Larry Alton erklärt, welche Arten von Beiträgen bei den Nutzern am besten ankommen und womit Sie Ihre Chance auf mehr Reichweite und Engagement erhöhen

7 Blog-Post-Varianten für mehr Traffic

Ciotola blog

Die Analyse der eigenen Inhalte ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer funktionierenden Content Marketing-Strategie. Denn nur wenn Ihr Content auf die Bedürfnisse und Problemstellungen Ihrer Zielgruppe abgestimmt ist, haben Sie Chancen, deren Aufmerksamkeit und letztlich Vertrauen zu gewinnen.

Des weiteren gibt es Formate und Inhalte, die „von Haus aus“ bessere Ergebnisse erzielen als andere. Ganz vorne dabei sind Videos genauso wie Grafiken, Bilder oder GIFs. Aber auch der „klassische“ Blog-Post kann Website-Besucher stetig anziehen. Wenn sie entsprechend aufgebaut sind. Stellt sich also die Frage: Was macht einen „guten“ Blog-Post eigentilch aus?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich Larry Alton auf smartinsights.com und gibt selbstverständlich auch die Antworten. Darüberhinaus zeigt er, welche 7 Arten von Beiträgen das Potenzial haben, Nutzer zu begeistern und deren Verweildauer zu erhöhen.

Welche Anforderungen ein „guter“ Blog-Post erfüllen muss

Zunächst führt Larry 5 Punkte an, die ein Beitrag seiner Meinung nach unbedingt erfüllen muss, damit er vom Nutzer wahrgenommen wird:

  1. Ihre Headlines müssen die Aufmerksamkeit der Leser „einfangen“.
  2. Ihre Texte müssen für Suchmaschinen wie Google optimiert und damit auffindbar sein.
  3. Ihre Inhalte müssen ein klaren Mehrwert für die Leser besitzen.
  4. Ihre Kompetenz und Ihr Expertenwissen muss im Content für den User deutlich werden.
  5. Im besten Fall muss Ihr Inhalt unique sein, also sich klar vom Wettbewerb positiv unterscheiden.

Diese grundlegenden Eigenschaften sollten alle Ihre Inhalte aufweisen und bereits bei der Themenplanung und Produktion berücksichtigt werden.

7 Varianten von Blog-Posts, die begeistern

Die oben aufgeführten Anforderungen gelten auch für die 7 Formen von Artikeln, die Larry besonders empfiehlt:

Variante 1: Der How-To-Artikel

How-to-Artikel gehören zu den beliebtesten Formaten für viele Nutzer. Denn ihr Nutzen wird bereits in der Überschrift ersichtlich und zudem handelt es sich häufig um Themen, die dauerhaft aktuell sind (Stichwort Evergreen Content!). Die Zahl der User, die regelmäßig nach Lösungen für solche Problemstellungen suchen, ist folglich konstant und erzeugt dadurch einen stetigen Traffic-Strom. Mit How-To-Artikeln, also konkreten Anleitung, wie sie vorgehen müssen und was zu beachten ist, stellen Sie Inhalte zur Verfügung, die dem Nutzer ad hoc helfen können.

Variante 2: Listicle

Bei Listicle handelt es sich um eine Beitrag in Listenform; das Wort selbst ist ein Mix aus den englischen Begriffen „list“ und „article“. Der Vorteil für den Nutzer liegt darin, eher umfangreiche und komplexere Themen in einer übersichtlichen Aufbereitung zu erhalten. Zudem lassen Listenformate Informationen als „schnell konsumierbar“ erscheinen, wodurch die Hemmschwelle gesenkt wird, den Artikel zu lesen. Bereits in der Überschrift wird durch Sätze wir „Die 10 wichtigsten …“ für den Leser deutlich, dass er diesen Blog-Post leichter und vor allem schnell lesen kann. Das zahlt insbesondere auf das meist sehr begrenzte Zeitbudget der meisten User ein.

Variante 3: Die „Warum“ und „Wie“-Beiträge

In eine ähnliche Richtung wie Punkt 1 gehen die „Warum“ und „Wie“-Texte laut Larry. Auch mit dieser Variante zeigen Sie sofort in der Formulierung, dass Sie klare Antworten auf eine Frage geben. Oftmals handelt es sich bei dabei um tiefer gehende Themen, wie komplexe Zusammenhänge oder die Wirkweise einer Methode. Auch diese Fragen sind langfristig aktuell und werden daher regelmäßig im Netz gesucht. Indem Sie diesen Content um noch weitere Tipps oder kleine Checklisten erweitern, vergrößern Sie den Nutzen für Ihre User.

Variante 4:  Die News

Neben den erwähnten Evergreen-Themen, sind auch News gefragt. Natürlich interessiert es Ihre Zielgruppe, welche neuen Produkte, Dienstleistungen oder Entwicklungen es gibt und welche Folgen diese auf die Branche haben (werden). Richtig platziert können News starke Traffic-Treiber sein; allerdings ist der Erfolg eher kurzfristig und sollte daher immer im Zusammenspiel mit langfristigen Themen passieren.

Variante 5: Cheat Sheet

Cheat Sheets, zu deutsch „Spickzettel“, stellen für den Usern einen schnell realisierbaren Nutzen dar (vorausgesetzt, sie sind gut gemacht). Wie der Name bereits verrät, muss diese Variante folgendermaßen gestaltet sein:

  • übersichtlich
  • kompakt
  • auf die Kernfakten beschränkt
  • leicht nachvollziehbar

Dieses Format eignet sich laut Larry vor allem dafür, komplexe Sachverhalte aus einer Nische vor allem für „Anfänger“ oder Nicht-Experten leicht verständlich darzustellen. Das zahlt wiederum auf Ihre Kompetenz ein.

Variante 6: Das Interview

Durch Interviews haben Sie die Möglichkeit, gleich in zweierlei Hinsicht zu profitieren. Die Aussagen und gegebenenfalls Tipps des Interviewpartners sind wertvoller Input für Ihre Zielgruppe, wodurch Sie einen Mehrwert liefern und gleichzeitig Ihre Relevanz steigern. Handelt es sich um einen Influencer aus der Branche, überträgt sich die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in diese Person zum Teil ebenso auf Ihre Marke. Denn Sie sind die Quelle, die der Meinungsführer ausgewählt hat, um ein Interview zu geben.

Variante 7: Die Case Study

Im Mittelpunkt Ihrer gesamten Content-Strategie steht der Nutzer und die Frage, wie Sie ihm bei seinen Herausforderungen unterstützen können. Case Studies bilden dazu eine optimale Möglichkeit. Denn es ist für jedes Unternehmen spannend zu erfahren, wie andere Betriebe vor den gleichen Anforderungen stehen und mit welchen Maßnahmen sie diese meistern. Mit der richtigen Aufbereitung und Darstellung der „Learnings“ für Ihre Leser sind Case Studies die ideale Methode, um Nutzen zu schaffen und gleichzeitig die eigene Position zu stärken.

Larrys Ausführungen zeigen deutlich, wie viele verschiedenen Varianten ein Blog-Post haben kann. Ob und wie die jeweiligen Formate bei Ihrer Zielgruppe ankommen wissen Sie, wenn Sie es getestet und analysiert haben.

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