Anhand welcher Kennzahlen Sie erkennen, ob Sie mit Ihrer digitalen Reichweitenstrategie auf Plan liegen

So messen Sie Ihren Content Marketing-Erfolg

Analyse Wettbewerb

Jede Marketing-Strategie muss sich am Ende des Tages auszahlen, sprich: Ihre Markenbekanntheit, Ihr Image und natürlich auch die Zahl der Leads sowie Käufer muss sich erhöhen. Ansonsten waren Ihre Investitionen umsonst.

Das gleiche gilt im Content Marketing. Auch dieser Ansatz ist kein Selbstzweck, sondern muss konkrete Ziele verfolgen und insbesondere natürlich erfüllen. Und dafür benötigen Sie entsprechende Kennzahlen, mit deren Hilfe Sie regelmäßig den Status Ihres Plans überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.

Der Vorteil im digitalen im Vergleich zum klassischen Marketing liegt darin, dass (fast) alle Aktivitäten messbar sind. Diese Vielzahl an Möglichkeiten stellt jedoch Unternehmen gleichzeitig vor eine Herausforderung: Denn welche der diversen KPIs sind für das eigene Geschäft von Bedeutung und sollten daher stets ermittelt werden?

Eine Antwort darauf gibt Mike Wood. Er zeigt in seinem Blog-Post auf tweakyourbiz.com, anhand welcher 5 KPIs Sie verschiedene Aspekte Ihrer Content Marketing-Strategie messen können (und sollten). Erst so stellen Sie sicher, dass Sie Content nicht im “Blindflug” produzieren, sondern systematisch und mit Erfolg.

Metrik 1: Unique User

Am oberen Ende Ihres Marketing-Funnels stehen Ihre Nutzer. Je mehr Sie davon auf Ihre Website lenken, also Traffic erzeugen, desto größer ist die Chance auf hohe Wandlungsquoten von Website-Besuchern zu Leads und dann zu zahlenden Kunden.

Ob Ihre Inhalte dieses Ziel erreichen, erkennen Sie anhand der Unique User. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Nutzer, die Ihre Seite in einem bestimmten Zeitraum besucht haben. Jeder Nutzer wird nur einmal gezählt, selbst wenn dieser die Seite mehrmalig in der betrachteten Periode aufruft.

Google Analytics

Metrik 2: Page Views

Sind die User auf Ihre Seite, wollen Sie diese selbstverständlich solange wie möglich dort halten. Es geht folglich um Engagement, zum Beispiel indem sie sich für Ihren
Newsletter anmelden. Und ein Indikator zu diesem Ziel sind die Page Views.

Dieser KPI zeigt Ihnen, wie viele verschiedene Seiten sämtliche Nutzer aufrufen. Laut Mike lässt sich durch die Zahl der Unique User im Vergleich mit den Page Views eine Tendenz in Hinblick auf das Engagement folgern: Ist zwischen Unique Usern und Page Views eine gewisse Korrelation ersichtlich, dann schließt sich daraus, dass die Nutzer mit vielen Ihrer Seiten interagieren.

Metrik 3: Social Shares/Likes/Kommentare

Social Media spielt gerade hinsichtlich der Sichtbarkeit und Wahrnehmung von Content eine wichtige Rolle im Content Marketing. Denn Ihre Inhalte können nur Awareness, Leads und Käufer generieren, wenn sie auch von Ihrer Zielgruppe gefunden werden.

Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre verschiedenen Social-Kanäle, auf denen Sie präsent sind, nach Interaktionen analysieren. Wie viele Shares, “Gefällt mir”-Angaben oder auch Kommentare erhalten einzelne Posts? Auf welchen Plattformen erreichen Sie mit welchen Formaten und Themen die meisten Nutzer und wie viele davon können Sie weiter konvertieren?

Metrik 4: Mobile Performance

Neben Traffic-Zahlen gibt uns Google-Analytics einen sehr guten Einblick in die unterschiedlichen Devices, mit welchen auf Ihre Seite zugegriffen werden. Und natürlich wissen das gilt: Mobile first!

Die Zugriffsraten über Smartphones & Co. steigen stetig weiter, weshalb Ihr Webauftritt sämtlichen mobilen Ansprüchen genügen muss (Stichwort Responsive Web Design). Lange Ladezeiten und unstrukturierte Blogs führen ansonsten schnell zu hohen Absprungraten und so zu Traffic- bis hin zu Image-Verlusten.

Sobald Sie folglich wissen, welche Geräte und Betriebssystem Ihre Zielgruppe größtenteils verwendet, sollte sich darauf die Optimierung Ihrer Website konzentrieren.

Metrik 5: Anzahl Backlinks

Über die Wichtigkeit von Backlinks für Ihr SEO finden Sie teilweise sehr kontroverse Inhalte (Wichtiger versus unwichtiger SEO-Faktor). Nichtsdestotrotz können Sie von einem positiven Einfluss auf Ihre Reputation profitieren, wenn andere kompetente und seriöse Websiten auf Ihren Content verlinken.

Allerdings kommt es bei Backlinks vielmehr auf deren Qualität statt der Quantität an. Nur hochwertige Links können zugleich der ausschlaggebende Punkt für eine bessere Sichtbarkeit im Netz sein.

Indem Sie also ermitteln, wer Ihre Inhalte durch Links weiterempfehlt, sind Sie ebenso in der Lage, die begonnene “Kooperation” weiterauszubauen (Stichwort
Influencer-Marketing). Denn von anderen empfohlene Inhalte bilden Vertrauen bei den Nutzer, wodurch Sie wiederum die Wandlungsraten in Ihrem Marketing-Funnel steigern und so letztlich mehr Erlöse generieren können.

Mikes kompakte Aufzählung von 5 KPIs gibt einen guten Überblick, wo Sie den Erfolg Ihrer Content Marketing-Aktivitäten messen sollten und so gleichzeitig Optimierungspotenzial erkennen.

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