Was Sie bei Ihren Social Media-Aktivitäten unbedingt beachten sollten, um Ihre Reichweite zu steigern

8 Tipps, um den Social Media-Reinfall zu vermeiden

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Es gibt wenig Unternehmen, die nicht auf einer der zahlreichen Social Media-Plattformen präsent sind, um dort die eigene Reichweite zu erhöhen. Aber auch wenn die Zahl an Unternehmensaccounts auf Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. stetig steigt – die Zahl der Firmen, die tatsächlich auch Geld damit verdienen, ist eher niedrig.

Warum? Der Grund liegt, ähnlich wie im Content Marketing, bereits in der Anfangsphase: Die eigentliche Strategie wird nicht konkret ausformuliert. Und ohne diesen genauen „Fahrplan“ gerät man schnell auf Abwege, die eben nicht zur erhofften Traffic-Steigerung oder zu mehr Kunden führen.

Glücklicherweise hat Meghan Monaghan diesen Pain Point erkannt und liefert gleichzeitig ein konkretes Hilfsmittel. Sie hat 8 Tipps zusammengestellt, die Sie bei der Erstellung Ihrer Social Media-Strategie berücksichtigen sollten. Und damit Sie diese 8 Punkte immer im Blick haben, können Sie sich die dazugehörige Infografik direkt über den Schreibtisch hängen.

Tipp 1: Definieren Sie klare Ziele

Warum sind Sie auf Social Media präsent? Welches Ziel verfolgen Sie mit einer Facebook-Unternehmensseite oder einem Account auf Twitter?

Diese Frage sollten Sie klar und deutlich beantworten können. Erst wenn Sie festlegen, auf was Ihre Maßnahmen in den sozialen Netzwerken einzahlen sollen, sind Aktivitäten sinnvoll. Sie müssen also im Vorfeld definieren, welche Stufe Ihres Marketing-Funnels die verschiedenen Posts in Social Media bedienen sollen. Entsprechend sind Sie dann in der Lage, den Inhalt gezielt zu planen, Kennzahlen zu vergeben und dadurch Ergebnisse zu messen.

Tipp 2: Entwickeln Sie eine Strategie

Sobald Sie Ihre Ziele fixiert haben, folgt die Planung Ihrer Social Media-Aktivitäten. Und das heißt: Sie müssen dafür eine Strategie definieren.

Jede Arbeitsschritt, der für die Erreichung der Ziele notwendig ist, wird dokumentiert. So stellen Sie sicher, dass Sie nur Content erstellen, der relevant ist. Zudem werden Inhalte lediglich auf den Kanälen ausgespielt, auf denen Sie Ihre Zielgruppe mit Sicherheit antreffen.

Tipp 3: Produzieren Sie nur relevanten Content

Um in Social Media wahrgenommen zu werden, benötigen Sie immer neue Inhalte. Allerdings ist es eher kontraproduktiv, wenn Sie Ihren Account tagtäglich mit diversen Informationen „zu spammen“ – insbesondere, wenn Ihr Content keinerlei Mehrwert für Ihre Nutzer besitzt.

Deshalb sollten Sie zwar regelmäßig neue Inhalte anbieten, der jedoch gleichzeitig relevant für Ihre Zielgruppe ist. Je nach Social Media-Netzwerk sind selbstverständlich noch deren Spezifikationen zu beachten. Welche Formate werden beispielsweise am meisten konsumiert? Welche Themen erwarten die Nutzer auf den verschiedenen Plattformen?

Diese und weitere Fragen zu den Eigenschaften der zahlreichen sozialen Medien sollten Sie im vornherein kennen und bei Ihrer Content-Produktion berücksichtigen.

Tipp 4: Bieten Sie kostenpflichtige Angebote an

Natürlich geht es in der erster Linie darum, durch Social Media Brand Awareness, das Image und die Bekanntheit sowie die Bindung zur Zielgruppe zu stärken. Und nützlicher Content ist dazu das wesentliche Mittel.

Nichtsdestotrotz stellt Meghan klar, dass Sie ebenso auf kostenpflichtige Angebote immer wieder verweisen sollten. Schließlich können Sie so direkt im besten Fall Umsatz generieren.

Tipp 5: Messen Sie Ihre Ergebnisse

Ihre Ziele, die Sie zu Beginn definiert haben, müssen Sie regelmäßig messen. So behalten Sie immer im Blick, wie welche Effekte Ihre Social Media-Maßnahmen bewirken. Zudem lässt sich dadurch frühzeitig erkennen, an welchen Stellen Optimierungspotenzial vorhanden ist. Sie können somit rechtzeitig eingreifen und mögliche Fehler beheben.

Außerdem erhalten Sie Einblick, welche Themen und Formate am besten performen, sodass Sie Ihre Content-Strategie entsprechend anpassen können. Des Weiteren sehen Sie, welche Ebenen Ihres Marketing-Funnel gegebenenfalls über- oder unterrepräsentiert sind.

Tipp 6: Identifizieren Sie relevante Social Media-Kanäle

„Viel hilft viel“ gilt weder im Content Marketing noch in Social Media. Statt auf sämtlich verfügbaren Netzwerken vertreten zu sein, sollten Sie sich auf diejenigen Plattformen fokussieren, die für Zielgruppe wichtig sind. So sparen Sie Zeit und Geld. Schließlich ist es nur sinnvoll auf den Kanälen mit Inhalten und Angeboten präsent zu sein, auf denen Ihre Nutzer erreichen.

Deshalb sollten Sie im ersten Schritt evaluieren, welche Netzwerke für Sie bzw. Ihre User wirklich Relevanz besitzen und sich auf diese konzentrieren.

Tipp 7: Planen Sie ein Budget ein

Zwar ist benötigen Sie für erfolgreiches Social Media-Marketing nicht zwangsläufig ein riesen Werbebudget. Jedoch entstehen Ihnen trotzdem Kosten, die Sie im Vorfeld kalkulieren sollten. So erleichtern Sie sich außerdem die Planung Ihrer Maßnahmen sowie am Ende die Kosten-Nutzen-Berechnung.

Tipp 8: Engagieren Sie eventuell einen Experten

Unter Umständen kann es sinnvoll sein, einen Experten im Bereich Social Media zu beauftragen. Dies kann die Antwort auf die Frage sein: Lohnt es sich, Social Media in-house aufzubauen oder doch nach außen zu geben?

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