Für Sie kuratiert und übersetzt: Jeff Bullas zeigt in 17 Schritten, wie Sie das Potenzial von Twitter optimal für Ihr Marketing nutzen

Die beeindruckende Reise eines simplen Tweets – in 17 Stationen

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In dem folgenden Artikel mit dem Originaltitel “The Powerful 17 Step Journey of a Simple Tweet” zeigt einer der absoluten Content Marketing-Experten, Jeff Bullas (@jeffbullas), welches Potenzial jeder Tweet beinhaltet und wie dieses ideal genutzt werden kann. Lesen Sie diese “beeindruckende Reise eines einfachen Tweets” und nutzen Sie die vom Autor empfohlenen 17 Schritte, um Twitter auch für Ihre Marketing Aktivitäten optimal zu verwenden und letztlich auch einen “Return on Investment” zu erhalten.

Die beeindruckende Reise eines simplen Tweets – in 17 Stationen

Mein erster Tweet war wenig berauschend: Ohne Link, kurz und knapp, nur drei Wörter: „Watching the Cricket.“ Das kommt einigen von Ihnen vielleicht komisch vor, wenn Sie sich das übersetzen. Watching the cricket – gerade dabei, die Grille zu beobachten? Warum beobachtet Jeff Insekten?

Diejenigen von Ihnen, die schon mal in London, Indien oder Neuseeland oder anderen Ländern gelebt haben oder sich damit auskennen, wissen aber bestimmt, dass „Cricket“ auch noch etwas anderes bedeuten kann!

Als ich mich auf Twitter anmeldete, hatte ich anfangs noch wenig Ahnung, was für echtes Potenzial ein Tweet mit sich bringen kann. Doch durch einen meiner ersten stümperhaften Versuche, einen Blogpost zu verfassen, bekam ich langsam eine Vorstellung vom Suchtpotenzial von Social Media. Diese Einsicht wurde zum Beginn der Entdeckungsreise nach Antworten auf die Frage, wie ich als Online-Unternehmer, Fachmann für digitales Marketing und Blogger mir Twitter zunutze machen könnte.

Die Reise der Tweets

Viele Leute nutzen das soziale Netzwerk Twitter, um Kommentare abzugeben, Feststellungen zu äußern und Bilder zu teilen, und Interessantes oder auch Brandaktuelles zu sharen. Für viele ist das auch schon alles. Eine ganze Menge Potenzial von Tweets, Traffic und Aufmerksamkeit bleibt dementsprechend ungenutzt.

Welches Potenzial birgt ein Tweet also wirklich?

Das übersteigt ein bloßes Teilen von persönlichen Eindrücken oder Neuigkeiten, die man vielleicht entdeckt hat, bei weitem. Twittern hat für mich einen himmelweiten Unterschied gemacht, was meinen Traffic, meinen Online-Influence und mein Einkommen angeht. Außerdem haben sich mir dadurch viele Möglichkeiten auf globaler Ebene eröffnet.

Im Folgenden werde ich beschreiben, was ein einfacher Tweet alles leisten kann, wenn er erst einmal in die Freiheit entlassen wurde. Diese Reise verläuft nicht etwa auf geradlinigen Wegen, sondern auf verschlungenen Pfaden, die von einer Vielzahl an Unterbrechungen, Ablenkungen und Änderungen der Präferenzen geprägt sind.

Stellen Sie sich das vor wie die Reise eines Rucksacktouristen, der auf Abenteuertour 12 Monate lang um die Welt zieht. Viele views, aufregende An- bzw. Aussichten, die ihn immer mal auf seinen Wegen, in seinen tracks, innehalten lassen. Drinks in Bars, hübsche Ablenkungen und jugendliche Hormone. Spaß garantiert – und oft auch Spontanität. Manchmal kann ein gemeinsamer Cocktail in einem fremden Land sogar zu einem Heiratsantrag führen. Mir ist das passiert.

Bei jeder Reise geht es um Entdeckungen und Erkenntnisse, und die Wirkung eines Tweets kann von vorübergehendem Interesse bis hin zu einer Kaufentscheidung führen.

Die erste Aufgabe des Tweets: Aufmerksamkeit erregen

Um ein Gespräch zu beginnen, braucht man erst einmal – ganz wichtig – Aufmerksamkeit.

Twitter kann Markenbekanntheit herstellen – das ist der äußerst wichtige obere Teil des Marketing-Trichters. Aber wenn es um die schmal zulaufende Seite des Trichters geht, den Sale, muss man sich fragen: “Welche Marketing-Taktik hat diesen ersten Klick eingebracht?“

Ein einfacher Klick auf einen Tweet kann der Beginn einer Reise auf verschlungenen Pfaden sein. Das Ziel ist es, aus Markenwahrnehmung handfeste Geschäfte zu machen.

Twitter-Engagement: Messgrößen, die Sie beachten sollten

Wenn man sich Twitter-Analysen näher anschaut, lassen sich 6 Arten von Engagement unterscheiden. Nicht alle sind gleichwertig. Meine Top 3, nach Wichtigkeit sortiert, sind folgende:

  1. Link-Klicks: Dazu oder dorthin wollen Sie die Leute bringen. Auf Ihre Website, oder Blog, oder vielleicht auch eine Landing Page.
  2. Retweets: Teilen – darum geht es in sozialen Netzwerken und das hilft, Ihre Markenbekanntheit aufzubauen und Ihren Content zum Laufen zu bringen. Das sehe ich gern.
  3. Profilbesuche: Wenn jemand auf Ihr Profil klickt, checkt er Ihre Vertrauenswürdigkeit und sucht dafür nach Beweisen aus dem Bereich der Social Media (z. B., wie viele Follower Sie haben). Dies ist Teil des Aufbauprozesses von Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Die übrigen drei sind ganz nett, aber bleiben meist oberflächliche Handlungen.

  • Klicks, über die man sich weitere Details einblenden lässt, zeigen nur, dass jemand einen genaueren Blick auf den Post wirft.
  • Likes sind zwar gut, aber nur Engagement auf niedrigem Level. Ganz nett, aber nichts, wovon man sich wirklich etwas kaufen könnte.
  • Hashtag-Klicks zeigen im Wesentlichen nur kategorisches Interesse an allen anderen Tweets, die das entsprechende Thema beinhalten.
Tweet Aktivity

 

Hier habe ich 17 mögliche Schritte, Handlungen und Engagements aufgelistet, die mit dem allerersten Tweet anfangen. Das ist kein linearer Vorgang. Ihre potenziellen Interessenten und Kunden werden an unterschiedlichen Punkten auf den Zug auf- oder abspringen.

Ihre Herausforderung besteht darin, diesen ersten Tweet in Sales umzuwandeln. Hier kommt die Reise eines einfachen Tweets.

1. Aufmerksamkeit durch Überschriften

Die Überschrift ist oft das allererste, was Sie sehen. Dabei handelt es sich oft um den ersten Versuch eines Tweets, Aufmerksamkeit zu erregen. Gut geschriebene und gestaltete Überschriften können den entscheidenden Unterschied ausmachen, ob der Tweet ignoriert wird oder Engagement und Aktivität generiert.

1 Aufmerksamkeit durch

2. Engagement durch Bilder

Wenn nicht die Überschrift, dann dient oft ein Bild als Blickfang. Diese Art von Bild (siehe unten) funktioniert gut auf Twitter und ergänzt vorteilhaft die Überschrift.

2 Engagement

3. Teilen

Nach diesem ersten Engagement über die Überschrift oder ein Bild entscheidet man sich manchmal, den Tweet zu re-tweeten, ohne vorher auf den Link zu klicken. Das nennt man “blind sharing” – blindes Teilen. Wenn Ihre Online-Marke genug Credibility und Markenvertrauen erzeugt hat, ist das nicht ungewöhnlich.

Viele andere Personen teilen nichts, ohne es vorher gelesen oder den Inhalt angesehen zu haben. Trotzdem: Jeder Share ist ein Share in sozialen Netzwerken.

4. Website Klicks

Das Ziel der meisten Tweets ist, diesen ersten Klick zu kriegen, der den Traffic auf Ihre Website oder Ihren Blog lenkt. Haben Sie großartigen Content auf Ihrer Website, der erfüllt, was der Tweet versprochen hat, oder lässt der Content eher zu wünschen übrig?

Haben Sie ein Pop-up auf ihrem Blog oder einen Call-to-Action, der den Traffic, den sie von einem Twitter-Follower haben, zu Leads konvertiert? Das sollte Ihre Newsletter-Verteilerliste übernehmen.

4 Website Klicks

 

5. Profil-Klicks

Wenn sich Leute zu Ihrem Profil durchklicken, möchten sie gerne mehr über Sie wissen. Ist Ihre Twitter-Profilbeschreibung also beeindruckend, vielleicht sogar faszinierend – oder lediglich zum Gähnen? Das Ziel Ihres Twitterprofils ist es, Markenvertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen. Eine gute Freundin von mir, Kim Garst, macht das ganz gut.

5 Profil Klicks

6. Likes – Gefällt mir.

Likes waren früher einmal der Renner, aber eigentlich sind sie nur eine Maßeinheit für Beliebtheit und Selbstgefälligkeit, die die Allgemeinheit nur darüber informiert, dass es sich eben um einen coolen Tweet handelt. Wir wollen Likes also als eine Form von leichtem Engagement, light engagement, betrachten. Doch auch echtes Commitment beginnt oft mit einem kleinen Schritt.

6 Likes

 

7. Website-Besuche

Die Leser haben Ihren Twitter Link angeklickt, und jetzt sind sie auf Ihrem eigenen Online-Portal: Ihrer Website oder Ihrem Blog.

Das ist das eigentliche, echte Ziel des Tweets: Leute von fremden Seiten, auf denen Sie sozusagen nur zur Miete wohnen (Social Media-Sites), hin zu Ihrem digitalen Eigentum zu führen. Dabei ist Ihr Webseiten-Design und die Optimierung wesentlich. Schaffen Sie es, diese Leute von einem flüchtigen Besuch der Website hin zu weiteren kleinen Engagements zu bringen? Das bedeutet für Sie: Pop-ups und weitere aktivierende Taktiken und Technologien einsetzen!

8. Sehen, Hören, Lesen

Egal, ob sie sich zu den Autoren, Podcastern oder Videobloggern zählen – Sie möchten Ihre Besucher dazu bringen, länger auf der Website zu bleiben. Sie sollen nicht nur die Überschrift und Einleitung lesen, sondern tiefer in den Inhalt eintauchen. Das ist die Aufgabe von großartigem Content: Ihren Blog und Ihre Website zu einer so hilfreichen Informationsquelle zu machen, dass Ihre Leser darauf zurückkommen wollen.

9. E-Mail-Newsletter-Abos

Wenn Ihr Design und Ihre Website auf Conversion ausgerichtet sind, haben Sie gute Chancen, einen flüchtigen Besuch zum permanenten Kontakt werden zu lassen. Social Media ist zwar ein hervorragendes Werkzeug, um diesen Dialog zu beginnen und Brand Awareness aufzubauen, aber Sie sollten es nicht dabei bewenden lassen.

Über Mailing-Newsletter kann dieser Dialog beginnen und weitergeführt werden. Das ist das Ziel von Twitter: Diesen ersten kleinen Schritt Richtung Commitment zu erzeugen.

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10. Der Sale

Kleine Newsletter-Abo-Commitments können zu größeren Entscheidungen führen.

Das Endziel für ein Online-Unternehmen ist, den Kunden dazu zu bringen, seine Kreditkarte zu zücken und einen Kauf zu tätigen. Das muss keine große Sache sein – ein E-Book für 6,50 € reicht ja schon.

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11. Wiederholungsbesuche

Wir alle sind stolz auf unsere Websites und Blogs und denken häufig, dass jeder begeistert ist von dem, was wir zu sagen haben. Die Realität ist leider ganz anders. Die meisten Leute verlassen die Website und kommen nie wieder. Das ist der Grund, warum es so wichtig ist, sicherzustellen, dass Ihre Website konvertiert. Meist haben Sie nur einen Versuch, einen Besucher vom zufällig vorbeikommenden Trafficerzeuger zum treuen Fan und Abonnenten zu machen.

12. Mehr Sharing

Wenn Ihr Content auf Twitter geshared wird, ist das super. Twitter hat aber nur 350 Millionen User, also kann man mehr aus einem sozialen Netzwerk rausholen. Was Sie erreichen möchten ist, dass Ihre Beiträge noch öfter geteilt werden. Sorgen Sie also dafür, dass Facebook-, LinkedIn- und andere Share-Buttons bereitstehen, die Ihren Content in noch mehr soziale Netzwerke befördern, wenn Ihre Besucher über einen Tweet auf Ihre Seite kommen.

Über 2 Milliarden Menschen sind in sozialen Netzwerken unterwegs. Seien Sie überall.

13. Inspiration für weitere Posts

Wenn Ihr Content eine so wertvolle Quelle der Information oder Inspiration darstellt, dass Sie damit Ihre Leser dazu bewegt haben, darüber zu schreiben, bekommen Sie schon Engagement von beträchtlicher Zugkraft.

Diese Art von Engagement ist genau das, was alle Blogger wollen und ersehnen: Ihre Leser und Viewer zu motivieren, selbst wirklich aktiv zu werden.

14. Verlinkungen auf Ihren Post

Sobald ein solcher Post erstellt wurde, wird der Autor oft auf Ihre Seite verlinken und auf Sie verweisen. Das ist der Beginn Ihres Suchmaschinen-Rankings. Je mehr organisch eingebundene Links auf Ihre Seite verweisen, desto mehr steigert sich das Ansehen ihrer Website.

Dieser bescheidene Tweet vom Anfang hat zu beträchtlichem Traffic von Webseiten, die sich darauf beziehen, geführt, und das führt wiederum zu mehr Traffic ausgehend von Suchmaschinen.

Jener einfache 140-Zeichen-Tweet von vor ein paar Monaten hilft Ihnen jetzt dabei, kostenlos Free Traffic von Google zu bekommen.

14 Verlinkungen

15. Günstigere Werbung über Facebook

Eine der effektivsten Arten, relevante Werbeanzeigen für minimale Kosten an potenzielle Käufer zu bringen, ist Re-Targeting über Facebook. Was bringt ein Tweet in Bezug darauf?

Der Tweet hat Ihre Besucher zu Ihrer Website geführt, wo sie den Content über ein bestimmtes Thema gelesen haben. Re-Targeting-Strategien ermöglichen es Ihnen dann, eine Facebook Ad, (die Sie erstellt haben,) auftauchen zu lassen, die für das Thema relevant und außerdem sehr effizient und kosteneffektiv ist.

Relevante Anzeigen zum kleinen Preis. Und zack… großartige Conversion Rates.

16. Networking

Tweeten hat etwas sehr Menschliches.

Schließlich bietet Twitter uns die Gelegenheit, uns weltweit mit Mitgliedern unserer Gattungsgruppe in Verbindung zu setzen.

Als ich auf Twitter angefangen habe, war das für mich eine der tollsten Funktionen dieser 140-Zeichen-Plattform: Immer mal wieder schubweise kleine Plaudereien oder Chats mit Leuten vom anderen Ende der Welt führen zu können, die die gleichen Interessen und Herausforderungen haben wie ich. Diese simplen Tweets über mehrere Jahre hinweg haben zu starken Verbindungen zu bestimmten Menschen geführt, die ich pflege und schätze.

17. Joint Ventures

Wenn man erst einmal über diese Twitter-Konversationen Vertrauen aufgebaut hat, bietet sich in Zukunft möglicherweise die Gelegenheit, einmal zusammenzuarbeiten.

Joint Ventures und Kollaborationen können als Resultat aus diesem simplen Tweet hervorgehen, mit dem das Online-Networking angefangen hat.

Wie steht’s mit Ihnen?

Haben Sie gedacht, dass Twitter nur ein triviales soziales Netzwerk ist, bei dem es lediglich darum geht, Ihre persönlichen Ansichten zu teilen?

Könnten Sie Twitter besser nutzen?

Lassen Sie großes Tweet-Potenzial noch ungenutzt?

Jetzt sind Sie dran.

Lesen Sie mehr hier.

 

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