Warum Ihre Content Marketing-Strategie konkrete Ziele verfolgen muss und mit welchen Kennzahlen Sie Ihre Erfolge messen können

5 Ziele und KPIs im Content Marketing

KPI

Natürlich steht im Content Marketing der Kunde im Mittelpunkt. Man will mit nützliche Inhalten helfen, damit der User seine Herausforderungen leichter meistern kann und so Vertrauen zur Marke aufbaut. Gleichzeitig ist die digitale Reichweitenstrategie – wie es bei Marketing immer ist (oder sein sollte) – kein Selbstzweck: Am Ende zählt der Outcome, sprich: Sie wollen mehr zusätzliche Käufer und damit den Gewinn steigern.

Um dieses Gesamtergebnis zu erzielen, benötigen Sie eine Strategie. Und darin müssen Sie wiederum definieren, was Sie (neben dem Ziel “mehr Gewinn”) noch erreichen und mit welchen Metriken Sie Ihre Ergebnisse messen wollen.

Wie Sie dabei beispielhaft vorgehen können, wird auf inboundrocket.co erklärt. Schließlich unterscheidet sich die Zielsetzung unter anderem von der Unternehmensgröße (Konzerm oder KMU), der Menpower, den zu Verfügung stehenden Ressourcen und dem Faktor Zeit.

Trotzallem gibt es laut Inbound Rocket Ziele, die in fast jeder Content Marketing-Strategie mehr oder weniger stark fokussiert werden. Und freundlicherweise liefern sie auch gleich die entsprechenden Metriken dazu.

Mögliche Content Marketing-Ziele:

  • Mehr Traffic
  • Höhere Markenbekanntheit
  • Mehr Leads
  • Höhere Wandlungsquoten von Leads in zahlende Käufer
  • längere Kundenbeziehungen

Aus diesen genannten angestrebten Ergebnissen ergeben sich folgende KPIs:

1. KPIs für Traffic

Sie können aus Ihrem vordefinierten Marketing-Funnel erst Käufer generieren, wenn Sie über eine entsprechende Reichweite verfügen. Somit müssen Sie demnach genügend Interessenten auf Ihre Seite lenken. Das heißt, Sie benötigen eine hohe Zahl an (im besten Fall wiederkehrenden) Website-Besuchern, also Traffic, den Sie dann Schritt für Schritt mit Hilfe Ihres “Veredelungslifts” weiterverwandeln können.

Folglich brauchen Sie Content, der auf das Ziel -nämlich Traffic zu erzeugen- abgestimmt sein muss. Ob Ihre Inhalte tatsächlich mehr Nutzer auf Ihre Seite locken, zeigen Ihnen folgende Metriken:

  • monatliche Seitenaufrufe
  • durchschnittliche Besuchszeit
  • Bounce-Rate
  • Anzahl der wiederkehrenden User

2. KPIs für Markenbekanntheit

Natürlich geht die Generierung von Traffic einher mit dem Ziel, Ihre Markenbekanntheit zu erhöhen. Denn je mehr User Ihre Seite besuchen, desto höher steigt Ihre Marke in der Wahrnehmung Ihres Publikums.

Voraussetzung ist selbstverständlich, dass Sie hilfreichen Inhalt anbieten. Dieser nützt Ihnen jedoch erst, wenn er auch von Ihrer Zielgruppe gefunden wird. Das bedeutet: Sie müssen sowohl in den Suchmaschinen (in den meisten Fällen Google) sowie auf sämtlichen relevanten Social Media-Kanälen sichtbar sein. So ist es möglich, dass die Nutzer auf Ihren Content aufmerksam werden, wodurch sich Ihre Markenbekanntheit erhöht und gleichzeitig die Chance, mehr Reichweite zu erzeugen.

Mögliche Kennzahlen können hier sein:

  • Anzahl der Social Shares, Likes/Dislikes oder auch Kommentare
  • Menge der Backlinks

3. KPIs für Leads

Nachdem Sie die erste Stufe Ihres Marketing-Funnels erfolgreich mit Website-Besuchern “gefüllt” haben, folgt die nächste Phase: Die Leadgeneration. Ein Großteil Ihrer Nutzer sollte möglichst zu wiederkehrenden Besuchern gewandelt werden, z.B. indem sie sich für Ihren Newsletter anmelden. So erhalten Sie die erste Information über Ihren Nutzer und beginnen eine Kundenbeziehung, die Sie nach und nach ausbauen können.

Für die Stufe der Leadgenerierung ist entsprechender Content notwendig, der auf dieses Ziel einzahlt. Weiterhin empfiehlt InboundRocket, spezielle Landingpages für diese Art der Inhalte zu kreieren.

Denn daraus ergeben Sie folgende KPIs:

  • Anzahl der Newsletter-Anmeldungen
  • Zahl der Downloads (gegen Emailadresse)
  • Zahl der Anmeldungen für kostenfreie Webinare (ebenfalls gegen Mailadresse)

4.  KPIs für Conversion

Sobald Sie mehrere “Kontakte” gewonnen haben, wollen Sie diese nun weiter konvertieren: in zahlende Kunden. Auch dazu ist bestimmter Inhalt erforderlich, der speziell auf diese Phase Ihres Marketing-Trichters einwirkt.

Um Ihren Erfolg zu tracken, gibt es folgende Optionen:

  • Anzahl der zahlenden Kunden aus den generierten Leads (pro Content-Stück)
  • durchschnittliche Dauer von Lead zu Käufer

5. KPI für längere Halbwertszeit

Natürlich besteht Ihr Ziel in der Regel nicht darin, lediglich eine geldwerte Transaktion pro Kunde zu gewinnen. Vielmehr wollen Sie die Halbwertszeit bzw. den Customer Lifetime Value (CLV) stetig erhöhen. Folglich müssen Sie ebenfalls Content anbieten, der auch für bereits bestehende Kunden weiterhin interessant ist.

Zum einen fungieren zufriedene Käufer häufig als Multiplikatoren, wodurch Sie Ihre Reichweite (Stichwort Earned Media) sowie Ihr Image verbessern können.

Sie können diese Phase beispielsweise wie folgt messen:

  • Upselling-Rate pro Kunde
  • CLV
  • wiederholte Käufe pro Kunde

Wenn Sie also gerade dabei sind, KPIs für Ihre Content Marketing-Strategie zu hinterlegen, bietet sich diese Liste als eine gute Übersicht und einen hilfreichen Leitfaden an.

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