Wie Sie eigene oder gelieferte Inhalte auf Richtigkeit wirksam prüfen können, zeigt Armando Roggio

7 Tipps für die Content-Korrektur

Egal ob Sie selbst Inhalte in Ihrem Unternehmen produzieren, oder ob Sie diesen Arbeitsschritt an eine Agentur ausgelagert haben; die Qualität Ihres Inhalts muss in jedem Fall stimmen. Schließlich ist das einer der wesentlichen Faktoren, um Ihre Nutzer von Ihrer Kompetenz zu überzeugen.

Das bedeutet: Sie sollten jeden Inhalt nach Fertigstellung prüfen, sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf Rechtschreibung. Und das gilt für Content, den Sie selbst kreieren genauso wie für die Texte, die Ihr externer Dienstleiter liefert.

Empfehlung: Sie wollen wissen, wie Sie eine gute Content Marketing-Agentur auswählen? Hier geht’s zur Anleitung.

Diese Korrekturschleife ist also sehr wichtig, kostet aber natürlich Zeit. Allerdings können Sie den Schritt so gestalten, dass Ihr Zeitbudget nicht übermäßig belastet wird und Sie Ihre Deadlines einhalten. Sie müssen dazu wissen, auf welche Punkte Sie sich bei der Korrektur konzentrieren sollten. Und welche das sind, weiß dankenswerterweise Armando Roggio auf practicalecommerce.com:

Punkt 1: Richtet sich der Text an die richtige Zielgruppe?

Die erste und wichtigste Frage muss lauten: Sprechen Sie mit dem Text die relevanten Nutzer an? Das ist nämlich die Voraussetzung, dass Ihr Inhalt geklickt wird und Sie somit Ihre Reichweite vergrößern. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob der Content einen echten Mehrwert für Ihre Zielgruppe enthält.

Punkt 2: Gibt es formale und gestalterische Fehler?

Gerade wenn Sie mit Content-Agenturen zusammenarbeiten, erhalten diese von Ihnen ein Autoren-Briefing (bzw. sollten sie erhalten). Und das beinhaltet auch stilistische Vorgaben. Ob diese eingehalten wurden, sollten Sie in jedem Fall überprüfen.

Punkt 3: Sind Grammatik- und/oder Rechtschreibfehler vorhanden?

Selbstverständlich müssen Sie den Inhalt immer auf Grammatik und Rechtschreibung hin untersuchen. Diesen Schritt können Sie jedoch automatisieren, z.B. mit folgenden Tools:

Punkt 4: Ändern Sie die Perspektive

Sicherlich kennen Sie das Phänomen: Sie haben einen Text gelesen und sobald dieser veröffentlicht ist, fällt Ihnen ein – in Ihren Augen offensichtlicher – Fehler auf, den Sie dennoch übersehen haben. Um dieses Szenario zu vermeiden, sollten Sie folgende Tipps beachten, um die Richtigkeit Ihrer Inhalte sicherzustellen:

  • Ändern Sie den Schrifttyp. Mit diesem Trick erkennen Sie Fehler, die vorher nicht sichtbar waren.
  • Lesen Sie den Text laut vor. So bemerken Sie schneller Schwierigkeiten in der Verständlichkeit des Inhalts.
  • Machen Sie nach jedem Punkt eine Pause. Auch damit wird die Lesbarkeit messbarer.

Punkt 5: Nutzen Sie das 4-Augen-Prinzip

Zwar kostet diese Methode Zeit (nämlich die Ihrer Kollegen). Doch indem eine weitere Person den Inhalt korrigiert erhöhen Sie die Chancen, Fehler zu minimieren.

Punkt 6: Ist Ihr Inhalt SEO-optimiert?

Um bei Google weit oben auf der ersten Seite der Suchergebnisse zu Ihrem Thema zu erscheinen, muss Ihr Content einige SEO-Anforderungen erfüllen. Wenn Sie diese To-Dos bereits im Briefing angegeben haben, sollten Sie sie unbedingt überprüfen. Ansonsten ist es ratsam, wichtige Punkte für ein gutes Ranking im Inhalt zu ergänzen.

Punkt 7: Planen Sie zwischen Korrektur und Veröffentlichung Zeit ein

Zum Schluss gibt Armando noch folgenden Tipp: Publizieren Sie Ihren Content nicht direkt nach der Korrektur. Vielmehr sollten Sie einen gewissen Abstand zwischen Prüfung und Veröffentlichung einplanen. Dadurch ist es möglich, eventuelle noch unentdeckte Fehler zu erkennen und zu beheben.