Spencer Lanoue erklärt, wie Sie sich aus dem "Tool-Dschungel" das geeignete "Helferlein" für Ihr Social Media-Marketing filtern

Das beste Social Media Marketing-Tool finden

Hilfreiche Tools, die die tägliche Arbeit erleichtern und so Zeit einsparen, sind für viele Bereiche sehr gefragt. So auch für Social Media. Entsprechend groß ist das Angebot und damit einher stellt sich die erste Herausforderung: Welches der zahlreichen “Helferlein” ist für das eigene Team und Unternehmen am besten geeignet?

Glücklicherweise kennt Spencer Lanoue darauf eine Antwort. Er zählt 8 Punkte auf, die eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bilden. Anhand dieses Leitfadens können Sie es schaffen, ein oder mehrere Socia Media-Tools zu finden, die Ihnen sowohl Zeit sparen als auch zu besseren Ergebnissen verhelfen:

1. Definieren Sie Ihre Social Media-Ziele

Die Auswahl eines Tool ist abhängig von Ihrer Zielsetzungen. Deshalb müssen Sie zunächst definieren, welche Ergebnisse Sie mit Ihren Social Media-Maßnahmen erzielen wollen. Als Hilfestellung dienen diese Fragen:

  • Was möchten Sie durch Social Media Marketing eigentlich erreichen?
  • Was motiviert Sie zur Suche nach einem neuen Tool?
  • Welche Erfahrung soll Ihr Social Media-Team durch das Tool machen?

2. Welche Funktionen muss das Tool unbedingt haben?

Im zweiten Schritt legen Sie fest, welche Funktionen die Anwendung besitzen sollte. Dabei lassen sich die Anforderunge in 2 Kategorien gliedern:

  • Must-Have-Fuktionen
  • Optionale Einstellungen

Bei Unsicherheiten welche Funktionen Ihr Tool genau haben muss, befolgen Sie die folgenden 3 Schritte:

  • Notieren Sie 25 Funktionen, die für Sie persönlich wichtig wären.
  • Gehen Sie die Liste nochmals durch und filtern Sie die Top 5 Funktionen.
  • Nutzen Sie beide Listen wie folgt:
    • Die Top 5 stellen die Funktionen dar, die das Tool haben muss (Must-Haves).
    • Die anderen 20 Funktionen sind mehr optional.

3. Erste Recherche

Nach den Zielen und der Definition des Anforderungsprofils folgt nun die erste Recherche. Dazu empfiehlt Spencer 6 Netzwerke, auf denen Sie durch bestimmte Keywords nach Ergebnissen suchen können:

  • Google
    • Keywords: „Best Social Media Tools“, „Best Social Media Marketing Tools“ und „Best Social Media Management Tools“
  • YouTube
    • Suchbegriffe: „Best Social Media Marketing Tools“, „Best Social Media Management Tools“ und „Social Media Tools for Business”
  • Product Hunt
    • Keywords: „Social Media“ und „Social Media Tools Collection“
  • AlternativeTo
  • Capterra
  • Quora
    • Lesen Sie Fragen und Antworten in „Social Media Marketing Tools“

4. Notieren Sie Ihre Favoriten

Schreiben Sie 3 bis 5 Ihrer favorisierten Social Media-Tools in eine Liste und vergleichen Sie diese nochmals unter Berücksichtigung Ihrer „Must- Haves“. Erstellen Sie dann eine entsprechende Rangliste.

5. Testteam zusammenstellen

Stellen Sie ein Team zusammen, das Ihre ausgewählten Anwendungen nun testen soll. In diesem Entscheidungsteam sollten alle Personen berücksichtigt werden, die später auch mit dem Social Media-Tool arbeiten. Diese Zusammenstellung ist sehr wichtig, da die verschiedenen Personen vermutlich auch unterschiedliche Ansichten und Ziele gegenüber dem Tool haben werden. Und diese fließen so in die Gesamtbewertung mit ein.

6. Testen der Tools

In diesem Schritt erfolgt das Testen der Tools innerhalb Ihres zuvor aufgestellten Teams. Einigen Sie sich gemeinsam auf Ihren Favoriten und starten Sie einen Probezugang. Die meisten Tools bieten einen kostenlosen Testzugang für zwei bis vier Wochen an.

7. Weitere Bewertungskriterien

Nach der Testphasen und vor der endgültigen Entscheidung, sollten folgende Aspekte ebenso beachtet werden:

  • Erfahrungsberichte: Die besten Tools sind einfach und intuitiv zu bedienen.
  • Analytics & Reporting
  • Team/ Manger freundliches Tool
  • Guter Kundenservice
  • Training: Bietet der Toolbetreiber auch Schulungen oder Fortbildungen an?
  • Sicherheit/Datenschutz
  • Kompatibilität und/oder Datenübertragung mit anderen Tools
  • Preisgestaltung: Wie wirkt sich die Benutzung des Tools durch mehr Mitarbeiter auf den Preis aus? Wird pro Nutzer im Monat oder über eine monatliche Flatrate abgerechnet?

8. Erarbeitung eines Übergangplans

Sobald Sie sich für ein Tool entschieden haben, muss dieses nun implementiert werden. Dafür lohnt es sich einen “Übergangsplan” zu entwickeln. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit eines möglichst reibungsfreien Übergangs zwischen “altem” und neuen Tool.

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