Gini Dietrich erklärt, welche häufigen Fehler Unternehmen bei der Content-Produktion begehen und so Zeit sowie Geld verschwenden

4 typische Fehler bei der Content-Strategie

Die Erstellung von Inhalten, die die Fragestellungen und Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe beantworten, ist das Herzstück jeder ↘Content Marketing-Strategie. Schließlich ist guter Content das Mittel, mit dem Sie eigene Reichweite (Stichwort ↘Owned Media) generieren. Und dieser Traffic ist wiederum die Voraussetzung, um aus Ihrem Marketing-Funnel letztlich zahlende Kunden zu erhalten.

Allerdings werden Ihre geplanten Effekte nicht eintreten, wenn Sie die Produktion Ihres Contents nicht systematisch planen. Warum dieser Punkt bei Nichtbeachtung der Beginn einer ganzen Fehler-Reihe ist und somit zum Scheitern führt, erklärt
Gini Dietrich auf curata.com. Sie zeigt, welche 4 typischen Fallstricke für Unternehmen auftreten, wenn sie keine dokumentierte Content-Strategie entwickeln:

Fehler 1: Kein geplantes Zeitfenster für die Content-Erstellung

Sie müssen Inhalte produzieren, damit Sie mehr Traffic für Ihre Website erzeugen. Allerdings ist das nur eine von vielen Aufgaben, die Sie tagtäglich zu erledigen haben. Ihre Zeit ist demnach knapp, auch bezüglich der Erstellung von Content. Dabei umfasst dieser Arbeitsschritt nicht nur die reine Gestaltung, sondern ebenso die Themenfindung. Die Folge: Ihr knappes Zeitbudget lässt (fast) keine qualitative Produktion von Inhalten zu, sprich: Sie liefern unregelmäßig und zudem nicht auf die Zielgruppe zugeschnittenen Content mit minderwertiger Qualität. Das Ziel, Reichweite aufzubauen, erreichen Sie dadurch nicht.

Erarbeiten Sie hingegen eine ↘Content-Strategie, beinhaltet diese die Themenfelder, welche für Ihre Nutzer interessant und wissenswert sind. Zudem legen Sie fest, wann welcher Inhalt erscheinen soll. Und damit terminieren Sie den Prozess und können entsprechend Zeit einplanen.

Fehler 2:  Kein eingeplantes Budget

Zwar ist für erfolgreiches Content Marketing kein großes Werbebudget erforderlich (weshalb es sich gerade auch für ↘kleine und mittelständische Unternehmen eignet). Dennoch benötigen Sie für eine stringente Content-Produktion eine Übersicht, wie viel Mittel Ihnen zu Verfügung stehen. Dabei stellt Gini deutlich klar: Ein geringes Budget ist keine „Ausrede“, keinen Content zu produzieren!

Denn wenn Sie im Vorfeld eine Strategie erarbeiten, kann dieser Punkt bereits berücksichtigt werden; so lassen sich von Beginn an Quellen identifizieren, aus denen Sie kostengünstig Inhalte beziehen können. Mögliche Ressourcen sind beispielsweise:

  • Das Wissen der eigenen Mitarbeiter, wie Kundenservice, Sales-Abteilung oder Vertrieb
  • Existierender Content, z.B. FAQs auf Ihrer Website, Kundenpräsentationen
  • Vorhandene Daten und Statistiken
  • Events
  • Kontakte zu ↘Influencer aus der Branche, die Sie als Gastautoren einbinden können

Fehler 3: Weil unsere Branche „langweilig“ ist, gilt das für den Content

Auch bei dieser Aussage gilt: Das ist keine Entschuldigung, keinen oder minderwertigen Inhalt anzubieten. Denn es gibt keine „langweiligen“ Branchen, sondern nur schlechten Content.

Gerade wenn die Angebote Ihrer Nische komplex und daher erklärungsbedürftig sind, ist die ↘Branche prädestiniert für Content Marketing. Denn die Nachfrage ist hoch nach Ihrer Expertise. Und das notwendige Expertenwissen liegt bei Ihnen im Haus bereits vor, Sie müssen es lediglich nutzerfreundlich aufbereiten.

Je spitzer zudem Ihre Nische ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, mit Ihren Inhalten gute Google-Rankings zu erzielen: Die zu ↘besetzenden Keywords sind sehr speziell und werden nur von einer gewissen Menge an Personen gesucht, wodurch auch der Wettbewerb um diese Suchbegriffe nicht unbedingt sehr stark ist.

Fehler 4: Keine klare Segmentierung der Zielgruppe

Die Zielgruppe steht im Fokus jeder Content Marketing-Strategie. Für die Gestaltung von Inhalten bedeutet das: Sie müssen die verschiedenen Nutzersegmente kennen und dazu passenden Content liefern.

Demnach ist es ineffizient sowie ineffektiv, einen Inhalt nach dem „Gießkannenprinzip“ auszuspielen. Sie müssen dagegen für jedes Teilsegment Ihrer Zielgruppe spezifische Inhalte erstellen und an den geeigneten Touchpoints verbreiten. Ein Konzept, das Ihnen bei der Gliederung Ihrer Nutzer hilft, ist das der
Buyer Personas. Anhand verschiedener Personas können Sie dann bedarfsgerechten Content planen.

Fazit: Keine Content-Strategie bedeutet Ressourcenverschwendung

Aus Ginis Artikel wird deutlich, an welchen Stellen Sie unnötig Ressourcen binden, ohne das diese letztlich auf Ihre Ziele effizient und effektiv einzahlen. Aus diesem Grund sollte vor der operativen Umsetzung stets die strategische Erarbeitung stehen, wie Sie Ihre Content-Maßnahmen planen und steuern wollen (und können).

Übrigens: Wie Sie einen redaktionellen Workflow systematisch aufbauen und steuern können, zeigen wir Ihnen in diesem Video– Jetzt klicken!

 

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