Wie Sie mit einfachen Tipps Inhalte erstellen, die Ihre Nutzer begeistern, zeigt Helen Nesterenko

Für Sie übersetzt: 29+ leicht umsetzbare Schreibtipps [inkl. Beispiele]

Zu wenig Zeit und zunehmender Wettbewerb sind die beiden großen Hindernisse, vor der jeder Content-Produzent tagtäglich steht. Denn um in der wachsenden Flut an Inhalten von Nutzern überhaupt wahrgenommen zu werden, muss Ihr Content einzigartig sein. Und natürlich bei Fragen und Herausforderungen Ihrer Zielgruppe helfen.

Aber wir erstellt man solchen Content praktisch? Eine Antwort hat glücklicherweise Helen Nesterenko auf writtent.com. Sie hat eine Liste von mehr als 29 Tipps zusammengestellt, die praktische Hinweise für die tägliche Erstellung Ihrer Inhalte umfasst. Und  weil dieser Artikel einen echten Mehrwert für Sie darstellt, haben wir Helens Blog-Post “29+ Actionable Content Writing Tips [+Examples]” für Sie übersetzt.

Nutzen Sie also Helens Tipps, um noch produktiver zu sein:

29+ leicht umsetzbare Schreibtipps [inkl. Beispiele]

von Helen Nesterenko

Weil schon so viel Inhalt im Umlauf ist, ist es ziemlich schwierig, Content zu schreiben, der aus der Masse heraussticht und Leser dazu bringt, dass sie Ihren Blog lieber lesen als den von irgendjemand anderem.

Sie müssen Leser nicht nur durch Engagement einbinden, damit sie auf Ihrem Blog bleiben, sondern Sie müssen auch verhindern, dass sie Posts einfach abspeichern, um sie dann später zu lesen – was sie letztlich aber doch nie machen.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie daran arbeiten, wie Sie Ihre Texte verbessern können. Hier finden Sie 29+ Content-Schreibtipps für umsetzbaren Content, die Sie dabei unterstützen können, inklusive Beispielen, Statistiken und Zitaten.

1. Machen Sie Ihren Inhalt “umsetzbar”

Das ist eine hervorragende Methode, wie Sie Leser davon abhalten können, Ihren Content einfach abzuspeichern, um ihn sich dann später anzusehen. Wenn Sie den Lesern konkrete Beispiele liefern, was genau sie tun sollten, nachdem sie Ihren Content gelesen haben, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie auf anderen Websites nach genaueren Informationen suchen. Geben Sie ihnen keinen Grund, Ihre Seite zu verlassen. Auch indem Sie sie dazu auffordern, in den Kommentaren ihre Meinung zu hinterlassen, oder Ihre Inhalte auf Social Media zu teilen, können Sie Ihren Content umsetzbar machen.

Beispiel: Erzählen Sie Ihren Lesern nicht einfach nur von diesem supereinfachen veganen Kuchen, den Sie gebacken haben – geben Sie ihnen das Rezept! Bieten Sie ihnen alternative Zutaten an. Sagen Sie ihnen ganz genau, was sie tun müssen, um diesen Kuchen essen zu können.

Content muss für die User praktisch umsetzbar sein, um ihre Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen @Kissmetrics

Quelle: Kissmetrics

2. Vergessen Sie den Leser nicht

Sie sollten niemals Ihre Leser vergessen – da gibt es real existierende Personen, die Ihren Content lesen, das sind nicht nur irgendwelche mysteriösen abstrakten Wesen.

Behalten Sie während des Schreibprozesses die folgenden drei Fragen im Hinterkopf:

  • Wer sind Ihre Leser?
  • Was wollen sie?
  • Und wie können Sie für sie das Lesen einfacher und unterhaltsamer machen?

Wenn Sie diese Fragen beantworten, werden Sie viel besser die Art von Content abliefern können, die Ihr intendiertes Lese-Publikum will.

Beispiel: Wenn Sie eine Buchrezension für Ihren Blog schreiben, denken Sie daran, dass Ihre Leser das Buch wahrscheinlich noch nicht gelesen haben und herausfinden möchten, ob es sich lohnt, das Buch zu lesen, ohne dass Sie schon alles vorwegnehmen. Wenn Sie sich auf Ihrem Blog allerdings darauf spezialisiert haben, Bücher zu besprechen und zu analysieren anstatt sie nur zu bewerten, dann können Sie davon ausgehen, dass Ihre Leser das Buch gelesen haben.

Menschen in der Altersgruppe zwischen 21 und 35 machen 53.3% aller Blogger aus @Sysomos

Quelle: Sysomos

3. Verwenden Sie einfache Sprache

Sprechen Sie die Sprache, die Ihre Leser auch verstehen. Machen Sie es ihnen leicht. Sie müssen keine langen, komplizierten Wörter nutzen, die Sie normalerweise nie verwenden würden, und wenn Sie das doch tun, ist das eher schädlich, weil Sie dadurch wahrscheinlich überheblich und langatmig rüberkommen. Manchmal ist es angemessener, Fachsprache zu verwenden, aber vermeiden Sie es, unnötige Fachbegriffe zu verwenden, weil Sie dadurch die Leser verlieren, die diese nicht verstehen.

Beispiel: Schreiben Sie lieber „Sie müssen den Mathe-Test abschließen” als „Die Komplettierung des algebraischen Topologie-Examens ist obligatorisches Gebot.“

Wenn ein Fünftklässler Ihr Vokabular verstehen kann, machen Sie alles richtig @QuickSprout

Quelle: Quick Sprout

4. Schreiben Sie im Plauderton

Es ist unglaublich wichtig, dass Sie mit dem, was Sie schreiben, den richtigen Ton treffen. Wenn Sie einen Blogpost schreiben, können Sie ruhig plaudern, doch seien Sie trotzdem professionell. Schreiben Sie aber keine mit Fachbegriffen gespickten Passivsätze, die so lang sind, dass Sie Probleme dabei hätten, Sie laut vorzulesen.

Beispiel: Stellen Sie sich beim Schreiben vor, dass Sie gerade mit einem Freund reden. Nutzen Sie Alltagssprache. Wenn Sie auf Englisch schreiben, nutzen Sie verkürzte Formen, wie z.B. „you’re“ anstelle von „you are“ oder „they’re“ statt „they are“. Lesen Sie Ihren Content laut vor. Ist der Text einfach zu lesen? Oder klingt er mehr nach einem sehr formalen Essay oder Aufsatz?

Wenn es sich geschrieben anhört, schreibe ich es neu. – Elmore Leonard

Quelle: Copyblogger

5. Schreiben Sie im Aktiv

Vermeiden Sie das Passiv. Wenn Sie im Aktiv schreiben, macht das Ihren Text klarer, direkter und einfacher zu lesen.

Beispiel: Schreiben Sie lieber „Schreiben Sie im Aktiv um Ihre Texte zu verbessern“ anstelle von „Ihre Texte können verbessert werden, indem im Aktiv geschrieben wird.“

Passiv führt zu passiven Lesern @TributeMedia

Quelle: Tribute Media

6. Schreiben Sie nicht zu langatmig

Erleichtern Sie Ihren Lesern das Leben, indem Sie einen langatmigen Sprachstil vermeiden, denn dadurch würde Ihr Text unübersichtlich und wenig nachvollziehbar.

Verwenden Sie Wörter wie z.B.

  • „nutzen“ anstelle von „nutzbar machen“
  • „jeder“ anstelle von „jeder einzelne“

Nutzen Sie kurze Sätze und Absätze.

Ein Absatz kann auch nur aus einem Satz bestehen, und sollte am besten nicht mehr als 3-4 Sätze umfassen. Wenn es für Sie nicht leicht ist, eine Idee auf einfache Art und Weise zu erklären, könnte es sein, dass Sie vielleicht nochmal recherchieren sollten, um sie besser zu verstehen und sie dann in Ihrer Erklärung für jemand anderen besser herunterbrechen können.

Beispiel: Lesen Sie Ihren Text laut. Wenn Sie über Sätze stolpern, die langatmig und nicht natürlich klingen, überlegen Sie sich, ob Sie sie nicht lieber nochmal umformulieren und vereinfachen wollen.

Behandeln Sie Ihre Besucher im Netz nicht wie Akademiker, die total gerne anspruchsvolle und komplizierte Texte lesen.

Quelle: Enchanting Marketing

7. Vermeiden Sie unnötige „Wieselworte“

Vermeiden Sie unnötige Floskeln, sogenannte Wieselworte, wie z.B.: „sehr“, „buchstäblich“, „etwas“, „augenscheinlich“, „offensichtlich“, „definitiv“, „möglicherweise“, „in jedem Fall“ und „eigentlich“ – es sei denn, Sie tun es mit Absicht. Solche Wörter lassen Ihren Text natürlicher und plauderhafter wirken, aber wenn Sie diese unnötigen Wörter zu häufig verwenden, wird das die Aussagekraft Ihres Textes abschwächen.

Beispiel: Schreiben Sie “Diese Fallstudie zeigt” anstelle von “Diese Fallstudie zeigt in jedem Fall…“

Diese (Wiesel)Worte müssen vernichtet werden

Quelle: The Write Practice

8. Vermeiden Sie das Synonym-Syndrom

Wenn Sie nach besseren Wörtern suchen, um Ihre Leser zu beeindrucken, kann das auch nach hinten losgehen. Und wenn Sie versuchen, andere Wörter zu finden, weil Sie das Gefühl haben, dass Sie zu oft die gleichen Begriffe verwendet haben, ist das manchmal auch keine so gute Idee. Machen Sie aus dem Wort „Banane“ keine „längliche gelbe Frucht“.

Beispiel: Wenn Sie mithilfe eines Thesaurus oder Synonymwörterbuchs nach einem anderen Begriff suchen, überprüfen Sie, ob das wirklich nötig ist, und stellen Sie sicher, dass Sie ganz genau wissen, was das neue Wort bedeutet. Obwohl – falls Sie die Bedeutung nachschlagen müssen, würde ich vorschlagen, dass Sie es dann lieber nicht verwenden.

Jedes Wort, nach dem Sie in einem Thesaurus suchen müssen, ist ein falsches Wort. – Stephen King

Quelle: Aerogramme Writers’ Studio

9. Verwenden Sie zuverlässige Quellen und seien Sie genau

Nutzen Sie immer zuverlässige Quellen für Ihre Recherchen, um sich Glaubwürdigkeit aufzubauen, und seien Sie genau, wenn Sie sich auf Ihre Quellen beziehen.

Beispiel: Anstatt „In Forschungsprojekten ist deutlich geworden” zu schreiben, nennen Sie lieber spezifische Projekte. Statt „Einige Personen finden, dass…“ zu schreiben, sollten Sie lieber genaue Beispiele bringen. Statt „Über 50%“ zu schreiben, schreiben Sie lieber eine genaue Zahl hin (sind es z.B. 51% oder 59% ?).

Content, der vertrauenswürdig und hilfreich ist, wird häufiger geteilt @AOL

Quelle:  AOL

10. Überladen Sie Ihren Post nicht mit Ideen

Wenn Sie versuchen, jede Idee, die Sie jemals hatten, in einen Blogpost zu packen, würde das Ergebnis ein verwirrender, unorganisierter Text mit vielen Abschweifungen sein. Halten Sie für jeden Post an einem Kerngedanken fest und reservieren Sie für jeden Unterpunkt einen eigenen Absatz.

Beispiel: Jedes Mal, wenn Ihnen eine neue Idee kommt, die zu Ihrem aktuellen Post nicht passt, notieren Sie sie auf einem Zettel oder in einem Notizbuch. Sie können darüber später einen gesonderten Post schreiben; für den Moment allerdings sollten Sie die neuen Ideen einstweilen vergessen und Ihre Aufmerksamkeit Ihrem aktuellen Thema widmen.

Zu viele Informationen führen zu wenig Aufmerksamkeit – Herbert Simon

Quelle: Hubspot

11. Informieren Sie sich, was Ihre Leser sonst noch lesen

Machen Sie Ihre Hausaufgaben. Wenn Sie wissen, was Ihre potenziellen Leser sonst noch so lesen, bekommen Sie dadurch eine bessere Vorstellung davon, was alles zu Ihrem Thema schon geschrieben wurde, und was Ihre Leser wahrscheinlich von Ihnen erwarten. Auch wenn es noch keine Garantie bietet, dass Ihr Content gelesen wird – wahrscheinlich wird es für Sie dadurch einfacher, Ihren Lesern das zu geben, was sie wollen, statt ihnen nur etwas zu präsentieren, das sie vorher schon öfter mal gelesen haben.

Beispiel: Suchen Sie Ihr Thema über Google und lesen Sie die beliebtesten Posts. Achten Sie darauf, was die Leser daran gut finden und welche Lücken noch bleiben, die Sie in Ihrem eigenen Post dann schließen könnten.

62% der Erwachsenen unter 34 sind bereit, Zugriff auf Ihren Aufenthaltsort zu erlauben, wenn ihnen dadurch relevanterer Content angeboten wird”

Source: Hubspot

12. Bringen Sie Ihre persönliche Note ein

Bringen Sie etwas Neues in die Diskussion mit ein. Erstellen Sie Content, der anders ist als das, was andere Leute über das gleiche Thema geschrieben haben. Eine einfache Methode dafür wäre, etwas Persönliches mit einfließen zu lassen, indem Sie etwas schreiben, was nur Sie schreiben können. Jeder mag Geschichten, und wenn Sie eine persönliche Geschichte erzählen, wird dadurch Ihr Content authentischer und nachvollziehbarer.

Beispiel: Wenn Sie über Zimmerpflanzen und Sukkulentengewächse schreiben, fangen Sie doch mit einer Anekdote über Ihre vormaligen gescheiterten Versuche, Pflanzen am Leben zu erhalten, an, bis Sie eine Sukkulente gekauft haben.

Egal ob eigene Schwächen oder Humor, zeigen Sie Persönlichkeit. Erlauben Sie Ihren Lesern, Sie kennenzulernen.

Quelle: Quick Sprout

13. Wenden Sie das Prinzip der Umgekehrten Pyramide an

Falls Sie Journalist/in sind, zählt dieses Prinzip wahrscheinlich zu den ersten Dingen, die Sie gelernt haben. Beginnen Sie mit der wichtigsten Information und hören Sie mit der am wenigsten wichtigen auf. Je nach dem, welche Art von Content Sie schreiben, könnten Sie vielleicht auch eine andere Strukturierung anwenden, aber die Umgekehrte Pyramide ist eine gute Methode, an die Sie sich in puncto Struktur halten können, um Ihre Leser nicht warten zu lassen.

Beispiel: Um mit Ihrer Umgekehrten Pyramide zu beginnen, sollten Sie einen ersten Satz mit ungefähr 26 Wörtern schreiben, der die 6 W-Fragen beantwortet (Wer? Was? Wo? Wann? Warum? Wie?), oder Sie schreiben einen Aufhänger, der die meisten davon beantwortet.

Ihre Kunden wollen zuerst etwas über das große Ganze wissen. @EnchantingMarketing

Quelle: Enchanting Marketing

14. Schaffen Sie Leerräume

Schrecken Sie nicht davor zurück, Ihren Text etwas über die Seiten zu verteilen. Durch Zeilenumbrüche entstehen mehr weiße Flächen. Dadurch bekommen die Augen der Leser eine Pause, und die Leser können die Informationen besser aufnehmen, als wenn sie nur durchgehenden Text vor sich hätten.

Beispiel: Verwenden Sie nummerierte Listen, Aufzählungszeichen oder Fotos (oder eine Mischung daraus), um ein paar Leerräume zu schaffen.

Leerräume erhöhen das Verständnis eines Textes um fast 20%

Quelle: Human Factors International

15. Halten Sie sich an ein Wortlimit

Sich an ein exaktes Wortlimit zu halten ist eine ganz leichte Methode, wie Sie Ihre Texte verbessern können, weil es Sie dazu bringt, darüber nachzudenken, was unbedingt in Ihren Text hinein muss und was nicht. Wenn Sie sich regelmäßig an ein Wortlimit halten, wissen Ihre Leser auch schon ungefähr, welche Textlänge sie von Ihnen erwarten können. Wortlimits funktionieren nicht für jeden, aber probieren Sie es erst einmal aus, um zu sehen, ob es Ihnen etwas bringen würde.

Beispiel: Schreiben Sie 2000 Wörter pro Blogpost, mit 150 Wörtern Spielraum, um die Sie das Limit über- oder unterschreiten können (d.h. 1850-2150 Wörter).

Die durchschnittliche Content-Länge von Websites, die Top-10-Rankings haben, beträgt mindestens 2000 Wörter

Quelle: Quick Sprout

16. Vermeiden Sie unnötige Wiederholungen

Wenn Sie es richtig anstellen kann die Wiederholung von Wörtern und Phrasen den Leser durch Ihren Content führen und Ihre Aussage verstärken. Unnötige Wiederholungen von Wörtern, Phrasen und Ideen könnten allerdings Ihren Text einschlafen lassen und Leser frustrieren.

Beispiel: Nutzen Sie die Funktion “Strg+F”, um herauszufinden, wie oft Sie bestimmte Wörter oder Phrasen verwendet haben, und löschen Sie sie oder formulieren Sie sie um, wenn sich die Wiederholungen häufen. Achten Sie auch auf Ideen, die sich wiederholen und seien Sie darauf gefasst, dass Sie vielleicht ganze Absätze löschen müssen, wenn diese überflüssig sind. Ein kürzerer, präziserer Blogpost ist besser als einer, der ständig die gleichen Punkte wiederholt.

63% der Verbraucher müssen Behauptungen von Firmen 3–5 Mal hören, bevor sie sie glauben. @HubSpot

Quelle: HubSpot

17. Verwenden Sie nummerierte Listen und Aufzählungen

Mithilfe von nummerierten Listen und Aufzählungen können Sie große Textblöcke aufbrechen. Dadurch können die Leser die Informationen einfacher überfliegen.

Beispielsweise können Sie Aufzählungen dazu verwenden, Listen zu erstellen, die:

  • kurz sind
  • einfach zu lesen sind
  • und weiße Leerräume schaffen

Oder Sie könnten sie folgendermaßen verwenden:

  • Sie können Aufzählungen auch für längere Punkte nutzen, weil Sie dadurch komplexere Ideen herunterbrechen und besser organisieren können – beginnen Sie dazu einfach jeden Stichpunkt mit der wichtigsten Information.

Beispiel: Wenn Ihr Content nur aus Textblöcken besteht, versuchen Sie doch mal, eine Liste oder eine Aufzählung einzufügen.

Ein Satz und zwei Stichpunkte lassen sich leichter lesen als drei Sätze. @Usability.gov

Quelle: Usability.gov

18. Formulieren Sie aussagekräftige Überschriften und Unterüberschriften

Verwenden Sie Keywords (das macht es potenziellen Lesern leichter, Sie zu finden), vermeiden Sie unnötige Wörter (wie z.B. „der/die/das“, „in“ und „von“), formulieren Sie keine zu langen Überschriften, seien Sie ab und zu auch mal provokant und verwenden Sie feste Überschriftsfloskeln wie „Die 10 besten …“-Listen. Trauen Sie sich ruhig, zu sagen, dass das, was Sie schreiben, das Beste ist, aber halten Sie dann auch Ihr Versprechen aus der Überschrift.

Beispiel: Auch wenn Sie denken, dass Sie die perfekte Überschrift für Ihren Blogpost schon gefunden haben, schauen Sie mal, was Ihnen sonst noch einfällt. Versuchen Sie, 5 verschiedene Überschriften für denselben Post zu schreiben, vergleichen Sie sie und suchen Sie sich dann die beste raus. Handelt es sich immer noch um die ursprüngliche Überschrift? Oder haben Sie sich selbst überrascht und sogar noch eine bessere geschrieben?

Im Durchschnitt lesen 8 von 10 Leuten Überschriften, aber nur 2 von 10 lesen auch den Rest

Quelle: Copyblogger

19. Wenden Sie sich direkt an den Leser

Scheuen Sie sich nicht davor, in der ersten Person zu schreiben oder den Leser direkt anzusprechen. Wenn Sie schreiben, als würden Sie sich gerade mit einem Freund unterhalten, trägt das zum Aufbau einer Verbindung zwischen Ihnen und Ihren Lesern bei, weil es sich so anhört, als würden Sie direkt zu ihnen sprechen.

Beispiel: Verwenden Sie die Wörter „Sie/Ihr“ (bzw. „du/dein“), um Ihre Leser direkt anzusprechen, wie zum Beispiel in diesem Satz: „Ich würde Ihnen vorschlagen, diese Tipps auszuprobieren, weil sie Ihnen sicher dabei helfen, Ihren Schreibstil zu verbessern.“

Lassen Sie es nicht zu, dass Leser Ihren Content aus einer distanzierten Perspektive betrachten. @IncomeDiary

Quelle: IncomeDiary

20. Verwenden Sie Anschauungsmaterial

Jeder mag Bilder. Die Leser bekommen dadurch nicht nur eine kurze Pause vom Text, sondern Bilder können auch die Wirkung Ihres geschriebenen Content verstärken und dazu beitragen, dass der Leser sich leichter an Ihre Informationen erinnern kann. Allerdings heißt das nicht, dass Sie überall wo es nur geht Bilder einfügen sollten.

Beispiel: Wenn Sie wollen, dass die Hauptaufmerksamkeit auf Ihrem Text liegt, sollten Sie Bilder sparsam oder überhaupt nicht einsetzen. Aber wenn Sie feststellen, dass die Bilder der Hauptbestandteil sind, könnten Sie Ihren Content als Bildergalerie präsentieren.

Artikel mit relevanten Bildern haben insgesamt  94% mehr Views als Artikel ohne Bilder @JeffBullas

Quelle: Jeff Bullas

21. Stellen Sie Fragen

Stellen Sie Fragen, um Ihre Leser zum Antworten zu animieren. Mehr Interaktion bedeutet mehr Traffic für Ihre Website.

Beispiel: Schließen Sie mit einer konkreten Frage, wie z.B. „Haben Sie noch weitere Content-Schreibtipps hinzuzufügen? Schreiben Sie sie uns in die Kommentare!“

Lassen Sie Ihre Leser nicht einfach nur Ihre Statements lesen; stellen Sie ihnen Fragen, die sie zum Nachdenken bringen

Quelle: Quick Sprout

22. Binden Sie Links mit ein

Wenn Sie zu viele Links setzen, nerven Sie damit vielleicht Ihre Leser, aber wenn Sie Links einfügen, wo sie relevant sind, können Sie dadurch wunderbar Ihre SEO verbessern. Vergewissern Sie sich, dass sich Ihre Links in neuen Tabs öffnen und fügen Sie Links zu Ihrem eigenen Content mit ein, um die Leser auf Ihrer Seite zu halten.

Beispiel: Wenn Sie externe Quellen erwähnen (z. B. Statistiken einer Studie), binden Sie den Link darauf mit ein.

Top-SEOs glauben, dass externe Links die wichtigste Quelle für Rankings sind. @Moz

Quelle: Moz

23. Nutzen Sie nicht zu viel Kursiv- oder Fettdruck und Unterstreichungen

Wenn Sie zu viel davon verwenden, kann das Ihren Text unordentlich und verwirrend wirken lassen. Wenn diese Hervorherbungsmethoden allerdings effektiv angewendet werden, kann der Leser dadurch den Text nach den wichtigsten Informationen überfliegen und das Druckbild kann dann ganz hilfreich dabei sein, einzelne Abschnitte schnell zu finden.

Wenn Sie Kursiv- und Fettdruck und Unterstreichungen allerdings im Übermaß verwenden, hat das in etwa den gleichen Effekt, wie wenn Sie sie gar nicht nutzen würden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, diese Hervorhebungsmethoden zu nutzen, stellen Sie sicher, dass Sie sie einheitlich verwenden (setzen Sie z.B. nicht einige Unterüberschriften fett, während Sie andere unterstreichen).

Beispiel: Sie könnten Ihre Unterüberschriften und Zitate hervorheben, indem Sie für erstere den Fettdruck verwenden und für letztere den Kursivdruck.

Suchmaschinen gewichten fettgedruckten Text inzwischen nicht mehr so stark.

Quelle: Writtent

24. Wählen Sie Ihre Schriftart mit Bedacht

Wenn Sie eine unleserliche Schriftart ausgesucht haben, die zu klein und gequetscht aussieht, könnte das den entscheidenden Unterschied ausmachen zwischen einem Leser, der auf Ihrer Seite bleibt, oder einem, der sie schon beim ersten Blick darauf sofort wieder verlässt. Serifen-Schriften lassen sich bekanntlich online leichter lesen, aber jeder hat da seine eigenen Präferenzen.

Beispiel: Testen Sie ein paar unterschiedliche Schriftarten, bevor Sie sich auf eine festlegen. Einige Schriften scheinen auf den ersten Blick vielleicht ganz toll, könnten sich dann aber als unlesbar herausstellen, wenn Sie Kursivdruck nutzen.

Eine einfache Schriftart kann den Eindruck erwecken, dass eine Aufgabe leichter ist, als es vielleicht tatsächlich der Fall ist. @SocialTriggers

Quelle: Social Triggers

25. Stellen Sie sicher, dass der Text gut fließt

Sie wollen ja nicht, dass Ihre Leser anfangen, Ihren Content zu lesen, nur um festzustellen, dass sie einzelne Abschnitte immer wieder lesen müssen, um da irgendeinen Sinn herauszufiltern. Tolle Ideen machen noch lange keinen tollen Blogpost aus, wenn sie nicht ordentlich miteinander verknüpft sind und einen guten Textfluss erzeugen.

Beispiel: Schaffen Sie „Wegweiser“, z.B. eindeutige Unterüberschriften oder Bindewörter, die Ihre Sätze und Absätze gut verknüpfen (z.B. erstens/zweitens/drittens, außerdem, also, allerdings, beispielsweise, im Gegensatz dazu, ein weiterer Punkt…)

Stellen Sie Absätze um, falls nötig, um Ihren Text vom Ablauf her logischer und fließender zu gestalten. @QuickSprout

Quelle: Quick Sprout

26. Beheben Sie Schreibfehler

Es ist auch ohne Schreibfehler schon schwer genug, Leser zu überzeugen, Ihren Content zu lesen. Schreibfehler lassen Ihre Texte unprofessionell wirken und machen das Lesen frustrierend.

Beispiel: Lesen Sie das, was Sie geschrieben haben, Korrektur und suchen Sie nach Schreibfehlern, bevor Sie es veröffentlichen. Lenken Sie dabei Ihre Aufmerksamkeit auf typische Fehlerquellen, im Deutschen beispielsweise das/dass, seid/seit, Sie/sie, Ihnen/ihnen; im Englischen z.B. affect/effect, allude/elude, imply/infer, practical/practicable, and assume/presume

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, niemals auch nur ein Wort Content zu veröffentlichen, bevor es nicht überarbeitet oder zumindest Korrektur gelesen wurde. …

Quelle: HubSpot

27. Beheben Sie Grammatikfehler

Wenn Sie online etwas schreiben, ist Grammatik nicht immer so wichtig wie für andere Formen des Schreibens (z. B. ist es zulässig, einzeln stehende Satzfragmente schon auch mal als eigene Sätze stehen zu lassen). Größere und unnötige grammatikalische Fehler könnten allerdings Leser abschrecken.

Beispiel: Lesen Sie das, was Sie geschrieben haben, im Hinblick auf grammatikalische Fehler, wie z.B. Kommafehler oder unpassende Zeitformen der Verben, Korrektur.

Wenn Sie korrekte Grammatik und Zeichensetzung nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie als Experte angesehen werden.

Quelle: The Content Factory

28. Beheben Sie Zeichensetzungsfehler

Nutzen Sie durchweg richtige Zeichensetzung. Das ist eine einfache Methode, um sicherzustellen, dass das, was Sie schreiben, exakt und professionell herüberkommt.

Beispiel: Lesen Sie Ihren geschriebenen Text Korrektur und suchen Sie nach Zeichensetzungsfehlern und Unstimmigkeiten. Wollen Sie z.B. „Email“ oder „E-Mail“ schreiben? Wollen Sie lange (  – ) oder kurze ( – ) Gedankenstriche setzen?

Korrektur lesen, und nochmal Korrektur lesen. Sie werden froh sein, es getan zu haben. @HubSpot

Quelle: HubSpot

29. Faktencheck

Den kann man schnell mal vergessen, aber er lohnt sich, wenn Sie dadurch das Vertrauen Ihrer Leser darauf gewinnen, dass Sie ihnen präzise Informationen liefern. Wenn Sie nachlässig werden und versehentlich falsche Tatsachen präsentieren, wird das Ihrem Schreiben schaden.

Beispiel: Machen Sie sich eine mentale Notiz, dass Sie, bevor Sie Ihren Content veröffentlichen, nochmal die Fakten überprüfen.

Nehmen Sie niemals an, dass etwas wahr ist, nur weil Sie glauben, dass es wahr ist.

Quelle: Writtent

30. Fügen Sie einen Call-to-Action hinzu

Vergessen Sie nicht, Call-to-Actions (CTAs) einzubinden. Platzieren Sie sie in Ihrem Content dort, wo sie am relevantesten sind und wo es am wahrscheinlichsten ist, dass sich Ihre Leser davon überzeugen lassen, aktiv zu werden.

Beispiel: Setzen Sie einen Call-to-Action ganz am Ende, um Ihre Leser dazu zu ermutigen, sofort einen Kommentar zu schreiben, sobald sie mit dem Lesen des Contents fertig sind, z. B. „Was denken Sie darüber? Sagen Sie es uns in den Kommentaren!“

Dieser Artikel ist in der Original-Fassung auf writtent.com erschienen.

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