Welche Punkte Sie auf jeden Falle klären sollten, bevor Sie Ihren Social Media-Plan entwickeln, zeigt Marie Ennis-O'Connor

10 Fragen vor der eigentlichen Social Media-Strategie

Auch wenn Social Media nicht kostenlos ist (Sie bezahlen mit Ihren Daten), bietet es eine ideale Möglichkeit, die eigene Zielgruppe zu erweitern. Alles was Sie benötigen, ist ein Account auf den für Ihre Zielgruppe relevanten Kanälen und eine Strategie.

Bevor Sie doch mit der Planung Ihrer Social Media-Strategie beginnen, sollten Sie einige Fragen klären. Ansonsten können Sie keinen aussagekräftigen Plan entwerfen. Welche Punkte Sie auf jeden Fall vorher klären sollten, erklärt Marie Ennis-O’Connor auf medium.com:

Frage 1: Wie gut kennen Sie Ihre Zielgruppe?

Genauso wie im Content Marketing können Sie in Social Media nur erfolgreich sein, wenn Sie die Bedürfnisse Ihre Zielgruppe kennen. Deshalb steht an erster Stelle die Frage, wie sich Ihre Nutzer charakterisieren lassen. Ein Konzept, dass Ihnen dabei helfen kann, ist das der Buyer Personas.

Für alle Ihre Maßnahmen ist es wichtig, ein klares Bild Ihrer Zielgruppe zu haben. Sie müssen also wissen, vor welchen Herausforderung sie stehen, welche Motivatoren und Pain Points sie antreiben und vor allem, welche Erwartungen Sie an guten Content haben.

Den Analyseprozess Ihrer User sollten Sie stetig fortsetzen, um so Ihre Social Media-Maßnahmen noch besser auf Ihr Publikum ausrichten zu können.

Frage 2: Wo treffen Sie Ihre Nutzer?

Bevor Sie mit Social Media-Marketing starten müssen Sie zunächst wissen, auf welchen Kanälen Sie Ihre Nutzer antreffen. Denn es geht nicht darum, auf möglichst allen Netzwerken zu sein, sondern vielmehr, sich auf den relevanten Plattformen zu präsentieren. Deshalb sollten Sie im ersten Schritt analysieren, wo Sie Ihre Zielgruppe ansprechen können

Empfehlung: Eine Anleitung, wie Sie Ihre passenden Social Media-Kanäle analysieren, finden Sie jetzt hier!

Frage 3: Was ist Ihr Ziel?

Ebenso sollten Sie voraus definieren, welche Ergebnisse Sie mit Social Media erzielen wollen. Schließlich müssen Ihre Aktivitäten auf Ihren Sales-Funnel einzahlen, ansonsten ist es Zeit- und Ressourcenverschwendung.

Frage 4: Welches Budget planen Sie ein?

Sie müssen für Facebook, Twitter & Co. kein Geld zahlen, um von deren Reichweite zu profitieren. Dennoch können im Social Media-Marketing Kosten entstehen, z.B. für Tools, die Ihnen bei der Planung und Durchführung helfen. Genauso wie für Anwendungen, die Ihnen eine detaillierte Analyse ermöglichen. Außerdem können Investitionen im Aufbau des nötigen Know-Hows entstehen oder auch, wenn Sie Ihr Social Media-Marketing nach extern vergeben.

Frage 5: Wie viel Zeit haben Sie für Social Media?

Neben Geld kostet Social Media-Marketing vor allem Zeit. Daher sollten Sie evaluieren, wie viele Kapazitäten Sie benötigen und welche Zeit einzelne Aktivitäten erfordern. Zudem ist diese Frage wichtig hinsichtlich der Kosten-Kalkulation.

Frage 6: Welchen Content müssen Sie produzieren?

Diese Frage hängt von zwei Faktoren ab: Einmal von Ihren Nutzern und zum zweiten von dem jeweiligen Netzwerk. Welche Inhalte Ihre User präferieren, erfahren Sie durch Zielgruppenbefragungen und stetigen Analysen. Daneben müssen Sie jedoch ebenso die Spezifikationen der einzelnen Kanäle berücksichtigen. Nur wenn Sie beide Punkte beachten, können Sie Content verbreiten, der eine höchstmögliche Reichweite erzielt.

Frage 7: Welche Social Media-Wettbewerber haben Sie?

Ebenfalls wichtig zu wissen ist, welche Social Media-Aktivitäten Ihr Wettbewerb gestaltet. Dadurch können Sie einerseits Ideen sammeln, andererseits “Lücken” erkennen, die Sie mit eigenen Inhalten und Angeboten füllen können.

Frage 8: Wer ist für Social Media zuständig?

Diese Frage wird häufig vernachlässigt: Wer nämlich in Ihrem Unternehmen soll für alle Aktivitäten rund um Twitter, Instagram & Co. verantwortlich sein? Daran schließt eine weitere Überlegung an: Wollen Sie sich die nötige Expertise intern aufbauen oder doch auf einen Agentur zurückgreifen? Beides hat Vor- und Nachteile und sollten zu Beginn geklärt sein.

Frage 9: Wie monitoren Sie Ihre Maßnahmen?

Um Reichweite, Leads und sogar zahlende Kunden über Social Media zu generieren, müssen Ihre Maßnahmen ständig “beobachten”. Erst so sind Sie in der Lage, Fehler frühzeitig zu erkennen und entgegen zu steuern. Deshalb ist es ratsam zu prüfen, wie Sie das Monitoring umsetzen wollen.

Frage 10: Wie messen Sie Ihren Erfolg?

Natürlich wollen und müssen Sie am Ende wissen, ob und inwieweit sich Ihre Anstrengungen rechnen. Um das feststellen zu können, benötigen Sie Ziele und entsprechenden Kennzahlen. So ist es möglich, alle Maßnahmen auf den Grad der Zielerfüllung hin zu prüfen.

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