Wie Sie Ihre Bilder für Suchmaschinen optimieren können, um bei Google & Co. besser gefunden zu werden

5 SEO-Tipps für Ihre Bilder

Zwei weiße Bilderrahmen plus Foto auf sandigen Hintergrund inklusive Schriftzug SEO

Dass Bilder ein beliebtes und effektives Mittel sind, um die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf sich zu ziehen und so mehr Traffic zu generieren, ist in der Content Marketing-Community jedem bekannt. Viele Studien belegen außerdem, dass Posts mit Abbildungen in der Regel besser geteilt, gelikt und kommentiert werden, als ohne. Daneben birgt visueller Inhalt sogar noch einen weiteren positiven Effekt: Indem Sie diesen richtig gestalten, verhilft er Ihnen zu mehr Visibility. Und das ist, wie Sie natürlich wissen, die Voraussetzung für erfolgreiches Content Marketing. Wie sonst sollen potenzielle Kunden auf Sie aufmerksam werden und schließlich
veredelt werden?

Stellt sich die Frage: Wie genau muss man nun Bilder präparieren, damit sie bei Google & Co. positiv auffallen und so die Rankingposition verbessern? Glücklicherweise hilft uns hier

Sobald Sie einen Beitrag fertig gestellt haben, suchen Sie sicherlich nach dem passenden Bild. Denn gerade auf Social Media erreichen Links mit Abbildungen eine höhere Interaktionsrate als reiner Tex und das bedeutet für Sie: Ihre Chancen auf mehr Traffic steigt.

Es geht demnach zunächst um die Frage, woher Sie Ihre Bilder beziehen können. Dazu gibt es kostenpflichtige Portale, aber auch einige kostenlose Angebote. Und vom Letzteren liefert Christopher einige Quellen, wobei hier immer die Richtlinien zum Copyright beachtet werden müssen:

Google Bildersuche

Sobald Sie bei Google nach Fotos suchen, erhalten Sie eine sehr große Auswahl. In Bezug auf Copyright können Sie diese Ergebnisse eingrenzen, indem Sie unter dem Button „Suchoptionen“ und dann „Nutzungsrechte“ die Option „Zur Wiederverwertung gekennzeichnet“ auswählen (siehe Bild; Klicken Sie für eine größere Ansicht auf das Bild). Nun erscheinen Ihnen Bilder, die Sie für Ihre Seite verwenden dürfen könnten. Allerdings muss jedes ausgewählte Ergebnis wiederum auf dessen spezifische Nutzungsrechte hin geprüft werden, damit Sie Urheberrechtsverletzungen und damit Rechtskosten vermeiden.

Google Bilder Nutzungsrechte
So filtern Sie Ihre Google-Suchergebnisse nach Nutzungsrechten. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie auf das Bild.

Flickr

Sicherlich vielen von Ihnen bekannt, bietet diese Plattform viele Bilder unter den sogenannten Creative Common Lizenz an. Fotos mit dieser ausgewiesenen Kennzeichnung können Sie also verwenden, vorausgesetzt, Sie verweisen deutlich und verlinken auf das Profil des Urhebers bei Flickr. Doch auch hier ist Vorsicht geboten und es sollte bei jedem Bild genau die dahinterstehende Lizenz gelesen werden.

Unsplash

Diese Foto-Quelle ist laut Christopher „Copyright frei“, was bedeutet, dass Sie lediglich den Fotografen erwähnen und verlinken müssen. Natürlich lohnt es sich trotzallem, vorher die Nutzungsbedingungen genau zu lesen.

Neben Bilder werden häufig auch GIFs, Screenshots und Infografiken verwendet, um das Interesse der Nutzer auf sich zu lenken oder den Beitrag anschaulicher zu gestalten. Dazu empfiehlt Christopher drei Tools. Zum einen „GIF Grabber“, mit dem Sie selbst entsprechende Dateien erstellen können. Allerdings nur, wenn Sie Besitzer eines Macs sind. Für hochwertige Screenshots dagegen gibt es die App
„Awesome Screenshot“, bei der es sich um eine Erweiterung bei Google Chrome handelt. Wenn es um Infografiken geht, wodurch Sie komplexe Zusammenhänge bildlich und leicht verständlich darstellen, eignet sich die Online-Anwendung
Piktochart.

Nachdem Sie also Ihre Bilder, Grafiken & Co. gefunden oder erstellt haben, binden Sie diese in Ihrem Post ein. Für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchmaschinen, sollten Sie dabei einiges beachten:

1. Bildgröße

Jedes Bild, dass Sie auf Ihre Seite laden, sollte in Hinblick auf die optimale Dateigröße geprüft werden. Denn das ist einer der häufigen Gründe für lange Ladezeiten von Websites, was wiederum zu höheren Absprungsraten führt – gerade bei der mobilen Nutzung. Und damit verlieren Sie User, die Sie in Ihren Marketing-Funnel leiten könnten.

2. IPhone Bilder

Sie sind auf einem Event und fotografieren Speaker, die Umgebung oder die Ausstellung und nutzen die Bilder für Ihren Artikel. Dabei empfiehlt Christopher jedoch, bei IPhones immer die Einstellung „Landschaft“ zu verwenden, da ansonsten gerade bei WordPress ein sogenannter „Bug“ auftreten kann. Das bedeutet, Ihr Bild wird fehlerhaft dargestellt, was sich wiederum negativ auf Ihren Traffic auswirkt.

3. Dateiname

Wenn Sie Ihr Bilder nicht bereits auf Ihrem Endgerät benamt haben, dann sollten Sie spätestens vor dem Hochladen auf Ihre Website eine passende Kennzeichnung vergeben. Laut Christopher ist das nicht unbedingt für SEO elementar, doch es erleichtert Ihnen die Suche nach Bildern in Ihrer Datenbank. Und damit können Sie einfacher Abbildungen wiederverwerten.

4. Alt-Text

Anders sieht es bei dem sogenannten „Alt-Text“ aus. Diese ist ein wichtiger Faktor für Ihr SEO, weshalb Sie diesen unbedingt ausfüllen sollten. Dieser dient dazu, dass Google & Co. Ihre Bilder „lesen“ können und daher wissen, zu welchem Thema sie gehören.

Es sollte nicht im Keyword-Staffing enden, vielmehr geht es hier darum zu beschreiben, was auf dem Foto zu sehen ist, als ob Sie einer Person dessen Inhalt erklären.

5. Beschreibungs-Text und Bildunterschrift

Diese beiden Elemente sind nicht zwingend für besseres SEO erforderlich, doch trotzdem lohnt es sich, diese zu nutzen. Im Beschreibungsfenster können Sie noch detaillierte Informationen über das Bild ausspielen, z.B. mit welchen Endgerät, wann und wo Sie dieses produziert haben.

Die Bildunterschrift ist gerade für den Leser eine Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen Text und Abbildungen leichter nachvollziehen zu können. Es erhöht also die Lesbarkeit Ihres Posts und zahlt so auf den Nutzwert für den User ein.

Zum Schluss verweist Christopher auf ein nützliches Tool, mit dem Sie nachprüfen können, ob Ihre Bilder im Netz von anderen Seiten genutzt werden. Laden Sie Ihre selbstgemachten Bilder in Image Raider und sobald diese von Dritten verwendet werden, erhalten Sie eine Info und können im Zweifelsfall verlangen, Sie als Quelle zu nennen.

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