4 Tools, mit denen Sie alle Aktivitäten in den sozialen Medien planen können, um so systematisch Traffic zu generieren

Wie Sie Ihr Social Media-Marketing organisieren sollten

Social Media Kalender

Die elementare Grundvoraussetzung und gleichzeitig der häufigste Fehler im
Content Marketing, besteht darin, die dazugehörige Strategie nicht zu dokumentieren. Und das gleiche gilt auch für Ihre Anstrengungen im Social Media.

Facebook, LinkedIn & Co. sind wichtige Kanäle, über die Sie Ihren Content verbreiten und so Interesse seitens Ihrer Zielgruppe erzeugen können. Der daraus resultierende Traffic entsteht allerdings nur, wenn Sie diese Distribution systematisch organisieren. Und dazu benötigen Sie einen entsprechenden Social Media-Kalender.

Welche weiteren Vorteile das hat und deshalb unabdingbar für jeden Marketer ist, weiß Sophia Bernazzani:

  • Produktivität: Indem Sie Ihre Posts im voraus planen, sparen Sie Zeit, in der Sie sich beispielsweise strategischen Aspekten widmen können, statt im Netz langwierig nach Informationen für Ihre Social Media-Accounts zu suchen
  • Spezifizierter Content: Nicht jede Idee eignet sich für jedes soziales Netzwerk. Daher ermöglicht es die Vorbereitung, Inhalte genau auf die Spezifikationen der einzelnen Plattformen anzupassen (und natürlich der der Nutzer, Stichwort
    Buyer Personas), um so einen größtmöglichen Effekt zu erzielen.
  • Monitoring: Ein Kalender vereinfacht es, Ihre geposteten Inhalte nach deren Wirkung zu messen und so Verbesserungspotenzial zu erkennen.
  • Urlaub und Feiertage: Durch eine langfristige Planung ist es Ihnen möglich, wichtige Feiertage oder auch die Urlaubszeit mit entsprechenden Inhalten zu berücksichtigen.
  • Effizienz: Mehrere Studien belegen, dass ein dokumentierter Social Media-Plan zu mehr Effizienz führt und damit auch zu langfristig besseren Ergebnissen.

Freundlicherweise weist Sophia nicht nur auf die Notwendigkeit eines “Redaktionsplans” für die sozialen Netzwerke hin, sondern zählt zugleich 4 Tools auf, die Sie bei dieser Aufgabe unterstützen:

1. Trello

Gerade wenn Sie in einem größeren Team arbeiten, hilft Ihnen Trello dabei, die verschiedenen Arbeiten zu koordinieren und den Informationsfluss zu fördern.

Neben der Erstellung eines Content-Kalenders für Ihre Social Media-Posts, ist es möglich, To-Do-Listen und Kampagnen anzulegen sowie Ideen z.B. aus einem Brainstorming Workshop, zu sammeln. Alle wichtigen Informationen aus Trello erhalten Sie im Dashboard, das individuell anpassbar ist.

Aufgabenverteilung, Status und auch Zuständigkeiten können Sie außerdem mit Farben kennzeichnen und so klare Strukturen schaffen. Zudem hilft Trello dabei, die Wirkung Ihres Contents und verschiedener Kampagnen zu messen und so Erkenntnisse zu gewinnen, wo welche Inhalte wann die besten Ergebnisse erreichen.

2. Microsoft Excel

Wenn es um Planung und Analyse geht, dann besteht oft eine einfache und pragmatische Lösung darin, Excel zu verwenden. Dieses Tool bietet eine ganze Reihe an Optionen, um Pläne zu erstellen und ebenso die Ergebnisse zu messen. Und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist es eine kostengünstige Alternative zu aufwendigen Systemen mit hohen Implementierungskosten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie Excel sehr gut auf Ihre Prozesse anpassen können und sich nicht an vorgegebene und neue Abläufe halten müssen.

Wie ein Social Media-Plan in Excel aussehen kann, zeigt Sophia anhand einer
Vorlage, die Sie sich kostenlos downloaden können.

3. Evernote

Die App Evernote bildet ebenfalls alle Stationen einer Social Media-Kampagne ab. In einen detaillierten Kalender können Sie eintragen, wann Sie für welches Netzwerk welchen Content produzieren und diesen ausspielen. Weiterhin gibt es Funktionen, mit denen Sie Links als Ideen oder auch direkt Fotos sammeln können. Die verschiedenen Bilder sind beispielsweise dann neuer Inhalt für Instagram oder auch Pinterest.

4. Google Drive

Als letztes Tools stellt Sophia Google Drive vor, dass ebenfalls gerne für Redaktionspläne verwendet wird. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, dann können Sie beides miteinander kombinieren und sicherstellen, dass jeder neue Blog-Post ebenfalls in den entsprechenden sozialen Medien distribuiert wird.

Da Sie bei Google Drive ebenso das Feature Google Docs finden, ergeben sich daraus weitere Vorteile. So ist es möglich, gemeinsam an Projekten zu arbeiten, ohne ständigen Emailverkehr oder der Notwendigkeit eines Meetings. Aufgrund der Einstellung, sowohl Dokumente als auch Kalender mit verschiedenen Nutzern zu teilen, erleichtern Sie die Koordination und Kommunikation in Ihrem Team und vermeiden so eventuelle Konflikte.

Alle 4 Tools zeigen, dass es auch mit geringen Mitteln möglich ist, das eigene Social Media-Marketing so zu strukturieren, dass Sie am Ende mehr Nutzer in Ihren
“Veredelungslift” lenken.

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