Steve Tavares zeigt, welche Google-Anwendungen für jeden Marketer nützlich sind und wie Sie damit Zeit und Geld sparen

10 Google-Tools für mehr Produktivität

Google ist bekanntermaßen die meist genutzte Suchmaschine, zumindest in Deutschland. Aber der Dienst bietet mehr als “nur” das Suchen von Informationen zu bestimmten Themen. Denn Google liefert darüberhinaus viele Tools, die die tägliche Arbeit erleichtern können und gleichzeitig Zeit sparen. Schließlich sind die Anwendungen in einem Umfeld vorhanden, das die meisten Personen täglich nutzen: Nämlich die Startseite von Google.

Sicherlich kennen Sie auch bereits das ein oder andere Tool. Eine komplette Übersicht erhalten Sie jedoch von Steve Tavares auf codecondo.com. Er hat eine Liste erstellt, die 10 der besten Google-Tools umfasst. Wenn Sie also gerade auf der Suche sind nach Anwendungen, mit denen Sie Ihre Arbeit beschleunigen und zeitlich optimieren können, dann sollten Sie die folgenden Tools auf jeden Fall testen:

Tool 1: Google Alerts

Gerade um Ideen für neue Inhalte zu erhalten, eignet sich der Google Alert. Bei dieser Anwendung geben Sie einen Themenbereich (also ein Schlagwort) ein und erhalten dazu regelmäßige Informationen aus dem Netz. Zusätzlich behalten Sie immer im Blick, wer welche Themen bedient und somit auch, wie sich Ihr Wettbewerb verhält.

Statt folglich selbst im Web nach relevanten Ideen zu recherchieren, sparen Sie mit dieser Funktion Zeit und bleiben gleichzeitig immer auf dem Laufenden in Ihrer Branche.

Tool 2: Google AdWords / Keyword Planner

Damit Sie sich gegen den stetig wachsenden Content-Strom durchsetzen können und tatsächlich mehr Website-Besucher erzeugen, müssen Sie Inhalte bieten, die Ihre Nutzer suchen (Stichwort Content Marketing). Um zu analysieren, was Ihre User im Web nachfragen, kann der Google Keyword Planner genutzt werden.

Dieser ist eigentlich ein Tool für Werbekunden, die mit dessen Hilfe einzelne Keywords, sogenannte AdWords, buchen können. Sobald also ein Nutzer ein gebuchtes Suchwort bei Google eingibt, erscheint die Anzeige in den Suchergebnissen (und ist als solche gekennzeichnet). Man kann die Anwendung jedoch “zweckentfremden”, indem man anhand des Suchvolumens prüft, welche Keywords am meisten nachgefragt (also gesucht) werden. Das gibt Ihnen dann Aufschluss über Themen, zu denen Sie Inhalte produzieren können.

Empfehlung: Wie Sie eine Keyword-Analyse erstellen, lesen Sie jetzt hier!

Tool 3: Google Analytics

Wie viel Website-Besucher, also Traffic, Sie über welche Inhalte generieren, zeigt Ihnen Google Analytics. Dieses Tool liefert einen genauen Einblick in das Verhalten der Nutzer auf Ihrer Seite. Sie können demnach messen, wie erfolgreich Ihr Content und andere Marketing-Aktivitäten sind sowie frühzeitig Verbesserungspotenzial erkennen.

Tool 4: Google Books

Sowohl für die Recherche-Arbeit Ihres nächsten Blog-Posts als auch für tiefgründigere Informationen zu einem Themen sind Google Books ideal. Die frei zugänglichen Inhalte stellen eine gute und in der Regel kostenlose Quelle dar, die hochwertige Daten umfasst.

Tool 5: Google Kalender

Neben Outlook, bietet auch Google eine Kalenderfunktion an. Der Vorteil liegt laut Steve darin, dass Sie nicht allein per Email über anstehenden Events erinnert werden. Sie können auch eine Benachrichtigungen per SMS einstellen. Gerade wenn Sie nicht über Microsoft Office verfügen, dann ist der Google Kalender eine gute und kostenlose Alternative.

Tool 6: Google Drive

Auf Daten möglichst immer und überall Zugriff haben – das ist im geschäftlichen Alltag immer mehr das A und O. Google Drive ermöglicht genau das und zudem können Sie mit Personen an Projekten arbeiten, auch wenn die Mitglieder dezentral organisiert sind.

Tool 7: Google Docs & Co.

Innerhalb von Google Drive finden Sie noch weitere, nützliche Funktionen: Nämlich die sogenannten Google Docs. Hier können Sie Tabellen erstellen, Formulare genauso wie Umfragen oder Präsentationen. Ein großer Vorteil besteht darin, dass Sie mit anderen Personen an den Dokumenten arbeiten und vor allem leicht weiterverbreiten können.

Tool 8: Gmail

Neben der Suchfunktion ist Gmail laut Steve das zweit beliebteste Tool von Google. Kein Wunder, denn sobald Sie einmal ein Email-Konto anlegen, bekommen Sie Zugriff auf eine ganze Reihe von Tools. Und das ohne extra Anmeldungen.

Tool 9: YouTube

Natürlich kennen Sie YouTube. Das Videoportal gilt mittlerweile als die 2 größte Suchmaschine nach Google. Und deshalb ist es sinnvoll, diese Plattform für das eigene Marketing zu nutzen. Die erste und offensichtlichste Möglichkeit besteht darin, einen eigenen YouTube-Channel anzulegen. Weitere Optionen sind, dass Suchverhalten der YouTube-User zu analysieren und dadurch neue Ideen für Inhalte zu erhalten. Somit kann der Kanal als weitere Ideen-Quelle und zur Inspiration genutzt werden.

Empfehlung: Wie Sie einen eigenen YouTube-Kanal erstellen, lesen Sie jetzt hier!

Tool 10: Google Voice

Immer mehr Menschen tippen ihre Suchanfrage nicht mehr in den Suchschlitz, sondern “Fragen Google” direkt. Und das funktioniert dank Google Voice. Für Sie bedeutet dieses Tool zu erfahren, wie stark diese Art der Suche bereits genutzt und vor allem, was und wie gefragt wird. Denn damit Ihr Content in der Trefferliste erscheint, sollten Sie diesen auf die spezifischen Anfragen anpassen.