Wie Sie planmäßig und effizient genau den Content produzieren, den Sie benötigen, um im Content Marketing erfolgreich zu sein

5 Wege zur Content-Erstellung, die Sie kennen sollten

Rosenhintergrund

Content Marketing bedeutet nicht, das Web mit irgendwelchen Inhalten vollzurauschen. Es geht um Inhalte, hinter denen eine salesorientierte Strategie steckt und die präzise auf Sie und Ihr Unternehmen abgestimmt sind. Was diese Inhalte sind und wie Sie aussehen könnten, haben Sie sich daher genau ↘überlegt, bevor (!) Sie „mit Content Marketing angefangen haben“ – haben Sie doch, oder?

Falls Sie noch am Überlegen sind und sich fragen, wie Sie am besten vorgehen, sollten Sie sich die Zeit nehmen und Julia McCoys kurzen Grundlagenartikel zum Thema Content-Strategie lesen. Sie zeigt in 5 Schritten, wie Sie am besten vorgehen sollten, damit Ihr Content am Ende das Ergebnis erzielt, das Sie geplant haben.

Schritt 1: Die Planung

Am Anfang steht die systematischen Analyse und Planung Ihrer Themen, mit denen Sie Ihre Nutzer in Ihren Marketing-Funnel lenken wollen. Laut Julia gibt es einige Punkte, die in diesem Schritt unbedingt beachtet werden sollten:

  • Markenwerte:
    Natürlich müssen Sie ein einheitliches Verständnis schaffen, für was Ihre Marke steht und welche Werte sie vertritt. Schließlich wollen Sie diese durch Ihren Content transportieren und stärken.
  • Buyer Personas:
    Der absolute Kern jeder erfolgreichen Content Marketing-Strategie ist die Zielgruppe. Sie müssen wissen, wie sich deren Informationsverhalten gestaltet und ebenfalls, welche Themen sowie Kanäle sie präferieren. All diese Informationen erhalten Sie beispielsweise durch die Entwicklung sogenannter Buyer Personas. Damit erhalten Sie Hinweise auf mögliche Inhalte und Formate, die gesucht und gern konsumiert werden.
  • Ideengenerierung:
    Sobald Sie Ihre Zielgruppe analysiert haben, müssen Sie Ideen für Ihren Content erarbeiten. Dabei unterstützt selbstverständlich Punkt 2, doch auch der Einsatz einer Keyword-Recherche oder Tools wie Buzzsumo können helfen, einen großen Ideen-Pool zu kreieren.
  • Segmentierung:
    Jetzt haben Sie also eine ganze Liste mit Content-Ideen, für die der klassische Blog-Post nicht immer das ideale Format ist. Deshalb müssen Sie nun clustern, welche Idee für welches Format am besten geeignet ist. Dies wiederum hat auch Auswirkungen auf die Distribution, da verschiedene Formate unterschiedlich gut auf den Kanälen wirken.
  • Planung:
    Nach diesen 4 Punkten folgt die eigentliche Planung: Indem Sie beispielsweise ein Excel-Sheet nutzen, können Sie Monate und Tage kennzeichnen, in denen Sie dann die Inhalte eintragen, die dort erscheinen sollen.

Eine detaillierte Content-Planung spart Zeit sowie Geld, das Sie für anderweitige Bereiche einsetzen können.

Schritt 2: Das Monotoring

Ein weiterer wesentlicher Aspekt einer funktionieren Content-Strategie besteht darin, stetig die Inhalte auf der eigenen Website zu überprüfen. Sie sollten immer im Blick haben, welche Content-Stücke Traffic-Treiber sind und welche Inhalte hingegen überhaupt nicht wahrgenommen werden. Das zahlt einerseits auf Ihre (Google-) Sichtbarkeit ein, andererseits sichern Sie so die Qualität Ihrer Seite.

Schritt 3: Die  Social Media-Kanäle

Gerade wenn es um die Verbreitung und damit die Bekanntheit Ihrer Inhalte geht, spielt Social Media eine wesentliche Rolle. Deshalb ist es elementar, dass Sie eine Strategie entwickeln, mit der Sie auf den für Ihre Zielgruppe relevanten Social Networks stetig präsent sind und so regelmäßig Traffic generieren.

Schritt 4: Der Gestaltung von interaktivem Content

Wenn es um die Content-Erstellung an sich geht, sind visuell und interaktiv zwei Schlagworte, die in diesem Zusammenhang sehr oft fallen. Kein Wunder, zeigt sich doch, dass mit beiden Bereichen das Engagement der User stark erhöht werden kann. Und das kommt letztlich Ihrem „Veredelungslift“ zu Gute.

Julia konzentriert sich in ihrem Beitrag auf die Produktion von interaktiven Inhalten und führt dazu folgende Unterscheidung aus:

  • Quiz, Kalkulatoren, Fragen, etc.
  • Infografiken
  • Ideen-Generatoren, z.B. Hubspot’s Blog Topic Generator

Schritt 5: Die Landingpage

Egal, wo die User auf Ihren Content stoßen, am Ende sollten Sie auf einer attraktiven Landingpage landen. Schließlich ist das der kritische Punkt, an dem eine Transaktion ausgelöst werden soll und Sie Ihre Conversions steigern wollen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei der Gestaltung Ihrer Landingpage folgende Punkte berücksichtigen:

  • Weniger ist mehr!
    Überlasten Sie Ihre Seite nicht mit unnötigen Informationen und machen Sie es Ihrem User so einfach wie möglich.
  • Deutlicher Call-To-Action-Button!
    Sie wollen, dass der Nutzer eine Handlung durchführt, weshalb die Aufforderung auch klar erkennbar sein muss.
  • Qualität vor Quantität!
    Wie immer im Content Marketing, gilt insbesondere auf der Landingpage, dass Sie zwar wenig, aber dafür qualitativ hochwertige Inhalte bieten.
  • Das Auge entscheidet mit!
    Zuletzt ist es natürlich ebenso wichtig, dass auch das Design für Ihre Zielgruppe  ansprechend ist.

Mit Julias Liste bekommen Sie einen sehr nützlichen Überblick, welche gedanklichen und handwerklichen Schritte Sie unbedingt tun sollten, bevor es richtig losgeht. Von der Analyse der Zielgruppe mittels Buyer Personas über die kritische Optimierung Ihrer Website mittels Google Analytics bis hin zur unabdingbaren Social Media-Strategie, die Ihrem Content das Fliegen beibringt, ist alles dabei. Es lohnt sich also.

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