Wie Sie von User Generated Content profitieren können, erfahren Sie im kuratierten Text von Anya Aksenova

Die Vorteile von User Generated Content

Kennen Sie die Vorteile von User Generated Content (UGC)? Eine ist sicherlich, dass Sie bei Ihrer Content-Produktion Zeit sparen. Denn statt stets eigenen Inhalt zu verfassen, können Sie auf Informationen zurückgreifen, die Ihre Nutzer kreiert haben.

Doch es gibt noch mehr Gründe, warum User Generated Content in keiner Content-Strategie fehlen sollte. Welche das sind und wie Sie UGC sinnvoll für sich einsetzen, erklärt und dankenswerterweise Anya Aksenova auf curata.com:

Als ein Musterbeispiel für User Generated Content führt Anja zunächst Coca Cola an: 2011 führte die Marke die Kampagne „Share a Coke“ ein, die den Kunden ermöglichte die Coke Flaschen durch Namen, Spitznamen oder Nachrichten zu personalisieren. Es entstand also UGC.

Die Definition von User Generated Content

Unter UGC versteht man jegliche Art von Inhalten, die von Nutzern unentgeltlich erstellt wird und unterschiedliche Formate umfassen kann:

  • Video
  • Text
  • Bilder

User Generated Content wird vor allem online produziert, da er dort einfach mit anderen zu teilen ist.

Warum User Generated Content Ihr Markenimage stärkt

User Generated Content kann Ihr Markenimage enorm positiv beeinflussen, da hier das Kundenvertrauen und die -bindung auf- und ausgebaut wird. So führt Anya eine Studie von Bazaar an, die zu folgendem Ergebnis kam: 51 Prozent der Amerikaner empfinden UGC Content  für glaubwürdiger als jegliches andere Format. Bedeutet dies nun jedoch, dass persönliche Erfahrungsberichte oder Bilder immer vertrauenswürdiger sind als Expertenmeinungen aus Ihrem Unternehmen? Dies ist vermutlich nicht immer der Fall. Allerdings haben Recherchen ergeben, dass Kunden eher dem eigenen Kollegen glauben als Inhalten einer Marke oder eines Unternehmens. Echte Accounts und tatsächliche Erfahrungen erzeugen demnach eine höhere Authentizität und Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe. Denn die persönlichen Erfahrungsberichte wirken objektiver als die meist subjektiven Unternehmensmeinungen.

Die Vorteile 

Kosten- und Ressourceneinsparung

Indem Sie UGC in Ihre Content-Strategie aufnehmen, bedeutet dass, Inhalte “von außen” zu beziehen; nänmlich von Ihren Nutzern. Dadurch können Sie interne Kosten und Ressourcen einsparen.

Empfelung: Wie Sie bei der Erstellung von User Generated Content genau vorgehen, erfahren Sie hier.

Inhalte kuratieren

Sie kuratieren bereits diverse, qualitative Inhalte aus dem Netz und stellen diese Ihren Nutzern auf der eigenen Seite zur Verfügung? Dann sollten Sie auch UGC als Quelle für Ihre Kuratieren nutzen. Denn oft finden so wertvolle Informationen, die für einen Großteil Ihrer Zielgruppe interessant ist. Gleichzeitig stärken Sie die Bindung zu Ihren Nutzern.

Reichweite und Wachstum in Social Media Kanälen

Die verschiedenen Social Media -Kanäle sind prädestiniert für UGC-Kampagnen. So sind Sie in der Lage, das Markenbewusstsein und die Kundenbeziehung Ihres Unternehmens zu stärken und zu erweitern. Entscheidend für Ihren Erfolg ist es jedoch, auf die Kommentare der User zu antworten. Dieser Dialog zwischen (potenziellen) Kunden und Unternehmen ist fundamental für beide Seiten. Indem Sie UGC auf Social Media ausspielen, erhöhen Sie die Chance auf mehr  Traffic für Ihre Seite. Des Weiteren kann UGC Ihre SEO-Sichtbarkeit verbessern,  da laut Anya viele Google-Suchergebnisse Links zu User Generated Content darstellen.

Einblicke in das Denken Ihrer Zielgruppe

Ein weiterer Vorteil von User Generated Content besteht darin, dass Sie direkte Einblicke in die “Denkweise” Ihres Publikums erhalten. Das hilft Ihnen dabei die Zielgruppe besser zu verstehen und zu erkennen, welche Themengebiete relevant sind.

Was muss bei UGC beachtet werden?

Natürlich birgt die Verwendung von UGC ebenso ein gewisses Risiko. Denn es kann sein, dass der Inhalt nicht Ihre Qualitätsansprüche erfüllt oder auch fehlerhaft ist. In einem solchen Fall rät Anya zu folgendem Vorgehen: Löschen Sie keinesfalls unangebrachten Kommentaren dem Inhalt, weil das Publikum dies als nicht authentisch ansieht. Vielmehr sollten Sie fachliche Stellungnahmen darstellen.

Ein weiterer Risikofaktor kann das Urheber- und Nutzungsrecht sein. Deshalb sollten Sie stets im Vorfeld sämtliche rechtliche Aspekte abklären, um mögliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Zudem ist es empfehlenswert, die Identität des Urhebers zu prüfen. Denn auch falsche Identitäten beeinflussen Ihr Image negativ.