Warum es sich lohnt, Humor in Ihre Content-Erstellung aufzunehmen und so die Verweildauer Ihrer Leser zu erhöhen

Mit humorvollem Content zu mehr Aufmerksamkeit!

Humor Content Marketing

Hilfreich und informativ sind zwei wesentliche Schlagworte, wenn es darum geht, im Content Marketing Erfolg zu haben. Denn nutzwertiger Inhalt ist einer der Kernbestandteile, um das Interesse der Zielgruppe auf die eigene Marke (und im besten Fall auf die Website) zu ziehen und so Traffic zu erhalten.

Unterhaltende Inhalte werden zwar in diesem Zusammenhang auch häufig genannt (gerade, wenn es um Social Media geht). Jedoch ist es schwieriger, lustigen Content zu gestalten, der als solcher bei den Nutzer auch so ankommt und gleichzeitig noch Reichweite erzeugt.

Das Potenzial von humorvollen Texten, Videos und ebenso Bildern ist allerdings sehr hoch, um den Erfolg der eigenen Content Marketing-Strategie auszubauen. Das belegt laut dem Experten Neil Patel eine Studie, woraus er schließt: Content Marketing benötigt mehr Humor!

Wie Sie dazu vorgehen und vor allem, was Sie beachten sollten, erklärt Neil gewohnt ausführliche in seinem Blog-Post auf quicksprout.com.

Zunächst liefert Neil drei Gründe, warum Humor ein wesentlicher Faktor ist, User für sich zu begeistern:

1. Jeder Konsument begegnet Werbebotschaften oder auch anderen Inhalten im ersten Kontakt mit einer gewissen Skepsis. Schließlich rechnet er damit, dass der Informationsgehalt für ihn weniger relevant ist. Indem Sie jedoch “lustige” Bestandteile einbauen, senken Sie diese “Barriere” zwischen Ihnen und dem Leser, sprich: Die Marke wirkt sympathischer und das ist der erster Schritt, um Vertrauen aufzubauen.

2. Angelehnt an Punkt 1, können Sie mit Hilfe humorvollen Inhalten eine direkte “Verbindung” zum User entwickeln. Dadurch entsteht wiederum eine persönlichere Ebene, auf der Sie dann die Chance haben, eine Kundenbeziehung zu entwickeln.

3. Der dritte Aspekt zeigt sich besonders in den sozialen Medien. Sobald Nutzer einen Post “lustig” finden, wird dieser gerne an die eigene Fan-Basis weitergeteilt. Für Sie bedeutet das, dass Ihr Content mehr Reichweite (Stichwort Earned Media) erzeugt, die Sie dann im besten Fall weiterveredeln können.

Alle drei Punkte machen deutlich, welches Potenzial in unterhaltenden Beiträgen steckt. Und zudem, dass keine großen Werbebudgets nötig sind.

Denn großer Vorteil liegt darin, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit dieser Strategie es schaffen können, große Konkurrenten mit großen Werbebudgets auszustechen. Schließlich hängt die Gestaltung von “witzigen” Inhalten nicht unbedingt von den zu Verfügung stehenden Mitteln ab, sondern davon, den Humor der User gezielt zu treffen.

Freundlicherweise führt Neil weiterhin aus, was Sie als Vorbereitung benötigen, damit Sie “Humor” für sich und Ihre Marke ideal einsetzen.

Eine elementare Voraussetzung ist selbstverständlich, dass Sie Ihre Zielgruppe kennen. Hierbei geht es insbesondere auch um demografische Daten, da die Altersstruktur oft eine wichtige Rolle dabei spielt zu evaluieren, welche Art von Humor ankommt. Wie also im Content Marketing allgemein, steht und fällt die Wirksamkeit Ihres lustigen Contents mit der detaillierten Zielgruppenanalyse.

Ein zweiter Erfolgsfaktor umfasst Ihre Authentizität. Die produzierten Inhalte sollten Ihre Markenwerte widerspiegeln, wodurch Sie authentisch wirken. Somit projiziert der Nutzer den Content positiv auf Ihre Marke und es entsteht Sympathie bis hin zu Vertrauen.

Des weiteren weist Neil daraufhin, die humorvolle Botschaft so einfach wie möglich zugänglich zu machen. Das heißt, es sollten keine komplexen Transferleistungen seitens der User erwartet werden. Ansonsten besteht die Gefahr, Nutzer aufgrund des Aufwands abzuschrecken, wodurch folglich der virale Effekt ausbleibt. Je einfacher und vor allem schneller der Content verstanden wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass dieser geteilt wird.

Zum Schluss gibt Neil einige Beispiele, wie Sie Humor einsetzen können. Eine unterhaltende Kommentierung, per Video oder auch schriftlich, ist eine der einfachsten Optionen. Eine weiter besteht darin, Sachverhalte in Extremen, positiv oder negativ, darzustellen und so außerdem einen kurzen “Schockmoment” zu erzeugen. Dieser eignet sich, die Aufmerksamkeit schnell auf sich zu ziehen.

Dieser gewohnt lesenswerte Beitrag zeigt, welche Möglichkeiten “Humor” für das eigene Content Marketing bietet. Vorsetzung ist jedoch immer, die eigene Zielgruppe genau zu kennen.

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