Michael Kwan führt typische "Stolpersteine" auf, wodurch Ihr Social Media-Erfolg ausbleibt

5 Fehler im Social Media-Marketing

Die zahlreichen sozialen Netzwerke bieten für jedes Unternehmen, egal ob Konzern oder ↘Mittelstand, eine ideale Möglichkeit, mehr eigene Reichweite (also ↘Owned Media) zu erzielen. Das funktioniert jedoch nur, wenn man Social Media richtig nutzt. Ansonsten kann es statt mehr Bekanntheit und mehr Website-Besuche schnell zum Gegenteil kommen: Nämlich Image-Verlust und keinen neuen ↘Traffic.

Was “richtiges” Social Media-Marketing bedeutet, weiß ↘Michael Kwan. Dazu führt 5 Fehler auf johnchow.com an, die garantiert zum Misserfolg Ihrer Aktivitäten bei Facebook, Instagram & Co. führen. Um das zu verhindern, sollten Sie folglich diese 5 “Stolpersteine” kennen:

Fehler 1: Fokus liegt nur auf großen Followerzahlen

Sobald Sie Ihr Profil auf den für Sie wichtigen Social Media-Kanälen angelegt haben, wollen Sie zunächst vor allem Fans bzw. Follower aufbauen. Schließlich bedeutet dass, Reichweite zu schaffen. Im besten Fall können Sie diese Nutzer dann auf Ihre eigene Seite lenken und sogar weiter in Ihren Marketing-Funnel ziehen. Nur: Eine große Fanbasis bedeutet nicht automatische mehr Website-Besucher oder auch Conversions. Denn wenn ein Großteil Ihrer Follower nur eine sehr schwache Markenbindung oder Interesse an Ihrem Unternehmen besitzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering, diese User zu einer Handlung zu animieren.

Deshalb sollte eher die Qualität statt lediglich die Quantität Ihrer Fans im Mittelpunkt stehen. Denn diese Nutzer besitzen ein hohes Committment und können dadurch leichter konvertiert werden.

Fehler 2: Sie interagieren nicht mit Ihren Fans

Die Bezeichnung “soziale Medien” impliziert deren Besonderheit: Das Interagieren und die aktive Kommunikation in einer Community. Wenn Sie also diese Kanäle effektiv für sich nutzen wollen, dann sollten Sie auch aktiv mit Ihren Nutzern kommunizieren: Indem Sie beispielsweise durch Fragen Ihre Fans zu einem “Gespräch auffordern”. Mindestens genauso wichtig ist es natürlich, auf Kommentare und andere Aktivitäten der User zeitnah zu antworten.

Durch beide aufgeführten Maßnahmen schaffen Sie Engagement und das ist eine Voraussetzung, um die Community Schritt für Schritt in Ihren ↘Marketing-Trichter zu lenken.

Fehler 3: Sie sind auf jedem neuen Netzwerk präsent

Wie bereits mehrfach erwähnt, besitzt Social Media ein hohes Potenzial für den Ausbau Ihrer digitalen Reichweite. Es ist jedoch der falsche Weg, aus diesem Grund generell auf jedem Kanal präsent zu sein. Denn ein erfolgreicher Social Media-Auftritt erfordert Zeit und Aufwand – beides multipliziert sich enorm,  je mehr Plattformen Sie bespielen. Und noch viel wichtiger: Die Auswahl der Netzwerke muss sich am Informationsverhalten Ihrer Zielgruppe orientieren. Kanäle, die für Ihr Kernpublikum relevant sind und das Sie folglich dort antreffen, müssen den Schwerpunkt Ihrer Distributionsstrategie bilden. Alles andere ist Geld- und Ressourcenverschwendung.

Fehler 4: Zu viel Automatisierungs-Tools

Gerade im Hinblick auf knappe Budgets und wenig Zeit im Arbeitsalltag sind Automatisierungs-Tools im Social Media-Marketing eine große Hilfe. Sie können sowohl bei der Themenfindung und Identifikation von ↘Influencern unterstützen, als auch bei der Planung und Verbreitung. Allerdings warnt Michael davor, zu viele dieser Anwendungen einzusetzen. Sie gefährden damit unter Umständen die Authentizität Ihrer Marke oder Ihres Unternehmen, was zu Image-Verlusten führen kann. Daher Micheals Tipp: Verwenden Sie Tools, um Abläufe zu beschleunigen und zu vereinfachen – aber in Maßen!

Fehler 5: Sie reden nur über sich selbst

Natürlich müssen sich Ihre Social Media-Maßnahmen am Ende rentieren. Damit dieser Fall einsetzt, sollten Sie sich in aller erster Linie – wie auch im ↘Content Marketing – immer auf die ↘Bedürfnisse des Nutzers konzentrieren. Statt also lediglich immer die Vorteile der eigenen Marke, der Produkte oder der Dienstleistungen hervorzuheben, sollten Sie Content liefern, der einen Mehrwert für Ihre Fans beinhaltet. Ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, kein Interesse seitens der User zu generieren. Da diese Ihre Inhalte als “Werbekampagne” wahrnehmen und keinen Nutzwert für sich erkennen können. Reichweite erzeugen Sie somit nicht.

Fazit: Es kommt auf eine fundierte Social Media-Strategie an

Micheals 5-Fehler-Liste zeigt deutlich, dass Sie für mehr Reichweite genauso wie für Conversions in Social Media insbesondere eines benötigen: Eine definierte Strategie. Denn dadurch vermeiden Sie viele der aufgeführten Stolpersteine, insbesondere, Werbung statt hilfreichen Content Ihren Nutzern zu liefern.

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