Wie Sie Google Trends für Ihre Content Marketing-Strategie nutzen können und was Sie eher vermeiden sollten

Mit Google Trends zu effektiverem Content Marketing

Google trends

Genügend „Eyeballs“ für Ihre Website zu generieren ist nur möglich, wenn Ihre Inhalte im Netz sichtbar sind und die (Such) Anfragen Ihrer Nutzer beantworten. Folglich müssen Sie wissen, welche Themen und Keywords momentan für Ihre Zielgruppe interessant sind. Noch spannender ist natürlich zu analysieren, wie sich diese Aspekte im Zeitverlauf entwickelt haben und werden, sprich: Welcher Trend lässt sich erkennen?

Statt aufwendiger Marktanalysen und Befragungen, hilft Ihnen dabei ein einfaches und kostenloses Tool: Google Trends. Und freundlicherweise erklärt Andrew Lovasz auf eContentMag.com, worum es sich bei dieser Anwendung handelt und insbesondere, wie Sie dieses für Ihre Content Marketing-Strategie einsetzen können.

Was ist Google Trends?

Mit Hilfe von Google Trends können Sie Themen und Suchbegriffe im Zeitverlauf betrachten. Sie erhalten einen Überblick, wie oft User danach gesucht haben und ob es etwaige „Peaks“ oder auch starke Abfälle gibt. Zudem liefert das Tool auch geografische Daten zur Suchverteilung (Länder und auch Städte) sowie, welche anderen Keywords und Themen im Zusammenhang ebenfalls relevant sind. Sie können Ihre Suche auf eine Region (weltweit oder ein Land) und auf einen Zeitraum beschränken.

Aus diesen Informationen wird ersichtlich, ob sich für ein von Ihnen eingegebener Begriff ein Trend abzeichnet und wie sich dessen weiterer Verlauf gestalten könnte.

Sie können diesen Service für die unterschiedlichsten Segmente verwenden oder sich Top-Trendthemen allgemein genauso wie für bestimmte Städte oder Branchen anzeigen lassen:

Überblick_Google Trends

Sobald Sie im Suchschlitz ein Stichwort eingeben, erscheinen Vorschläge, ob Sie Thema oder Suchbegriff analysieren wollen:

Suche_Google trends

Im Screenshot sehen Sie das Beispiel Content Strategie. Wählen Sie den Term als Keyword aus, bekommen Sie den Suchverlauf. Diesen können Sie, wie oben beschrieben, noch weiter filtern. Zudem zeigt sich, in welchen Ländern das Begriff am häufigsten vorkommt und welche weiteren Keywords und auch verwandte Themen in diesem Zusammenhang auftreten.

Google Trends im Content Marketing

Aufgrund der beschriebenen Funktionen, ist Google Trends optimal geeignet, um das eigene Content Marketing voranzutreiben. Denn in folgenden Bereichen können Sie das Tool als Unterstützung einsetzen:

Erweiterte Keyword-Recherche

Auch wenn es in der Suchmaschinenoptimierung nicht mehr allein um die Anzahl der verwendeten Keywords geht, so ist eine detaillierte Keyword-Analyse im Content Marketing ratsam. Schließlich ist diese Auswertung gleichbedeutend mit der Nachfrage Ihrer Nutzer im Web und verrät Ihnen, welche Themen das meiste Interesse erzeugen. Diese Hinweise bilden die Basis für eine effektive Content-Strategie.

Um noch mehr Daten zum Suchverhalten Ihrer Zielgruppe zu bekommen und Trends frühzeitig zu identifizieren, kann Google Trends helfen. Neben der zeitlichen Perspektive, die Sie verschieden einstellen können, geben Ihnen vor allem die verwandten Keywords und Themen Aufschluss darüber, was zusätzlich relevant ist.

Andersherum eignet sich das Tool, eigene Trendvermutungen zu überprüfen.

Ideen-Quelle

Gerade die vielfältigen Möglichkeiten, Trends zu sämtlichen Bereichen zu entdecken, macht Google Trends zu einer guten Ideen-Quelle. Das gilt insbesondere für die thematisch verwandten Vorschläge. Eine andere Option besteht darin, beispielsweise angrenzende Branchen auszuwerten und so auf für Sie interessante Content-Ideen zu kommen.

Auch ein „grober“ Überblick zu Trends in bestimmten Kategorien, nach Städten oder Ländern gefiltert, kann zur Inspiration beitragen genauso wie die automatisch erstellen Top-Charts.

Milestones für Redaktionsplan

Als dritte Option kann Google Trends ebenfalls bei der redaktionellen Planung unterstützen. Die verschiedenen Zeitachsen geben einen guten Einblick, wann Ihr ausgewähltes Thema besonders nachgefragt ist. Diese Information dient somit ideal dazu, sie in Ihren Redaktionsplan zu berücksichtigen. Denn Ihr Content kann zwar noch so qualitativ hochwertig sein; wenn er zum falschen Zeitpunkt ausgespielt wird, bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit die geplante Wirkung aus.

Der große Fehler bei Google Trends

Zum Schluss weist Andrew noch auf den Fehler Nummer 1 hin: Sämtliche gelieferte Daten des Services müssen immer im Kontext gesehen werden. Es geht somit darum, die Such-Intension des Nutzers hinter den Informationen zu erkennen. Erst dann ist es möglich, dass Sie die Angaben optimal für sich nutzen können.

Andrews kompakte Ausführung zeigt deutlich, welches Potenzial Google Trends als „Helferlein“ für Ihr Content Marketing besitzen kann. Vorausgesetzt, Sie sehen die dargebotenen Daten im Zusammenhang der User-Intention.

Jetzt Artikel lesen

Das könnte Sie auch interessieren