Wie Sie Ihre Social Media-Maßnahmen planen und so mehr Umsatz generieren können

In 6 Schritten zu effektivem und profitablem Social Media-Marketing

Social media Speech Bubbles

Die tägliche Arbeit jedes Content Marketers endet nicht bei der reinen Erstellung seiner Inhalte, auch wenn das die Grundessenz jeder Content Marketing-Strategie ist. Doch um letztlich Geld zu verdienen, müssen die Inhalte auch in den entsprechenden Zielgruppen verbreitet werden, um so mehr Traffic und schließlich mehr Kunden zu gewinnen. Dabei sind Twitter, Facebook, Instagram & Co. die bevorzugten Kanäle, um den Content zu transportieren und Bekanntheit zu schaffen. Wie aber sind die Social Networks zu bespielen, um tatsächlich Umsatz zu generieren? Hilfe kommt von einer der Top Content Marketing-Experten: Neil Patel.

Gewohnt ausführlich und gehaltvoll erklärt er in seinem 6-Punkte-Plan, wie eine Social Media-Strategie konkret erstellt werden und schließlich aussehen kann. Im Mittelpunkt steht – wie es immer sein sollte – die Zielgruppe, die erreicht werden soll. Und das ist bereits der erste Schritt auf dem Weg zu perfekten Social Media-Strategie:

Schritt 1: Wenn wollen Sie eigentlich erreichen?

Genauso wie im Content Marketing gilt auch auf den sozialen Kanälen: Sie müssen klar definieren, wer Ihre Zielgruppe ist, wie sich diese segmentieren lässt (Stichwort Buyer Personas) und welche relevanten Informationen Sie über die Nutzern erheben müssen. Neil gibt in diesem Kontext drei wesentlichen Fragen vor, die Sie vor Start Ihrer Social Media-Anstrengungen beantworten können müssen:

  1. Wer genau ist Ihre Zielgruppe?
  2. Wo treffen Sie Ihre User, also welche Kanäle sind relevant?
  3. Mit wem ist die für Sie interessante Community vernetzt?
    (Stichwort Influencer!)

Schritt 2: Wie wollen Sie Ihre Fans ansprechen?

Nachdem Sie also ein genaues Bild Ihrer User haben und wissen, auf welchen Plattformen Sie diese erreichen, müssen Sie die entsprechenden Spezifikationen kennen. Das bedeutet, Sie sollten in Ihrem Plan dokumentieren, welchen Content Sie auf welchem Kanal ausspielen wollen und was dabei zu beachten ist. Schließlich erwarten Ihre Nutzer eine andere Ansprache und Inhalte auf beispielsweise Facebook als auf LinkedIn und Xing. Erst wenn Sie Ihren Content dem Umfeld jedes Social Networks anpassen, haben Sie die Chance, Reichweite sowie Engagement zu erzeugen.

Schritt 3: Was bieten Sie?

Fan- und Followerzahlen und daraus resultierender Traffic stellen sich nicht automatisch ein. Um das zu erreichen, müssen Sie den Communities zeigen, dass es sich lohnt sich mit Ihnen zu vernetzen. Sprich: Sie sollten einen Mehrwert liefern. Gleichzeitig ist es wichtig von Anfang an in Ihrem Profil kenntlich zu machen, für welche Themen Sie stehen und was man sich als Fan von Ihnen erwarten darf. Dazu gibt es für User drei Anhaltspunkte in Ihrem Account:

  • Ihre „Bio“
  • Statistiken: Fanzahlen, Likes, etc.
  • Ihre Posts

Jeder der drei Bereiche dient dem Nutzer als Entscheidungskriterium, ob Sie für ihn „interessant“ und demnach wert sind, gefolgt zu werden.

Schritt 4: Was unterscheidet Sie vom Wettbewerb?

Indem Sie Ihrer Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten, steigt auch die Chance, sich klar von Ihrem Wettbewerb abzuheben. Gerade wenn es viele vergleichbare Angebote gibt, müssen Sie klarstellen, warum sich ein Nutzer für Sie und für nicht Ihren Konkurrenten entscheiden soll. Taktiken, die dabei helfen können, sind laut Neil:

  • Bei Themenüberschneidungen: Verwenden Sie andere Formate.
  • Tangieren Sie auch Randthemen Ihrer Nische
  • Zeigen Sie, wer hinter Ihrer Marke steht und geben Sie Einblick in Ihr Unternehmen durch Vorstellung von Mitarbeitern etc.

Schritt 5: Wie planen Sie Ihr Social Media-Wachstum?

Aller Anfang ist schwer, das gilt auch beim Aufbau eines Social Media-Accounts. Ihr vorrangiges Ziel besteht zunächst darin, möglichst viele für Sie relevante Fans zu generieren. Laut Neil gibt es dazu drei Optionen:

  1. „Geben-und-Nehmen-Prinzip: Sobald Sie für jemanden eine Leistung erbracht haben (z.B. für einen Influencer), ist dieser leichter gewillt, Ihnen ebenso eine Gegenleistung (z.B. das Teilen Ihres Inhalts) zu geben.
  2. Bezahlte Social Media-Werbung: Facebook Werbung oder ähnliche Kampagnenschaltungen können Sie dabei unterstützen, mehr Aufmerksamkeit zu erregen und so auch mehr Fans zu erhalten.
  3. Treten Sie Gruppen bei!

Schritt 6: Wie wollen Sie die gewonnene Reichweite monetarisieren?

Zuletzt müssen Sie sich überlegen, wie Sie aus der über die sozialen Kanäle gewonnene Reichweite Erlöse generieren wollen. Schließlich ist Social Media-Marketing kein Selbstzweck. Der wohl bekannteste und von Neil weniger empfohlene Weg besteht darin, Ihre Fans direkt auf Landingpages mit kostenpflichtigen Produkten oder Dienstleistungen zu leiten. Allerdings funktioniert dies in der Masse immer weniger, gerade wenn es sich nicht um kontextuell relevante Angebote handelt.

Als effektiver führt dagegen folgende Strategie an:

Bevor Sie direkte Erlöse erzeugen, sollten Sie eine Stufe in Ihrem Marketing-Funnel dazwischen schalten. Indem Sie Nutzer auf Landingpages mit interessanten Content lenken und Sie so einen Nutzwert erhalten, sollte der erste Schritt in Ihrer Konversionsstrategie sein, nach deren Emailadresse zu fragen. Sobald Sie also Leads in Form von Newsletterabonnenten erlangt haben, ist es einfacher, diese Stück für Stück in zahlende Kunden umzuwandeln. Denn mit der Angabe der Emailadresse hat der Nutzer Ihnen sein Vertrauen ausgesprochen und Sie wissen, dass dieser an Ihren Inhalten tatsächlich sehr interessiert ist.

Neils Step-by-Step-Anleitung gibt einen detaillierten Einblick, wie Sie es schaffen nicht nur Fans, sondern daraus auch Käufer zu gewinnen.

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