Welche Aspekte von Anfang an geklärt sein müssen, damit eine digitale Reichweitenstrategie mehr Kunden bringt

9 häufige Fragen zu SEO und Content Marketing

Fragen

Im Mittelpunkt jeder Content Marketing-Strategie steht zunächst die Erstellung von nützlichen Inhalten. Aber dieser muss von Ihrer Zielgruppe auch gefunden werden, denn nur dann kommen die User auf Ihre Seite und können durch den “Veredelungslift” in zahlende Kunden umgewandelt werden. Und da auf jeder Stufe des Marketing-Funnels ein gewisser Prozentsatz verloren geht, ist es umso wichtiger, stetig mehr relevanten Traffic “oben einzufüllen”.

Dazu ist vor allem eine hohe Google-Sichtbarkeit erforderlich. Sie sollten also mit Ihrem Content zu den wesentlichen Keywords,die Ihre User verwenden, möglichst weit oben auf der Trefferliste ranken und so die Nutzer auf Ihre Website lenken.

SEO und Content Marketing hängen demnach sehr eng zusammen. Steht man nun am Anfang bei der Ausarbeitung einer digitalen Reichweitenstrategie, kommt häufig die Frage auf: Beginnt man mit Content Marketing oder doch zuerst mit SEO? Diese und 9 weitere meistgestellten Fragen zu den eng verzahnten Themen beantwortet Nate Dame. Lesen Sie also diesen hilfreichen Artikel, um vielleicht auch bei Ihnen noch einige Unklarheiten zu beseitigen.

Frage 1: Erst SEO oder erst Content Marketing?

Es sollte nicht “entweder oder” heißen. Die Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing hängen eng miteinander zusammen, gleichzeitig sind es zwei verschiedene Disziplinen. Nichtsdestotrotz sollten Sie mit beiden Strategien beginnen. Daher sollte es nicht “oder”, sondern vielmehr “und” heißen.

Frage 2: Braucht man SEO, wenn man im Netz bereits gut gefunden wird und bei der Zielgruppe bekannt ist?

Wenn Sie bereits über eine sehr gute Marktposition verfügen und entsprechend viele Website-Besucher konvertieren, dann ist SEO sicherlich nicht sofort nötig. Allerdings hilft Ihnen diese Strategie, sich einen noch größeren Wettbewerbsvorsprung zu sichern und damit auch Ihre Position zu stärken. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll SEO einzusetzen, auch wenn Sie bereits eine sehr gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen besitzen.

Frage 3: Ist SEO und Content Marketing auch für B2B-Zielgruppen geeignet?

Natürlich. Viele Best-Practice-Beispiele in beiden Bereichen stammen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Nischenmärkten. Den je spitzer Ihrer Zielgruppe ist, desto ausdifferenzierter sind deren Suchanfragen. Und desto leichter können Sie als Experte in Ihrer Nische diese beantworten.

Empfehlung:Warum Content Marketing gerade in Nischenmärkten bestens funktioniert, lesen Sie jetzt hier!

Frage 4: Wie startet man die Content-Produktion?

Die Erstellung von Content ist ein wesentlicher Baustein innerhalb einer Content Marketing-Strategie. Und für dieses Element benötigen Sie ebenso einen genauen Plan. Die Voraussetzung für gute Inhalte besteht darin, die Fragen und Herausforderungen Ihrer Nutzer genau zu kennen (wozu Sie also eine entsprechende Analyse Ihrer Zielgruppe benötigen). Neben dem “WAS”, also welche Keywords werden genutzt, geht es insbesondere um das “WIE”: Nämlich wie, das heißt mit welcher Such-Intension, tippt ein User seine Frage (=Keyword) ein? Diese beiden Parameter sind elementar, damit Sie den richtigen Content für Ihre Nutzer produzieren.

Nate hat dazu weiterhin folgenden Leitfaden erstellt:

  • Identifizieren Sie die wichtigsten Keywords (Erstellen Sie also ein sogenanntes Suchbegriff-Universum)
  • Analysieren Sie die Suchergebnisse zu diesen Begriffen (Achten Sie darauf einen Browser zu nehmen, dessen Verlauf gelöscht wurde)
  • Notieren Sie sich, welche Such-Intension Google hinter den jeweiligen Keywords vermutet.
  • Überprüfen Sie, welche Formate und weitere Themen zu den Suchworten vorwiegend erscheinen.
  • Entwickeln Sie aus diesen Daten einen eigenen Redaktionsplan (Welche Themen müssen wie aufbereitet werden?).

Frage 5: Welche Keywords sind die richtigen?

Keywords sind, wie bereits erwähnt, die Begriffe, mit denen Sie im Netz von Ihren Nutzern gefunden werden sollen. Daher müssen Sie genau wissen, nach was Ihre User suchen und diese Suchworte entsprechend besetzen.

Einblicke, was Ihre Nutzer suchen, geben Ihnen laut Nate folgende Netzwerke:

  • Social Media: Analysieren Sie auf Facebook, Twitter & Co., welche Begrifflichkeiten User untereinander verwenden.
  • Kundenservice und/oder Sales: Welchen häufigen Fragen werden Ihren Mitarbeitern gestellt?
  • Vorschläge von Google: Sobald Sie einen Suchbegriff in Google eingeben, erhalten Sie weitere Such-Vorschläge. Diese finden Sie stets am Ende der ersten SERP (Search Engine Result Page).

Frage 6: Welche Marketing-Tools sind wichtig?

Die Frage nach den “richtigen und wichtigen” Tools muss vielmehr lauten: An welchen Stellen benötigen Sie technische Unterstützung? Erst so ist es möglich Anwendungen zu finden, die Ihren Bedürfnissen entsprechen und Ihre tägliche Arbeit beschleunigen.

Frage 7: Wie lässt sich die Conversation-Rate (inklusive Verkäufe) der eigenen Website messen?

Das erste Ziel im Content Marketing besteht darin, Reichweite und damit Relevanz in der Branche zu schaffen. Ist diese erste Stufe erreicht, folgt die nächste Phase innerhalb Ihres Sales-Funnels: Sie müssen Ihre Website-Besucher Schritt für Schritt in zahlende Kunden wandeln. Ob Sie das mit Ihrer Seite schaffen, zeigt sich anhand der Conversion-Rate. Und diese können Sie mit Hilfe von Google Analytics messen. Indem Sie in dem kostenlosen Tool Ihre Ziele hinterlegen sind Sie in der Lage detailliert einzusehen, welcher Content wie auf das geplante Ergebnis einzahlt.

Frage 8: Wie kann Content Marketing skaliert werden?

Diese Frage bezieht sich auf den Fall, dass ein Unternehmen viele einzelnen Märkte hat, die mit entsprechenden Angeboten bedient werden müssen. Das heißt: Sie benötigen für jeden Bereich separate Buyer Personas und Keywords. Das kann schnell zu Unübersichtlichkeit führen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit laut Nate, wie Sie Ihr Content Marketing skalieren können. Und zwar, indem Sie Ihr Content Marketing-Team erweitern.

Frage 9: Wie fängt man Content Marketing am besten an?

Zunächst müssen Sie eine Strategie entwickeln in deren Mittelpunkt Ihre Zielgruppe steht. Denn nur wenn Sie die ihre Bedürfnisse, Pain Points, Herausforderungen und Fragen kennen, können Sie Content erstellen, der interessiert. Zudem wird durch die Analyse der Nutzer ersichtlich, wo Sie diese erreichen, sprich: welche Kanäle relevant sind. Aus der  Verdichtung all dieser Daten können Sie sogenannte Buyer Personas erstellen, die die unterschiedlichen Subsegmente Ihrer Zielgruppe präsentieren.

Empfehlung: Was Sie über Buyer Personas wissen müssen und wie Sie diese erstellen, lesen Sie jetzt hier!

Dem folgt die Keyword-Recherche, aus der Sie relevante Themen identifizieren. Anschließend müssen Sie ein Content-Konzept sowie eine Distributions- und eine Konversionsstrategie erarbeiten. Diese 5 Bausteine stellen dann den Ausgangspunkt für die Implementierung Ihrer Gesamtstrategie dar.

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