten Sie stets sachlich bleiben. Das bedeutet: Unterstützen Sie Ihre Argumentationsstrategie mit eindeutigen Daten und vermeiden Sie persönliche Beleidigungen.

Tipp 12: Prüfen Sie Grammatik und Rechtschreibung

Für Ihre professionelle Außendarstellung ist es wichtig, dass Sie keine Tipp-, Grammatik- und Rechtschreibfehler in Ihren Texten haben. Aus diesem Grund sollten Sie nach Fertigstellung Ihren Artikel entsprechend korrigieren. Entweder mit Hilfe eines weiteren Kollegen oder mit diversen Tools, wie z.B. PR-Gateway-Textanalyse.

Tipp 13: Überprüfen Sie die Logik Ihres Textes

Ihr Beitrag muss für den Nutzer leicht verständlich und nachvollziehbar sein. Deswegen sollten Sie den Text auf etwaige Logik-Brüche oder auch Wiederholungen korrigieren.

Tipp 14: Genügend Zeit für die Korrektur

Planen Sie die Erstellung und Fertigstellung Ihres Textes immer so, dass Sie gerade für die Korrekturphase genügend Zeit haben. Denn diese ist für die Qualität Ihres Artikels entscheidend.

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