Welche SEO-Neuigkeiten Sie unbedingt wissen müssen, um Ihre Sichtbarkeit in Google & Co. zu erhöhen, erfahren Sie im kuratierten Text von Jawad Khan

4 SEO-Updates, die Sie kennen sollten

Gute Blogbeiträge zu erstellen, die von der Suchmaschine, in Deutschland heißt das Google, gerankt werden und gleichzeitig die Zielgruppe ansprechen, ist nicht immer einfach. Denn häufig erscheinen die Inhalte trotz hoher Anstrengungen nicht auf der ersten Suchergebnis-Seite. Dabei ist die Auffindbarkeit in der Suchmaschine elementar, um mehr Website-Besucher und somit Traffic für Ihren Sales-Funnel zu generieren. Deshalb: SEO sollte also in jeder Content Marketing Strategie enthalten sein.

Vielleicht kennen Sie bereits einige Grundschritte aus SEO Strategien wie beispielsweise die Verwendung relevanter Keywords, den spezifischen Content oder die Generierung von qualitativen Backlinks. Da das Thema Suchmaschinenoptimierung jedoch stets Neuerung mit sich bringt, ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Und hier hat der Content Marketing Experte Jawad Khan freundlicherweise 4 SEO-Updates auf semrush.com zusammengefasst:

Google’s Mobile- First Index

Die Nutzung von Mobile Devices, also Smartphones, wächst stetig. Immer weniger Nutzer rufen Webseiten im Alltag über Desktop auf. Auch Google hat das erkannt: Websites mit responsive Design werden durch bessere Rankings belohnt. Für Sie bedeutet das: Ihre Website muss insbesondere mobil optimiert sein!

Die Dringlichkeit dieses Themas verdeutlichen folgenden Zahlen: Im November 2016 überholten erstmals Mobile User mit 51,3% die Desktop oder Laptop Nutzer (48,7%). Zwar ist der Abstand (noch) nicht besonders groß, dennoch ist eine Entwicklung zu erkennen, auf die auch Google eingeht: Seit Ende 2016 “bestraft” der Suchmaschinengigant sogar durch schlechtere Rankings non-responsive Websites. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Website “mobile-friendly” gestaltet ist.Wie genau Sie vorgehen können, erfahren Sie in den zwei Tipps:

Tipp 1: Adaptives Design

Durch Responsive Design können Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet ohne Probleme und ohne Verzögerung gelesen werden, was Google schließlich belohnt. Vielleicht möchten Sie aber bestimmte Infoboxen oder ein Titelbild nur für die Desktop User sichtbar machen? Manchmal kann auch der Content zwischen Desktop und Smartphone leicht variieren. Hier kommt das sogenannte adaptive Design zum Einsatz. Einer der führenden E-Commerce Plattformen hierfür ist Shopify.

Tipp 2: Accelerated Mobile Pages (AMP)

AMP optimierte Webseiten laden auf mobilen Endgeräten deutlich schneller und führen so zu einer geringeren Absprungrate der User. Google war an der Entwicklung dieser Mobile Pages beteiligt und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass AMP Seiten besser gerankt werden als andere. Die klare Kennzeichnung AMP zeigt dem User direkt, dass diese Webseite optimiert ist. Zu vermuten ist, dass User in Zukunft diese AMP Seiten bevorzugen, um schneller an die gesuchten Informationen zu kommen.

HTTP Seiten

Eine weitere und wichtige Neuheit ist die Umstellung auf HTTPS Seiten. Wenn Sie zukünftig keine Warnung erhalten möchten, sobald Sie Ihre Webseite über Google aufrufen, sollten Sie auf HTTP Seiten verzichten und auf HTTPS Formate umsteigen. Falls nicht, werden auch Ihre User die Warnung erhalten und mit hoher Wahrscheinlichkeit andere Websites Ihrer vorziehen. Die offizielle Google Seite machte folgende Ankündigung zu den HTTP Seiten:

“In following releases, we will continue to extend HTTP warnings, for example, by labeling HTTP pages as “not secure” in Incognito mode, where users may have higher expectations of privacy. Eventually, we plan to label all HTTP pages as non- secure, and change HTTP security indicator to the red triangle that we use for broken HTTPS.”

Googles neue RankBrain

Die oben zwei genannten Punkte zeigen: die Wünsche der Zielgruppe stehen für Google im Mittelpunkt. Und deshalb passt die Suchmaschine regelmäßig ihren Algorithmus an, um den Nutzern noch bessere Suchergebnisse zu liefern. Und dabei hilft seit neuestem Google’s RankBrain.

In diesem Kontext stehen LSI Keywords. Das Latent Semantic Indexing Keyword (LSI- Keyword) beschreibt einen Suchbegriff, der mit einem anderen Hauptkeyword in Verbindung gebracht werden kann. Google sucht also nicht nur nach einem eingetippten Begriff, sondern nach Gattungen oder Gruppierungen der Keywords. Diese Cluster sollen dem User mehr themenrelevanten Content liefern und die Suche erleichtern. Um diese LSI- Keywords für Ihren Content ausfindig zu machen, können Sie beispielsweise ganz einfach die Google Vorschläge, die beim Eintippen des Suchbegriffs auftauchen, überprüfen. Eine andere Alternative ist die Nutzung eines kostenlosen Tools, dem LSI Graph.

Email Listen zur Verbesserung Ihres Rankings

Die Anmeldung zum Newsletter ist immer noch eine effiziente und effektive Möglichkeit, einmalige Website-Besucher dauerhaft zu binden. Und auch auf Ihr Ranking kann sich die Anzahl Ihrer Newsletter-Abonnenten positiv auswirken. Denn diese Nutzer verbringen mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Zeit auf Ihrer Seite als erstmalige User. Das bedeutet: Die Verweildauer steigt. Diese Kennzahl stellt ein Kriterium dar, mit dem Google die Qualität einer Website bewertet. Je höher also Ihre Verweildauer ist, desto größer ist die Chance auf eine gute Platzierung in der Suchmaschine.

Zudem führt Jawad eine Studie von GetResponse gauf, die zeigt, dass es dreimal mehr E-Mail Nutzer gibt als User auf Facebook und Twitter zusammen. Die Zahlen machen deutlich: E- Mail Marketing sollte in jedem Fall fester Bestandteil Ihrer Content Marketing-Strategie sein.

 

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