Wie Sie es gerade als kleines oder mittelständisches Unternehmen schaffen, eine Social Media-Marketing-Strategie zu entwickeln, die auf Ihre Markenbekanntheit einzahlt

10 Schritte zum effektiven Social Media-Plan

Social Media allgemein

Reichweite erzielen Sie nur, wenn Sie an den für Ihre Zielgruppe relevanten Touchpoints präsent sind. Online bedeutet das, Sie müssen im Netz sichtbar sein, sowohl in den Suchmaschinen (allen voran Google) als auch im Social Web.

Und für den zweitgenannten Aspekt benötigen Sie, wie auch im Content Marketing, eine entsprechende Strategie. Dass Sie dazu nicht zwangsläufig ein großes Budget benötigen, zeigt Aaron James auf smallbusinessdeacon.com. Der gleichnamige Blog liefert eine 10-Schritt-für-Anleitung, mit deren Hilfe Sie Ihren eigenen, effektiven Social Media-Marketing-Plan entwickeln können:

Schritt 1: Was sind Ihre Ziele mit Social Media?

Am Anfang jeder Strategie steht das Ziel. In der Regel orientieren sich diese an einem Gesamtziel und werden dann in einzelne Plan-Ergebnisse heruntergebrochen. Schließlich müssen Sie wissen, wie Ihre Aktivitäten auf Facebook, Xing, YouTube oder Twitter auf Ihren Marketing-Funnel einzahlen sollen. Wollen Sie beispielsweise

  • Ihr Image stärken?
  • Ihre Bekanntheit erhöhen?
  • Mehr Leads generieren?

Anhand Ihrer definierten Ziele können Sie dann entsprechenden Content auswählen, den Sie auf den Plattformen ausspielen und der für das Publikum relevant ist.

Schritt 2: Wer übernimmt die Implementierung Ihrer Social Media-Accounts?

Ihr Plan sollte ebenfalls enthalten, wer bei Ihnen für die einzelnen Accounts zuständig ist, diese erstellt und vor allem pflegt.

Schritt 3: Was sind Ihre relevanten Social Media-Kanäle?

Auf Social Media aktiv zu sein bedeutet nichts anderes, als Ihre User auf den für sie wichtigen Plattformen zu treffen. Schließlich ist das der Weg, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und somit wahrgenommen zu werden. Die Entscheidung, welchen Social Media-Kanal Sie folglich bespielen sollten, hängt in aller erster Linie davon ab, wie relevant dieser für Ihre Zielgruppe ist. Und das erkennen Sie durch entsprechende Analysen (Stichwort Buyer Personas).

In der Regel ist es sinnvoll, sich zunächst auf ein oder zwei wesentliche Netzwerke zu konzentrieren. Denn je mehr Plattformen Sie von Anfang an bespielen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu scheitern.

Schritt 4: Mit welchem Social Web sollte man starten?

Wie bereits erwähnt hängt die Wahl des Kanals von Ihrer Zielgruppe ab. Aaron gibt jedoch die Empfehlung, dass Twitter ein guter Start für erste Social Media-Aktivtäten ist. Es bleibt allerdings zu bedenken, dass sich Twitter nur lohnt, wenn dort Ihre Nische vertreten ist.

Schritt 5: Wie oft sollten Sie posten?

Am wichtigsten ist, regelmäßig neue Posts abzusetzen. Ob Sie einmal, zweimal oder sogar fünfmal täglich neuen Content verbreiten muss auch in Hinblick auf die Spezifikationen der jeweiligen Plattform und insbesondere des User-Verhaltens geprüft werden. Sie sollten wissen, wann Ihre User “online” sind und zu welchem Zeitpunkt gleichzeitig wenig Wettbewerb herrscht. Zudem empfiehlt es sich, verschiedene Tageszeiten und die Menge an täglichen Posts zu testen. Dadurch sammeln Sie Erfahrungen und können Ihre Strategie immer weiter verbessern.

Schritt 6: Welchen Content wollen Sie verbreiten?

Auch hier gilt: Berücksichtigen Sie die Eigenschaften jedes Social Media-Kanals! Bilder und Videos sind selbstverständlich vor allem für Pinterest und Instagram prädestiniert. Blog-Beiträge hingegen eignen sich mehr für Facebook, Xing, LinkedIn oder Twitter.

Insgesamt sollten Sie stets auf den Nutzwert Ihrer Inhalte achten, sprich: Ihr Content muss die Suchanfragen Ihrer User beantworten und Lösungen bieten. Natürlich können Sie auch unterhaltende Elemente verwenden, um Interesse zu wecken und so Traffic zu gewinnen.

Schritt 7: Eignen sich soziale Medien auch für den Kundenservice?

Hier lautet die Antwort: Ja. Denn Sie sind der Lage, neben bestehenden Kunden, ebenfalls mit potenziellen Käufern “ins Gespräch zu kommen”. Dadurch steigt die Interaktionsrate Ihres Accounts, was wiederum zu einem besseren Ranking innerhalb des Netzwerks führen kann. Sie erscheinen also häufiger als “Vorschlag” im Newsfeed von Usern.

Schritt 8: Wie lassen sich Fans oder Follower in zahlende Kunden umwandeln?

Es ist durchaus möglich, die in Social Media gewonnene Reichweite direkt in Käufer umzuwandeln. Allerdings muss dazu eine enge Verknüpfung zwischen jedem Post und Ihrem Marketing-Funnel bestehen (Stichwort Zielsetzung Punkt 1!).

Wollen Sie beispielsweise Leads generieren, dann sollten Sie den Link in Ihren Posts auf eine entsprechende Landing-Pages lenken; gegen Email-Adresse (z.B. für den Newsletter)  erhalten Ihre User einen Download und Sie eine erste Information. So ist Ihr Nutzer bereits in Ihrem Funnel und kann entsprechend weiterverwandelt werden.

Schritt 9: Wie wollen Sie Ihren Erfolg messen?

Dieser Punkt knüpft an Schritt 1 an. Denn jedes Ihrer Ziele sollte mit einem entsprechenden KPI verbunden werden. Bei “Awareness”-Zielen könnten Sie z.B. die Anzahl Ihrer Follower, der Shares oder auch Kommentare messen. Gleichzeitig ist es möglich zu ermitteln, wie viele Ihrer Fans tatsächlich auf Ihre Website gelenkt werden oder auch deren Wandlungsquote in Leads und hier wiederum in Käufer.

Schritt 10: Welchen Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten

Der größte Fehler im Social Media-Marketing besteht darin, keinen Plan zu bestimmen. So ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie am Ende scheitern und viel Geld und Zeit umsonst investieren.

Wenn Sie also über eigene Social Media-Aktivitäten diskutieren, bildet diese Anleitung den optimalen Start, um eine eigene Strategie entwickeln zu können.

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