Welche Schwachstellen in Ihrer Social Media-Strategie dazu führen können, weder Fans noch Leads bei Facebook & Co. zu gewinnen

5 typische Fehler im Social Media-Marketing

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Twitter, Xing, LinkedIn, Facebook und weitere Plattformen gehören in den meisten Unternehmen bereits zum festen Marketing-Baukasten. Allerdings weicht in vielen Fällen  genauso oft der anfänglichen Euphorie, was man mit Social Media alles erreichen, schnell der Ernüchterung: Denn die Fanzahlen wachsen nur langsam und eine Conversion-Rate in Leads oder gar in zahlende Kunden ist so gut wie nicht vorhanden.

Welche Gründe es geben kann, dass also die eigene Social Media-Strategie nicht funktioniert, erklärt uns freundlicherweise Tom Hallissey. Er zählt auf fatguymedia.com die aus seiner Sicht 5 typischen Fehler im Social Media-Marketing auf:

Fehler 1: Ihr Content hat keinen Nutzwert für den User

Ähnlich wie im Content Marketing, steht und fällt der Erfolg auch in den sozialen Netzwerken mit der Qualität der angebotenen Inhalten. Ihre User haben unzählige Möglichkeiten, Inhalte für ihre Anliegen zu finden – warum sollten Sie sich also gerade für Sie entscheiden? Damit das der Fall ist, sollten Sie Content liefern, der Ihrer Community tatsächlich hilft und somit einen Mehrwert darstellt. Folglich muss Ihr Fokus auf den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe liegen und nicht auf Ihrer Selbstdarstellung von Produkten oder Dienstleistungen.

Fehler 2: Sie posten nicht regelmäßig

Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Aufwand in den Aufbau eines ansprechenden Accounts. Das ist zwar ein wichtiger Punkt, allerdings ist noch viel wichtiger, auch regelmäßig Content zu posten. Denn weshalb sollte jemand ein Fan oder Follower werden, wenn er auf Ihrer Seite lediglich veraltete Informationen findet?

Fehler 3: Sie liefern Inhalte zum falschen Zeitpunkt

Wie bereits erwähnt ist die Fokussierung auf die Zielgruppe das Must-Have im Social Media-Marketing. Das beinhaltet ebenfalls, deren Informationsverhalten zu kennen und Ihre Distribution darauf entsprechend anzupassen. Zu welchen Zeiten sind Ihre User online und bewegen sich im Social Web? Indem Sie diese Erkenntnisse in Ihren Redaktionsplan aufnehmen, erhöhen Sie Ihre Chancen, das Interesse von einem möglichst großen Teil Ihres Publikums zu gewinnen. Daneben sind selbstverständlich noch die Spezifikationen der einzelnen Plattformen zu beachten. Tom gibt dazu folgende Hinweise, welche Zeitspannen sich für welches Netzwerk eignen:

Twitter

  • Montag bis Freitag: 12-15:00 Uhr
  • Mittwoch: 17-18 Uhr

Facebook

  • Mittwoch: 15-16 Uhr
  • Donnerstag und Freitag: 13-16 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 12-13 Uhr

Instagram

Montag bis Donnerstag: immer, außer 15-16 Uhr

Fehler 4: Sie konzentrieren sich nur auf den Aufbau von Fans, nicht auf die Kommunikation

Das erklärte Ziel viele Firmen mit beispielsweise einer Facebook-Seite besteht darin, Fans zu gewinnen. Denn die Anzahl der “Likes” ist für sie gleichbedeutend mit Reichweite. Nebenbei lässt sich diese Ziel leicht messen.

Allerdings sagen Followerzahl eher weniger über den tatsächlichen Erfolg aus, da viele “Gefällt mir”-Angaben nicht automatisch auch viele neue Leads oder Käufer bedeuten. Um das zu erreichen, müssen Sie neben dem Posten von Inhalten ebenso mit Ihrer Community kommunizieren und so Interaktion schaffen. Dadurch erzielen Sie Engagement und bilden “Beziehungen” zu Ihren Usern, was wiederum die Voraussetzung für eine höhere Conversion-Rate ist.

Fehler 5: Sie nutzen nur ein Social Network

Sicherlich müssen Sie nicht auf jeder sozialen Plattform vertreten sein. Allerdings ist es selten, dass Sie jede “Persona” Ihrer Zielgruppe lediglich auf einem Social-Kanal antreffen. Deshalb ist es wichtig zu recherchieren, welche Touchpoints, also Kanäle, für Ihr Publikum relevant sind, um dort entsprechend präsent zu sein. Durch eine solche Analyse erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, Ihre Zielgruppe wirklich in weiten Teilen zu erreichen.

Toms Ausführungen eignen sich ideal, um als Checkliste verwendet zu werden und so die Effektivität der eigenen Social Media-Aktivitäten zu optimieren.

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