Wie kleine und mittelständische Unternehmen eine erfolgreiche Social Media-Strategie aufbauen können

10 Social Media-Tipps für KMUs

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Facebook, Twitter, YouTube, LinkedIn, Xing & Co. gehören bei den meisten Unternehmen mittlerweile zum Standard-Repertoire, wenn es um Distributionskanäle geht. Und gerade im Content Marketing spielen sie eine wichtige Rollen, denn mit ihrer Hilfe verbreiten Sie den Content an Ihre Zielgruppe. So können Sie Traffic erzeugen, diesen auf Ihre Website leiten und dort in Leads, wie z.B. Email-Adressen für Ihren Newsletter, gewinnen und schließlich in Käufer veredeln.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen bieten die sozialen Medien eine (fast) kostenlose Plattform, um das Expertenwissen in Ihrer Nische auszuspielen. Doch dazu benötigt es eine Strategie. Und hier tritt oft das erste Hindernis auf, denn anders als bei den „großen“ Marken, verfügen KMUs nicht unbedingt über die Ressourcen, eine eigene Abteilung für Social Media zu eröffnen. Stattdessen kommt diese Aufgabe meistens on top für den betreffenden Marketer (und seinem Team).

Und trotzdem ist es auch für KMUs möglich, in dieser Situation eine erfolgreiche Social Media Strategie zu entwickeln. Wie Sie dabei vorgehen sollten, zeigt Ihnen
Brian O’Connell mit insgesamt 10 hilfreichen Tipps:

Tipp 1: Legen Sie einen Social Media-Plan fest!

Zunächst müssen Sie Ihre Ziele bestimmen, die Sie mit Social Media erreichen wollen. Entsprechend sind KPIs zu definieren, mit denen Sie Ihren Erfolg messen wollen. Außerden sollten Sie zugleich Zuständigkeiten vergeben und einen Kalender erarbeiten, in dem Sie festhalten, wann welcher Content wo und wie oft distribuiert wird.

Tipp 2: Erstellen Sie Buyer Personas!

Um überhaupt erfolgreich zu sein, müssen Sie wissen, wer Ihre Zielgruppe ist. Und dabei hilft Ihnen das Konzept der Buyer Personas. Für Ihr Social Media ist vor allem relevant, welchen Content Ihre User in welchem Format erwarten und wo sowie wann Sie diese treffen.

Tipp 3: Posten Sie nur nutzwertigen Content!

Reichweite, Fans und Bekanntheit können Sie auf Facebook, Instagram & Co. nur aufbauen, wenn Sie für Ihre Zielgruppe richtigen Content bieten. Richtig bedeutet, er muss einen hohen Mehrwert besitzen und den Usern bei ihren Schwierigkeiten Lösungen bieten.

Tipp 4: Verwenden Sie unterschiedliche Formate!

Interesse wecken Sie insbesondere mit Bewegbild, das ergeben verschiedene Studien. Daher sollten Sie diese Erkenntnis in Ihrer Content-Strategie berücksichtigen, um mehr Engagement zu erhalten. Dieses ist schließlich die Voraussetzung, um Ihre Nutzer in den Marketing-Funnel zu lenken.

Tipp 5: Engagement ist das A und O!

Wie bereits in Punkt 4 erwähnt, sollte Ihr Ziel darin bestehen, vorwiegend Fans mit hohem Engagement zu generieren. Und entsprechend sollte Ihr Inhalt gestaltet sein. Denn so haben Sie höhere Chancen, aus aktiven Fans langfristige Kunden zu erhalten.

Tipp 6: Kommunizíeren Sie mit Ihrer Community!

Social Media darf nicht lediglich als Netzwerk gesehen werden, in dem Sie Ihren Content verbreiten. Vielmehr geht es darum, mit den Nutzern direkt zu kommunizieren und so ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Deshalb sollten Sie beispielsweise stets auf Kommentare Ihrer User zeitnah reagieren.

Tipp 7: Leiten Sie gezielt Fans auf Ihre Website!

Damit Sie mit Ihren Fans am Ende auch Erlöse generieren, sollten Sie Ihre Reichweite auf Social Media gezielt auf die eigene Website zu lenken. Denn dort können Sie dann mit den entsprechenden Vorbereitung, wie der Newsletter-Anmeldung, einmalige Website-Besucher zu wiederkehrenden wandeln. Somit „füllen“ Sie Ihren Marketing-Funnel und steigern die Wahrscheinlichkeit, Ihre Wandlungsquoten von Stufe zu Stufe zu erhöhen.

Tipp 8: Sprechen Sie mit konsistenter Stimme auf jedem Social Media-Kanal!

Gerade wenn Sie auf verschiedenen sozialen Netzwerken präsent sind, sollten Sie trotz sämtlicher Anpassung Ihres Contents auf die Spezifikationen der einzelnen Plattformen auf eines achten: Ihre Markenbotschaft muss überall einheitlich sein. Ansonsten verwirren Sie Ihre User und das führt dazu, dass Sie bzw. Ihre Marke unglaubwürdig wirken.

Tipp 9: Analysieren Sie stetig das Verhalten Ihrer User!

Die Zielgruppenanalyse aus Punkt 2 hat Ihnen bereits wichtige Informationen zum Verhalten und den wesentlichen Touchpoints Ihres Publikums verraten. Allerdings sollten Sie ebenso regelmäßig die für Sie relevanten Social Kanäle nach Themen und auch Tonalität durchforsten, um so mehr Input für Ihre Content-Produktion zu erhalten.

Tipp 10: Mobile First!

Sie wissen natürlich, dass über die Hälfte der Internetnutzer mobil im Netz surfen. Das heißt: Ihre Social Posts sollten auf dieses Verhalten angepasst sein genauso wie Ihre Website.

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