Mit welchen Metriken Sie den Erfolg Ihres Contents messen und was Sie dabei beachten sollten

4 Kennzahlen, die Ihr Content Marketing-ROI beinhalten sollte

ROI 3

Seit einiger Zeit wird in Ihrem Unternehmen der Ansatz des Content Marktings umgesetzt und schon bald kommt von der Geschäftsführung die zu erwartende Frage: Was hat uns die Strategie bisher eingebracht? In diesem Fall ist es gut, vorbereitet zu sein und zu wissen, was der Return On Investment (ROI) ist.

Das setzt selbstverständlich voraus, dass Sie die Werte kennen, die in dessen Berechnung einfließen. Zwar können Sie im digitalen Marketing sämtliche Aktivitäten messen, doch diese Vielfalt kann ebenso zu einer Herausforderung werden. Denn welche der vielen Kennzahlen sind nun wirklich wichtig für das eigene Unternehmen und was sagen sie aus?

Glücklicherweise finden Sie auf brandchemistry.com einige Antworten. Hier wird detailliert gezeigt, welche KPIs Sie besonders beachten sollten und wie sich daraus ein aussagekräftiger ROI ergibt.

Den Ausgangspunkt bildet dabei die Buyer’s Journey, die sich in drei wesentliche Abschnitte gliedern lässt: Awareness, Consideration und Decision. Zu  jeder dieser drei Etappen produzieren Sie Inhalte und vergeben für jedes Content-Stück ein entsprechendes Ziel (Stichwort Content Goals!) mit den dazugehörigen KPIs. Anhand dieses Vorgehens ist möglich, die Kennzahlen wiederum in vier Bereiche aufzuteilen, mit deren Hilfe Sie dann Ihren ROI ermitteln können. Diese 4 Segmente sind:

1. Konsum-Kennzahlen

Hier geht darum zu erfassen, welcher Beiträge, Videos oder Bilder besser performen als andere auf Ihrer Seite. Daneben sehen Sie, welche Aufmerksamkeit Ihr Content insgesamt bei Ihrer Zielgruppe auslöst und inwieweit dieser konsumiert wird. Letzteres zeigt Ihnen beispielsweise Google Analytics mit der durchschnittlichen Verweildauer unter Berücksichtigung der Bounce Rate.

Konkrete Metriken, die Sie hier messen sollten, sind:

  • Views
  • Download-Zahlen
  • Bounce Rate
  • Verweildauer
  • Ranking nach best-performenden Content

2. Kennzahlen zu Shares und Engagement

Die Zahl der Follower oder Fans sowie Likes und Shares sind wohl die häufigsten genutzten Metriken, wenn es um die Erfolgsmessung des Contents insbesondere auf Social Media geht. Darin wird einerseits deutlich, wie viele Nutzer sich für Ihre Inhalte interessieren. Sobald andererseits Ihre Beiträge häufig geteilt und kommentiert werden, ist eine Tendenz erkennbar, dass Sie relevant sind. Daher lohnt es sich, auch hier einige KPIs im Blick zu haben:

  • Anzahl der Shares
  • Welche Content oder Themen werden am meisten geteilt?
  • Auf welchem sozialen Kanal erhalten Sie die höchste Rückmeldung in Form von “Gefällt mir”-Angaben oder Shares?

3. Kennzahlen zur Leadgenerierung

Diese Stufe ist der erste Schritt zu einer Kundenbeziehung, da der Nutzer das erste Mal Ihrer Marke Vertrauen entgegenbringt, beispielsweise durch die Angabe seiner Email-Adresse für Ihren Newsletter. Dem geht voraus, dass Sie sein Interesse gewonnen haben, zunächst mit allgemeineren Themen in seiner Nische und dann mit immer spezifischeren Content, den er benötigt.

Der so gewonnen Lead ist also ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Konvertierung in einen zahlenden Kunden. Deswegen sollten Sie folgende Metriken beobachten:

  • Wandlungsrate vom Website-Besucher zum Kontakt
  • Welcher Inhalt oder welche Themen führen zu den höchsten Conversion-Rates?
  • Wie viele derer, die Ihren Content konsumieren, werden zu Leads?

4. Sales-Kennzahlen

Die Königsdisziplin und das Ziel jedes Unternehmens besteht darin, letztlich zahlenden Kunden aus dem “Veredelungslift” zu generieren. Und das bedeutet, Sie brauchen Content, der im kontextuell relevantem Umfeld zum richtigen Zeitpunkt eine Kaufentscheidung auslöst. Ob und wie viele Erlöse Sie also mit Ihrer Content Marketing-Strategie erwirtschaften und welches Optimierungspotenzial gegebenenfalls noch vorhanden ist, wird anhand folgender KPIs deutlich:

  • Wandlungsquote von Leads in Kunden
  • Wie oft veredelt Ihr Content Leser in Käufer?
  • Muss der Sales-Funnel eventuell angepasst werden?

Alle 4 Bereiche zeigen, dass ein Content Marketing-ROI verschiedene Aspekte umfassen muss, um auch die gesamte Wirkweise des Ansatzes darzustellen. Zudem dient die Liste als gute Vorbereitung, wenn Sie das nächste Mal den Wert dieser digitalen Reichweitenstrategie für Ihr Unternehmen präsentieren müssen.

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