PR-Doktor Kerstin Hoffmann stellt klar, dass es im Content Marketing um Relevanz, nicht um Masse geht

“Viel hilft viel” gilt nicht im Content Marketing

Lose weight concept with person on a scale measuring kilograms

Die anregende Debatte um Thomas Streraths “Content-Lüge” zieht nach wie vor Ihre Kreise. Nach Klaus Eck, Thomas Knüwer und anderen meldet sich nun eine weitere Bekannte aus der Marketing-Szene zu Wort. “PR-Doktor” Kerstin Hoffmann rückt einige weitere Aspekte der Debatte zurecht. Stein des Anstoßes ist für sie der Beitrag von Matthias Schrader, welcher behauptet, Masse und Frequenz seien im Content Marketing das Maß der Dinge. Nach Schrader sollten Unternehmen Content nach der Logik eines Maschinengewehrs auf ihre Zielgruppen abfeuern. Wird genug in die Heide geballert, wird schon etwas getroffen werden – so lässt sich (unziemlich vergröbert) dieser Ansatz rekonstruieren.

Kerstin Hoffmann wiederspricht dem in der W&V und stellt klar, dass das Gegenteil richtig ist. Im Content-Strom untergehen wird nicht derjenige, der sich genau überlegt, welchen hochwertigen Content er zu welchem Zweck wem in welcher Menge anbietet, sondern der, der nach dem beschriebenen Maschinengewehr-Ansatz an die Sache herangeht. Der wird nämlich schnell mental ausgeblendet. Er stört. Er nervt. Und wirklich hochwertigen, hilfreichen Content in dieser Masse anzubieten, ist ohnehin so gut wie unmöglich – und eben auch nicht sinnvoll. Hier kommt stattdessen das große “Warum” ins Spiel, die Frage aller Fragen, deren Beantwortung Joe Pulizzi von uns fordert.

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