Mike Murray zeigt, wie Sie Ihre Bilder auf der Website für Google & Co. optimieren sollten, damit Ihr Inhalt von den Nutzern gefunden wird

10 Tipps für perfektes Bild-SEO

Zwei weiße Bilderrahmen plus Foto auf sandigen Hintergrund inklusive Schriftzug SEO

Möglichst weit oben in der Trefferliste von Google zu relevanten Keywords zu erscheinen, stellt ein Ziel im Content Marketing dar. Denn das ist die Voraussetzung, um überhaupt von der Zielgruppe wahrgenommen zu werden und so Reichweite aufzubauen.

Mit Inhalten in Suchmaschinen sichtbar, also auffindbar zu sein, gilt jedoch nicht nur für Textbeiträge. Schließlich erscheinen häufig zu Nutzeranfragen ebenso Bilder als Suchergebnisse, und zwar auch ohne dass man explizit die Bildersuche aktiviert hat.

Folglich sollten auch Ihre Bilder und Grafiken entsprechend für Google & Co. optimiert sein, damit sie weit vorne auf den relevanten SERP (Search Engine Result Pages) zu finden sind. Stellt sich jedoch die Frage: Was sind wichtige Faktoren, die das Ranking speziell bei Bildern beeinflusst?

Freundlicherweise hat Mike Murray auf contentmarketinginstitute.com eine Antwort darauf. Er liefert eine 10-Punkte-Checkliste, anhand derer Sie sich orientieren können:

Punkt 1: Bildoptimierung heißt SEO!

Zunächst stellt Mike klar: Wenn Sie Ihre Bilder sichtbarer in den Suchmaschinen platzieren wollen, dann heißt das Stichwort SEO. So wie Sie also Texte durch beispielsweise Meta-Tags und Meta-Description „lesbarer“ für Google machen, gibt es auch bei Bildern entsprechende Faktoren.

Punkt 2: Richtiger Bildname

Eine grundlegende Maßnahme gleich am Anfang besteht darin, die Bilder richtig zu benamen. „Richtig“ bedeutet, beispielsweise keine langen Zahlenreihen zu verwenden, die oft automatisch von Programmen beim Abspeichern generiert werden. Stattdessen sollten Sie Keyword bzw. Phrasen einsetzen, die Sie durch einen waagrechten Strich (-) , also einen sogenannten Dash, trennen. Ihre Begriffe sollten eine erste Beschreibung der Abbildung darstellen. Die Anzahl beschränkt Mike auf 3 bis 5 Wörter.

Beispiel:

Produktivität

Nicht optimaler Bildname: man1633667_1280.jpg

Empfohlener Bildname: Zeitmanagement-Arbeitsplatz-Effizienz.jpg

Punkt 3: Keine Abkürzungen

Auf Abkürzungen jeglicher Art sollten Sie beim Namen und Beschreibung verzichten. Das erschwert den Suchmaschinen das „lesen“ Ihres Bildes und kann auch beim Nutzer zu Irritationen führen.

Punkt 4: „Anhängen“ von nicht unbedingt notwendigen Informationen

Gerade wenn Sie ein Bild in verschiedenen Größen verwenden, wird dies häufig im Bildnamen vermerkt. Dabei müssen Sie jedoch darauf achten, keine Abkürzungen zu verwenden. Statt also „sm“ für „small“, sollten Sie das ganze Wort ausschreiben. Im Name der Abbildung wird die Kennung jedoch nicht mit einem Dash getrennt, sondern direkt an das letzte Wort angefügt.

Beispiel:

Statt: Zeitmanagement-Arbeitsplatz-Effizienz-sm.jpg

Besser: Zeitmanagement-Arbeitsplatz-Effizienzsmall.jpg

Punkt 5: Interne „Benamungs“-Richtlinien sinnvoll einsetzen

Um Abbildungen leichter in der internen Sammlung zu finden, werden Abbildungen oft nach einem festgelegten Prinzip kodiert. Beispielsweise, zu welchem Themenbereich ein Bild gehört. Doch hierin sieht Mike keinen Widerspruch zu den oben genannten Punkten; Sie können die Kodierung verwenden und einfach um passende Keywords ergänzen. Die Trennung erfolgt wieder durch Dashes.

Punkt 6: Ein Bild, ein Name!

Manche Abbildungen eignen sich durchaus dazu, bei verschiedenen Themen eingesetzt zu werden. Hierbei ist es laut Mike jedoch sehr wichtig, den Name nicht zu verändern. Ansonsten integrieren Sie z.B. fünfmal das gleiche Bild, aber mit jeweils einer anderen Bezeichnung. Für eine gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist allerdings eine konsistente und einheitliche Markierung elementar.

Punk 7: Das ALT-Attribut

Ein wichtiger Ranking-Faktor bei Google ist der ALT-Text, auch ALT-Attribut genannt. Dieser wird beim Bild hinterlegt und ist für den User immer dann sichtbar, wenn beispielsweise Ladeschwierigkeiten auftreten. Mike erklärt, dass eine genaue Anzahl an notwendigen Wörtern nicht exakt bekannt ist. Er empfiehlt zwischen 10 und 15 Begriffen.

Im ALT-Text beschreiben Sie, was auf der Abbildung oder Grafik zu sehen ist. Wichtig: Es sollte sich nicht um die reine Wiederholung Ihres Bildnamens handeln. Einige Aspekte, die Sie als ALT-Attribut verwenden können, sind:

  • Was ist auf der Abbildung zu sehen?
  • Hinweise zu Produkten etc.
  • Erwähnung von Farben

Punkt 8: Der Bild Title-Tag

Bei diesem Element ist laut Mike nicht ganz sicher, inwieweit es auf Ihr SEO einzahlt. Allerdings besteht die weit verbreitete Meinung, dass diese Title-Tags indirekt positiv auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wirken. Deshalb sollten auch Sie Title-Tags für Ihre Bilder vergeben. wie z.B. klare Call-To-Action, um so den Nutzer auf Ihr Bild und so auf Ihre Seite zu lenken.

Punkt 9: Die Bildunterschrift

Anders als beim ALT-Attribut und dem Bildnamen, ist die Bildunterschrift für den Nutzer sichtbar. Sie ist eine gute Möglichkeit, Ihr Bild für den User schnell im kontextuellen Zusammenhang zu erklären. Außerdem zahlt die Beschreibung auf Ihr SEO ein, wenn Sie relevante Keywords verwenden. Natürlich sollte es keine eins zu eins Kopie des Namens oder des ALT-Textes sein.

Punkt 10: Der Anchor-Text

Der Anchor-Text, zu deutsch Ankertext oder Linktext, ist wiederum ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Er dient dazu, verschiedene Beiträge auf Ihrer Website zu verknüpfen und so dem User eine Struktur zu liefern. Anchor-Text können gleichzeitig auch externe Links sein. Wenn es sich also anbietet, sollten Sie auf Ihrem Blog Anchor-Text verwenden, um auf Bilder zu verweisen.

Zuletzt weist Mike noch auf einen Aspekt hin, der natürlich bei der Bildoptimierung mit an vorderster Stelle steht: Die Ladezeit. Diese beeinflusst neben der Sichtbarkeit Ihrer Bilder insbesondere die gesamte Performance Ihrer Website. Und gerade in Hinblick auf die steigenden Zugriffsraten über mobile Endgeräte sollte auf eine passende Bildgröße, nämlich 72 dpi, stets geachtet werden.

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