Jayson DeMers deckt auf, welche häufigen Fehleinschätzungen im Social Media-Marketing zu ergebnislosen Kampagnen führen

7 Social Media-Mythen, die Sie am wirksamen Marketing hindern

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Natürlich sind Sie längst auf den für Ihre Zielgruppe relevanten Social Media-Plattformen präsent und posten dort regelmäßig Ihren Content. Denn schließlich gelten die sozialen Netzwerke als ein wirksames Medium, über das Sie letztlich Umsatz generieren wollen. Das Problem ist nur: Ihre Kampagnen erreichen nicht das Ziel, das Sie gerne hätten. Wenn das der Fall ist, lohnt es sich für Sie, den Artikel von Jayson DeMers zu lesen. Vielleicht sind auch Sie einem der häufigsten Mythen im Social Media gefolgt und erzielen deshalb nicht das gewünschte Ergebnis.

Werden die sozialen Medien bei Ihnen zum Beispiel als “reine Verkaufskanäle” angesehen? Dann haben Sie bereits die erste Fehleinschätzung, da Social Media vielmehr dazu dient, die User auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Je interessanter Sie für die Nutzer sind, desto größer ist die Chance, sie auf Ihre
Website zu leiten. Dieser Traffic ist dann die Grundlage, um Leads
(z.B. Email-Adressen) und zahlende Kunden zu generieren. Die Hauptfehler im Social Media-Marketing sind aher laut Jayson:

Fehler 1: Die sozialen Medien sind reine Verkaufskanäle

Wie bereits erwähnt, ist das nicht der Fall. Denn auch wenn Sie direkt Produkte auf Facebook & Co, gerade durch Anzeigen, platzieren können, geht es in erster Linie um die Interaktion und Vertrauensbildung mit der Zielgruppe.

Fehler 2: Follower und Likes ist die einzige “harte” und aussagekräftige Währung in Social Media

Natürlich möchte man den Erfolg anhand klarer Zahlen messen können. Und Fanzahlen sowie Likes vermitteln gerade zu Anfang, wie erfolgreich (oder auch nicht) man mit seinen Anstrengungen ist. Allerdings sollten diese KPIs nicht das alleinige Messinstrument sein, da Social Media eher einen “abstrakten” Nutzen bietet. Schließlich spielen Engagement und die Kommunikation mit der Community eine weitaus größere Rolle für Reichweite und die Chance, Conversions zu erhalten, als reine Likes und Follwerzahlen. Denn nicht jeder User, der auf “Gefällt-mir” klickt, wird automatisch ein Kunde Ihrer Marke. Dazu muss erst eine “echte” Bindung zu dem Unternehmen entstehen und diese zeigt sich in anderen Arten als die beiden Kennzahlen.

Fehler 3: Social Media macht man, weil es “alle machen”

Mit diesem Ansatz werden Sie definitiv keinen Erfolg in den sozialen Medien haben. Es reicht nicht aus, lediglich eine Facebook-Seite zu erstellen, die jedoch weder gepflegt noch aktualisiert wird. Das Potenzial von Social Media können Sie nur wirksam für sich einsetzen, wenn Sie eine entsprechende Strategie entwickeln.

Fehler 4: Eine Social Media-Strategie ist unabhängig vom restlichen Marketing

Falsch! Natürlich sollten Ihre Aktivitäten in Twitter & Co. nicht losgelöst Ihres gesamten Marketing-Plans betrachtet und betrieben werden. Vielmehr ist es notwendig, dass Sie sämtliche Methoden aufeinander abstimmen. Dadurch amplifizieren Sie die Verbreitung Ihrer Inhalte.

Fehler 5: Vollkommen Automatisierung der Social Media-Posts ist absolut ausreichend

Selbstverständlich bedeutet regelmäßiges Posten auf verschiedenen Social Media-Kanälen, dass Sie Ihr Zeitbudget weiter aufteilen müssen. Daher sind verschiedenen Automatisierungstools, die Ihnen hier Zeit sowie Geld sparen, sehr gefragt. Auch wenn Sie diese Anwendungen einsetzen, sollten Sie auf eine persönliche Ansprache der User nicht verzichten, da dies für Ihren Erfolg elementar ist. Letztlich geht es in den sozialen Medien um die direkte “lebendige” Kommunikation.

Fehler 6: Weil Social Media kostenlos ist, sollte man es für das Unternehmen einsetzen

Keines der sozialen Netzwerke kostet Sie Geld, was häufig ein Grund ist, warum diese genutzt werden. Allerdings investieren Sie Zeit und Anstrengungen, die sich am Ende für Sie rechnen müssen. Deshalb: Auch wenn Ihnen zunächst keine Kosten entstehen, so sollten Sie dennoch kalkulieren, wie viel Zeit und Menpower erforderlich ist, um letztlich Geld zu verdienen.

Fehler 7: Social Media ist nur erfolgreich, wenn sich “junge” Mitarbeiter damit beschäftigen

Auch hier stellt Jayson klar: Die sozialen Medien knüpfen nicht automatisch an das Alter an. Auch Mitarbeiter, die nicht mit Facebook, Instagram & Co aufgewachsen sind, können sich zu einem Social Media-Profi entwickeln. Voraussetzung ist, dass Sie einen Plan erarbeiten und die entsprechenden erforderlichen Fähigkeiten fördern.

Alle 7 Punkte zeigen deutlich: Social Media-Marketing birgt viel Potenzial. Sie müssen es nur für sich entwickeln.

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