Welche Anforderungen Unternehmen erfüllen müssen, um eine effektive Content Marketing-Strategie zu entwicklen und Geld zu verdienen

10 Herausforderungen im Content Marketing

Ziele Content Marketing

Bei Content Marketing handelt es sich nicht mehr „nur“ um einen Trend, sondern um eine ernstzunehmende Entwicklung in der Marketing-Welt. Denn immer mehr Firmen erkennen das Potenzial des Ansatzes für Ihre Nische und investieren (zum Leidwesen vieler Werbeagenturen) Ihre Budget in die Erstellung einer effektiven

Content Marketing-Strategie statt in klassische Werbeformate.

Und doch stehen viele Unternehmen vor einigen Herausforderungen, bevor Sie mit Ihrem Content Geld verdienen. 10 davon hat Michelle Baker auf convinceandconvert.com zusammengefasst:

1. Bandbreite und Zeit

Einer der wesentlichen Hindernisse, damit die gesetzten Content Marketing-Ziele erreicht werden können, liegt in einer fehlenden Bandbreite und besonders in der mangelnden Zeit. Schließlich erfordert die digitale Reichweitenstrategie eine ganze Reihe an Aufgaben, die jedoch häufig mit den Zeitbudget kollidieren. Ein detaillierte Plan sowie sinnvoll eingesetzte Automatisierungstools können hier Lösungen sein.

2. Warum macht Content Marketing Sinn?

Auch wenn es viele positive Beispiele gibt, so stehen einige Unternehmen Content Marketing immer noch skeptisch gegenüber. Um Ihren Chef von der Wirksamkeit der Strategie zu überzeugen führt Michelle an, dass immer mehr User Ihre Kaufentscheidungen aufgrund von Empfehlungen (insbesondere aus Social Media) tätigen als aufgrund Werbebotschaften. Insgesamt zeigt sich, dass hilfreicher Content stets stärker den Prozess der Buyer Journey beeinflusst- und zwar positiv.

3. Der ROI

Sie haben sich für Content Marketing entschieden und sind bereits in der Implementierungsphase. Und auch wenn bekannt ist, dass es sich bei der Strategie um einen langfristigen Ansatz handelt, kommt sicherlich bald die alles entscheidende Frage: Wie zeigt sich der Erfolg? Mit welchen ROI können wir rechnen? Hierbei ist es wichtig, von Anfang an die für Sie relevanten KPIs zu bestimmen, um so eine argumentationsfähige Grundlage zu schaffen.

4. Social Media ist nicht nur für Generation Y

Social Media wird häufig als eine Disziplin der „jungen Generation“, allen voran der Millennials, angesehen. Doch auch ältere Altersklassen sind dort vertreten und sollten entsprechend im Marketing berücksichtigt werden.

5. Zielgruppen-Segmentierung statt „Gießkannenprinzip“

Genauso wie deutlich wird, dass reine „Kauf-mich“-Botschaften immer weniger wirken, so gilt das auch für das „Gießkannenprinzip“ bei der Verbreitung von Inhalten: Hohe Chancen, Nutzer in den Marketing-Funnel zu lenken, erhalten Sie nur, wenn Sie diese gezielt und personalisiert adressieren. Es reicht demnach nicht mehr aus, mit einer Botschaft alle aus Ihrer Zielgruppe gleichermaßen anzusprechen. Vielmehr sollten Sie Ihr Publikum segmentieren (Stichwort Buyer Personas!) und die für jede einzelne Teilgruppe relevanten Inhalte anbieten und Kanäle nutzen.

6. Lead Generation ist eines der wesentlichen Ziele

Als eine weitere Herausforderung sehen viele Firmen die konsequente und insbesondere qualitative Lead-Generierung. Denn dies ist der erste Wandlungsschritt vom einmaligen zum wiederkehrenden Website-Besucher (z.B. durch eine

Newsletter-Anmeldung). Die Leads können dann nach und nach mit immer weiteren Informationen angereichert werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, sie mit kontextuellen passenden Inhalten letztlich zu Käufern zu wandeln.

7. Interaktiver Content wird immer wichtiger

Gerade wenn es darum geht, das Interesse der Nutzer auf sich zu ziehen, spielt die Content-Form eine wesentliche Rolle. Bewegbild aller Art ist eine effektive Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Eine weitere besteht in der Produktion von interaktiven Inhalten. Mit diesen erhöhen Sie die Chance, das Engagement Ihres Publikums zu steigern und so leichter Leads zu generieren.

8. Ohne dokumentierte Strategie kein Erfolg

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor und gleichzeitig Fehler Nummer 1, warum das eigene Content Marketing nicht funktioniert, ist eine fehlende dokumentierte Strategie. Nur, wenn Sie genau definieren, was Sie mit welchen Ressourcen und in welchem Zeitraum erreichen wollen und welche Metriken Sie vergeben, schaffen Sie eine wichtige Grundlage für den Erfolg.

9. Geeignetes Personal ist schwer zu finden

Neben Punkt acht, ist für den Erfolg selbstverständlich ebenso ein gewisses Content Marketing-Wissen erforderlich. Dieses können Sie sich entweder selbst im Unternehmen „anlernen“ oder Sie stellen entsprechende Mitarbeiter ein. Allerdings zeigt sich, dass es in diesem Bereich sehr schwer ist, geeignetes Fachpersonal zu finden. Deshalb rät Michelle: Fangen Sie lieber früher als später mit Ihrem Recruiting an!

10. Es bleibt Raum zum „Experimentieren“

Zwar gibt es viele Anforderungen, um letztlich erfolgreich zu sein. Gleichzeitig jedoch bleibt immer noch ein gewisser Raum, in dem Sie selbst „experimentieren“ können und sollten, sei es mit neuen Tools oder auch neuen Social Media-Plattformen. Schließlich ist auch das ein wichtiger Baustein, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern und so am Ende mit Ihrer Content Marketing-Strategie Geld zu verdienen.

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