Caitlin Burgess zeigt 7 Möglichkeiten, mit denen Unternehmen sich auf Pinterest wirksam präsentieren

Wie B2B-Marken Pinterest für sich nutzen können

Pinterest

Content Marketing ohne guten Content funktioniert nicht. Allerdings kommt es nicht alleine auf die Produktion von nützliche Inhalten an, um im Ergebnis aus Reichweite zahlende Kunden zu gewinnen. Mindestens genauso wichtig ist es, Ihren Content zu verbreiten. Und das heißt, neben der eigenen Website, insbesondere auf den für Ihre Zielgruppe relevanten Social Media-Kanälen präsent zu sein.

Es gibt Social Media-Netzwerke, bei denen es offensichtlich ist, wie man diese für die eigene Marke einsetzt. Und dabei ist es egal, ob man aus dem B2C- oder B2B-Bereich kommt. Doch gleichzeitig sind auch Plattformen vorhanden, wo gerade B2B-Unternehmen zögern, ihre Inhalte dort auszuspielen. Wie zum Beispiel auf Pinterest.

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Jedoch bietet dieser Kanal gerade auch im Business-to-Business-Bereich eine gute Möglichkeit, den Traffic auszubauen und noch nicht erreichte Teile der Zielgruppe anzusprechen. Wie Sie dabei am wirksamsten vorgehen sollten, verrät uns freundlicherweise Caitlin Burgess.

Ihr erster Tipp besteht darin, vorhandenen Content zu visualisieren. Indem Sie Zusammenhänge oder auch Zahlen und Fakten aus Ihren Beiträgen beispielsweise in einer Infografik zusammentragen, entsteht einerseits neuer Inhalt für Pinterest. Andererseits bieten Sie Ihren Nutzern einen neuen Mehrwert, denn die Grafik können Sie ebenso auf Ihrer Website einbinden und über andere Social Webs verbreiten. Weiterhin ist es möglich, einzelne in sich logische Einheiten aus einer Gesamtgrafik zu lösen und diese als Bild extra in Pinterest einzustellen. Auch diese können dann wieder auf einen Blog-Post verweisen und so den Trafficstrom erhöhen.

Wie auch ín jedem anderen Social Web bietet Pinterest ebenfalls die Chance, Influencer zu treffen und sich mit diesen zu vernetzen. Bestehende Verbindungen mit Meinungsführern können Sie nutzen, um deren Zitate oder Tipps in eigenen kleinen visuellen Bilder auf der Plattform zu teilen. So vertiefen Sie das Verhältnis zum Influencer und stärken zudem die Glaubwürdigkeit sowie Kompetenz Ihrer Marke gegenüber der Community.

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Caitlins dritte Punkt knüpft an Tipp eins an: Versuchen Sie, möglichst weite Teile Ihres bestehenden Inhalts auf Pinterest wiederzuverwerten und ihm so eine “zweite Heimat” zu geben. Für Ihre Content-Strategie bedeutet das, dass Sie bei jedem Thema von Beginn an inhaltliche Einheiten bilden, die Sie für das Bild-Netzwerk verwenden können.

Auf Pinterest haben Sie die Möglichkeit mit den “Pinnwänden” verschiedene Themenwelten darzustellen. Und eine davon sollte Ihrem Publikum Einblick in Ihr Unternehmen geben, lautet Caitlins Empfehlung. Somit erfährt der Nutzer, wer sich hinter Ihrer Marke verbirgt und für was Sie stehen. So wirkt Ihr Auftritt emotionaler und “menschlicher”, wodurch die Chance steigt, mehr Interesse und Engagement zu erzeugen.

Um Follower zu generieren, ist es sinnvoll, auch andere Interessen Ihrer potenziellen Fans anzusprechen. Sie kennen die Pain Points Ihrer Zielgruppe (z.B. durch das Konzept der Buyer Personas) und bieten entsprechende Lösungen. Um allerdings eine Fan-Basis auf-und auszubauen lohnt es sich laut Caitlin ebenso, angrenzende Themen aufzugreifen und so in der Community präsent zu werden.

Sobald Sie einige Followers gewonnen haben, sollten Sie deren Handlungen Ihrer Marke gegenüber, wie z.B. Likes oder Shares, “highlighten”. Das bedeutet, dass Sie beispielsweise eine “Gefällt mir”-Angabe entweder mit einem “Danke” kommentieren oder Ihrerseits wieder auf den Like-Button klicken. So zeigen Sie, dass Sie deren Aktionen wahrnehmen und vor allem wertschätzen. Gleichzeitig wird so für andere Nutzer das Vertrauen in Ihre Marke noch sichtbarer.

Zuletzt weist Caitlin noch auf die Option einer “Gruppen-Pinnwand” hin.  Hier können verschiedene Personen zeitgleich Ideen pinnen und sich so zu einem oder mehrere Themen austauschen. Das ist folglich eine ideale Möglichkeit, mit Influencern zusammenzuarbeiten oder auch Mitarbeiter miteinzubeziehen. Gleiches gilt natürlich auch für bestimmte Nutzer.

Der kompakte und übersichtliche Beitrag von Caitlin zeigt, dass Pinterest ebenfalls für Unternehmen in Nischenmärkten Potenzial besitzt, um zusätzliche Reichweite zu generieren. Natürlich unter der Voraussetzung, Sie treffen dort Ihre Zielgruppe.

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