Gretchen de Guzman zeigt, wie Sie mit dem Tool Canva attraktive visuelle Inhalte gestalten können

7+1 Schritte bis zum idealen visuellen Content

Bilder und Grafiken sind Formate, die bei den Nutzer bekannterweise sehr gut ankommen. Deshalb verwenden viele Unternehmen diese Content-Formen, um das Interesse der User auf sich zu ziehen und dadurch mehr Website-Besucher (also
Traffic) zu generieren.

Visueller Inhalt ist demnach fester Bestandteil einer ↘Content-Strategie. Nur: Für eine professionelle Gestaltung benötigt man in der Regel die entsprechenden Fähigkeiten. Und wer die nicht hat muss einen Mediendesigner oder Grafiker beauftragen. Das wiederum kostet Geld und belastet somit das häufig knappe Budget.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Onlinetools, mit denen Sie auch als Nicht-Grafiker in der Lage sind, sehr gute Inhalte zu gestalten. Eines davon ist ↘Canva. Auch wenn dessen Bedienung in vielerlei Hinsicht intuitiv ist, so ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung dennoch empfehlenswert. Denn dadurch sparen Sie Zeit und Ihr Ergebnis wird im vornherein erfolgreich.

Gretchen de Guzman liefert uns dankenswerterweise genau eine solche Anleitung und zwar auf hubspot.com. Sie zeigt anhand von 7 Schritten, wie Sie Canva am besten für sich nutzen können und natürlich, was Sie besonders beachten sollten:

Schritt 1: Welchen Inhalt wollen Sie wo verbreiten?

Bevor Sie mit dem eigentlichen Designen beginnen, sollten Sie vorher unbedingt folgende Fragen beantworten:

  • Was ist das Ziel Ihres Inhalts?
  • Wo wollen Sie den Content verbreiten?
  • Welche Art von Inhalt soll es sein?

Die Antworten sind elementar für die Gestaltung Ihres Contents: Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, benötigen Sie beispielsweise andere oder auch keine Call-To-Action-Buttons. Abhängig von der Plattform erfordert die Grafik z.B. andere Formate oder Spezifikationen (auf Instagram benötigen Sie anders gestaltete Inhalte als auf Pinterest.)

Schritt 2: Wählen Sie eine geeignete Vorlage aus

Sobald Sie sich bei Canva angemeldet haben (z.B. über Ihr Google-Konto), erhalten Sie bereits in der kostenlosen Variante Zugriff auf viele verschiedene Vorlagen. Diese sind in folgende Gruppen eingeteilt:

  • Soziale Medien (u.a. für Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram…)
  • Dokumente (u.a. Präsentationen, Lebenslauf, Brief,…)
  • Blogging und Ebooks (u.a. Bild für Blog-Post, Cover Ebook, Infografik,…)
  • Marketing-Unterlagen (u.a. Flyer, Etikett, Poster,…)
  • Email (u.a. Email-Header, …)
  • Veranstaltungen (u.a. Einladungen, Programm, Postkarte,..)
  • Werbeanzeigen (u.a. für Facebook, Scyscraper,..)

Unter jeder dieser Kategorie finden Sie verschiedene Formate (darauf wird bereits in den runden Klammern in der Aufzählung hingewiesen). Sobald Sie auf eine der Formate, z.B. Infografik aus der Gruppe “Blogging und Ebooks” klicken, erhalten Sie wiederum eine Übersicht zu deren unterschiedlichen Varianten. Ob Ihr gewähltes Layout kostenlos ist, zeigt eine entsprechende Markierung.

Gerade mit wenig Erfahrung im Gestalten ist es ratsam, eine der Canva-Vorlagen zu nutzen. Natürlich haben Sie ebenso die Möglichkeit, ein “Blanko-Layout” zu verwenden, das Sie dann anpassen können. Allerdings kostet das in der Regel mehr Zeit, insbesondere, wenn man nicht über einige Vorkenntnisse verfügt.

Schritt 3: Fügen Sie Bilder und Ihr Logo hinzu

Nachdem Sie nun Ihr Layout gewählt haben, können Sie es nach Ihren Vorstellungen verändern. Wesentliche Elemente sind dabei Bilder oder Illustrationen sowie natürlich das Logo. Canva bietet eine Such-Funktion an, in der Sie mit Hilfe von Keywords nach passenden Fotos oder Icons suchen können; als Ergebnisse erhalten Sie sowohl kostenfreie als auch -pflichtige Angebote.

Daneben gibt es noch die Option, direkt Abbildungen, wie z.B. Ihr Logo, hochzuladen. Diese Aktion finden Sie unter dem Reiter “Uploads”.

Schritt 4: Verwenden Sie passende Schriftarten für Ihren Text

Text-Bild-Kombinationen sind immer noch eine der wirksamsten Varianten, um das Interesse der Nutzer zu wecken. Wenn Sie also Text Ihrer Vorlage hinzufügen bzw. ändern wollen, dann bietet Canva hier ebenfalls eine breite Auswahl an Schriftarten.

Wenn Sie nun zwei Schriften miteinander kombinieren sichergehen wollen, dass dies gestalterisch passen ist, hilft Ihnen das integrierte Tool ↘Canva Font Combination: Sie klicken auf den Schrifttyp, den Sie nutzen wollen. Das Tool liefert dann Vorschläge, welche anderen Schriften in diesem Zusammenhang geeignet sind. 

Durch die bereits in der Vorlage integrierten Textkästen ist es zudem einfach, Ihren Text optimal in der Grafik anzuordnen.

Schritt 5: Bildbearbeitung durch Filter

Um gerade Bilder noch auffälliger und außergewöhnlicher zu gestalten, können Sie die Filterfunktion bei Canva verwenden. Sobald Sie ein Bild auswählen, erscheint die Option. Sie finden dann eine Reihe von unterschiedlichen Filtern, wie Sie es beispielsweise bei Instagram gewohnt sind.

Daneben haben Sie selbstverständlich ebenso Zugriff auf Einstellungen wie “Zuschneiden” und “Umdrehen”.

Schritt 6: Passen Sie das Format Ihren Plattformen an

Am Ende sollten Sie den Inhalt noch an die jeweiligen Formate der Netzwerke anpassen, auf denen Sie den Content verbreiten wollen. Dazu stellt Gretchen zum einen das Tool Magical Resizer vor. Allerdings ist diese Anwendung kostenpflichtig bzw. in der Bezahl-Variante (sogenanntes Canva for Work) inklusive.

Bei der Basis-Version ist es möglich über die Funktion “Kopie erstellen” das Format zu ändern.

Schritt 7: Teilen oder veröffentlichen Sie Ihren fertigen Content

Sobald Sie den Content fertig gestaltet haben, gibt es zwei Optionen: Entweder teilen Sie den Link z.B. zu Ihrer Grafik mit anderen Kollegen. Es ist sogar möglich anderen Mitarbeitern die Erlaubnis freizuschalten, sodass sie die Visualisierung bearbeiten können.

Sollte das nicht notwendig sein, haben Sie die Optionen, den Inhalt direkt über Social Media zu verbreiten und bzw. oder auf Ihrer Website einzubinden.

Bonus-Tipp

Zum Schluss weist Gretchen daraufhin, dass Canva diverse ↘kostenlose Kurse (sogenannte Tutorials) anbietet. In denen lernen Sie Tipps, wie Sie vor allem als Nicht-Mediendesigner immer besseren visuellen Inhalt gestalten können.

 

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