Wie Sie mit erfolgreichem Storytelling aus Ihrer Content-Produktion noch mehr herausholen können und so Ihren Traffic erhöhen

7 Tipps, mit denen Ihr Storytelling perfekt wird

Storytelling_Content Marketing

Sobald Sie wissen, wo bei Ihrer Zielgruppe “der Schuh drückt”, können Sie mit der Content-Produktion starten. Doch um sichtbar zu werden und die Nutzer zu begeistern, müssen Sie Ihre Inhalte entsprechend aufbereiten. Und eine Strategie dazu ist das bekannte Storytelling.

Mit dieser Methode “verpacken” Sie alle relevanten Informationen in eine Art Geschichte, in der Sie einen Spannungsbogen erzeugen und so die User für sich einnehmen. Dadurch sind Sie im besten Fall in der Lage, die Leser zu Leads und später zu zahlenden Kunden zu wandeln.

Storytelling ist demnach eine Möglichkeit, sich gegen den steigenden Wettbewerb durchzusetzen und so die eigene Content Marketing-Strategie noch erfolgreicher zu machen. Damit das gelingt, hat Richard Barker die 7 goldenen Regeln für diese Disziplin zusammengestellt.

Regel 1: Kennen Sie die Grundlagen des Storytellings!

Bevor Sie einsteigen, rät Richard dazu sicherzugehen, dass in Ihrem Team ein einheitliches Verständnis über Storytelling vorliegt. Schließlich geht es nicht darum, eine Besteller-Story für Ihr Marketing zu entwerfen, sondern vielmehr

  • zu beschreiben, wer Sie sind,
  • welche Markenwerte Sie haben und
  • welche Lösungen Sie für welche Probleme Ihrer Zielgruppe bieten.

Sie sollten also innerhalb Ihrer Geschichte eine Herausforderung aufgreifen, vor der selbstverständlich Ihre Zielgruppe steht. Am Ende liefern Sie einen Lösungsvorschlag und somit einen Nutzwert für Ihre Leser.

Regel 2: Fokussieren Sie sich auf Ihre Expertise und Ihr Fachwissen!

Ein wesentlicher Punkt, damit Ihr Publikum Vertrauen zu Ihrer Marke aufbaut, ist, dass Sie glaubwürdig wirken. Daher sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Story darauf achten, stets Ihr existierendes Fachwissen einzusetzen. Und dieses zeigt sich bereits bei Ihrer Themenauswahl, sodass Sie Inhalte wählen sollten, die eng an Ihre Marke anknüpfen und möglichst deutlich Ihr Expertenwissen präsentieren.

Regel 3: Nutzen Sie mehr Emotionen!

Gerade im B2B-Segment neigen Unternehmen dazu, sich vorwiegend sachlich darzustellen und lediglich auf die wesentlichen Informationen zu konzentrieren. Aber ebenso vermeintlich nebensächliche Hinweise können für eine Kundenbeziehungen elementar sein, z.B. wer ist der Autor des Textes, wie sieht dieser aus und was sind eventuell seine Hobbys? Diese Infos zahlen nicht primär auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen ein, allerdings wirkt so Ihre Marke emotionaler und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, mehr User in Ihren “Veredelungslift” zu lenken.

Und insbesondere beim Storytelling ist die Verwendung von Emotionen laut Richard teilweise sogar noch wichtiger als sachliche Informationen. Indem Sie beispielsweise für die Zielgruppe bekannte Situationen inklusive der damit verbundenen Emotionen wiedergeben, fühlen sich Ihre User besser “abgeholt” und können so leichter in Ihren Marketing-Funnel geleitet werden.

Regel 4: Setzen Sie “klassische” Schreibtechniken richtig ein!

Sicherlich kennen auch Sie die verschiedenen Taktiken, mit denen Sie eine Geschichte aufbereiten können. Entweder es ist für den Leser von Anfang an erkennbar, welche Wendungen und welches Ende eintreten wird oder aber Sie arbeiten mehr mit Überraschungen in der Story. Beide Techniken können zum Erfolg führen, da Ihr Einsatz vom Thema und vor allem der Zielgruppe abhängt. Sie sollten sich jedoch im Vorfeld überlegen, welche Struktur Sie wählen und wann diese für das Endergebnis sinnvoll ist.

Regel 5: Wählen Sie das geeignete Format!

Ebenfalls bevor Sie mit Ihrem Storytelling-Projekt beginnen, sollten Sie bereits das Format bzw. das Medium gewählt haben. Schließlich spielt dieses für den Erfolg eine ausschlaggebende Rolle. Nicht jede Idee lässt sich über jedes Medium gleich gut distribuieren, da sich mancher Plot besser für Video, anderer eher in Form eines Textes eignet. Ein weiter wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang spielt Social Media. Denn die sozialen Netzwerke sind häufig die wirksamsten und daher auch meistgenutzten Kanäle, über die Sie Ihre Inhalte verbreiten. Entsprechend muss sowohl die Story als auch das Format präpariert sein.

Regel 6: Nur konsistente Distribution führt zum Erfolg!

Neben der reinen Produktion ist für die Generierung von Traffic eine stringente Distribution mindestens genauso elementar. Indem Sie beispielsweise genaue Pläne erstellen, in denen Sie die Ausspielung Ihres Contents auf den verschiedenen Kanälen bestimmen, erhalten Sie einen guten Überblick und können zudem leichter den Erfolg der einzelnen Aktivitäten messen.

Regel 7: Gestalten Sie möglichst viel visuell!

Natürlich ist Ihnen bekannt, dass visueller Content bei den Nutzer besser konsumiert wird als lediglich Text. Deshalb: Prüfen Sie Ihre Story immer auf Elemente, die Sie visuell darstellen können. Mit Bildern, Videos, Grafiken oder GIFs steigern Sie die Chance mehr Aufmerksamkeit zu erhalten und so auch Ihre Wandlungsquoten zu erhöhen.

Sollten auch Sie gerade überlegen, Storytelling in Ihrem Content Marketing zu integrieren, dann bieten Richards 7 Regeln eine gute Ausgangslage. Und auch wenn Sie bereits erfolgreicher “Storyteller” sind, eignet sich seine Aufzählung als gute Checkliste.

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