Warum der falsche Fokus in Content-Produktion, Distribution und SEO fatale Folgen für Ihre Content Marketing-Strategie haben kann

10 “tödliche” Fehler im Content Marketing

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Sobald man vom Konzept des Content Marketings überzeugt ist, dauert es oft nicht mehr lange, bis der Ansatz im eigenen Unternehmen eingeführt wird. Schließlich verfügt die Redation über hilfreichen Inhalt, der systematisch dazu genutzt werden kann, auf den für die Zielgruppe relevanten Kanälen ausgespielt zu werden. So steigt dann die Chance, mehr Traffic zu generieren, den Sie in den vorher definierten Marketing-Funnel leiten und bis zu Käufern weiterveredeln.

Die Praxis sieht allerdings bei vielen Verlagsunternehmen anders aus. Die geplante zusätzliche Reichweite bleibt aus und das gleiche gilt für die Erlöse. Funktioniert Content Marketing also doch nicht?

Nein ist die Antwort von Jabed Hasan. Vielmehr liegt es an elementaren Fehler, die trotz theoretischem Wissen begangen werden. Und um dem vorzubeugen, hat Jabed freundlicherweise eine Liste mit den 10 schlimmsten Fallstricken erstellt.

Fehler 1: Keine dokumentierte Content Marketing-Strategie

Wohl das meistgenannte Manko in vielen Firmen ist, dass es über die einzelnen Schritte des Ansatzes keinen dokumentierten Plan gibt. Somit fehlt es an der Verteilung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, weshalb sowohl Content unsystematisch erstellt als auch verbreitet wird. Die Folge: Es entstehen keine Synergien zwischen den Aktivitäten und so bleiben auch positive Effekte, wie z.B. mehr Owned Media, aus. Ein weiteres Problem ist, dass durch eine fehlende festgeschriebene Strategie auch die Zielsetzung nicht definiert ist. Das bedeutet, es gibt keine Kennzahlen, an denen sich Mitarbeiter orientierten können und sich der Erfolg messen lässt.

Fehler 2: Zuwenig Zeit bei der Gestaltung von Headlines

Welches Kriterium ist ausschlaggebend, dass Sie einen Artikel im Netz lesen? Sicherlich die Überschrift. Und genau deshalb ist es sehr wichtig, dass auf die Gestaltung der Headline viel Wert und Zeit gelegt wird. Spricht diese Ihre Zielgruppe nicht an, dann geht der Beitrag gerade im Newsfeed der Social Media-Kanäle schnell unter.

Fehler 3: Mehr quantitativer statt qualitativer Content

Dieser Punkt wird immer wieder diskutiert, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der eigenen Zielgruppe auf sich zu ziehen. Natürlich erfordert es eine gewisse “kritische Masse” an neuen Inhalten, wenn man sich in seiner Nische als kompetente Quelle positionieren will. Doch dabei darf auch die Qualität nicht fehlen. Deswegen ist bei der Erstellung von Inhalten stets darauf zu achten, Informationen zu publizieren, die tatsächlich einen Mehrwert für die User haben.

Fehler 4: Konzentration auf nur ein Format

Der klassische Blog-Post auf der eigenen Website ist ein vielgenutztes Format, gerade beim Start der eigenen Content Marketing-Strategie. Allerdings ist das nur eine Variante von vielen, die natürlich alle immer in Hinblick auf die Ergebnisse der Zielgruppenanalyse betrachtet werden sollten. Formate wie Audio, Video, Downloads und Infografiken zielen auf das unterschiedliche Informationsverhalten der Nutzer ab und erhöhen so die Wahrscheinlichkeit, mehr Traffic zu gewinnen.

Fehler 5: Zu breit gefächerte Themenwahl

Um sich wirklich in einem Thema als Experte zu positionieren, ist es sinnvoll, sich auf eine Nische zu spezialisieren. Daher warnt Jabeda davor, seinen Content zu breit aufzustellen und dadurch weniger Nutzwert zu liefern. Das kann wiederum verhindern, mehr Reichweite zu erhalten.

Fehler 6: Keine einheitliche Distribution über Social Media

Distribution ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Content Marketing. Nur was auch sichtbar ist, kann von den Usern gefunden und auch konsumiert werden. Und über Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. greifen Sie auf eine große Reichweitenbasis zu und können dort Ihre Inhalte kostenlos verbreiten. Für mehr Effektivität und Effizienz ist es nötig, einen entsprechenden Plan zu erstellen und wirklich alle Social Networks zu verwenden, auf denen Sie Ihre Zielgruppe treffen.

Fehler 7: Kein SEO

Das Thema Sichtbarkeit betrifft neben den Social Media-Kanälen vor allem auch die Suchmaschinen. Somit sollte Ihr Content entsprechend optimiert werden, zum Beispiel durch die Verwendung von relevanten Keywords. Selbstverständlich besteht hier die Gefahr des Keyword-Stuffings, was sich wiederum negativ auf die Visibility auswirkt.

Fehler 8: Content für alle

Dieser Punkt knüpft an Fehler 5 an. Denn je breiter Sie Ihr Thema aufstellen, desto größer ist auch der Personenkreis, an den Sie sich wenden. Und wenn dieser nicht klar in Buyer Personas geclustert ist, adressieren Sie mit Ihren Inhalten “jeden und keinen”, sprich: Je mehr unterschiedliche Nutzer Sie mit einem Post ansprechen wollen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das keiner von ihnen auf den Beitrag reagiert. Deswegen empfiehlt es sich, Inhalte möglichst spezialisiert zu gestalten.

Fehler 9: Kein Call-To-Action-Button

Ihr Content soll eine Aktion beim Leser auslösen, weswegen eine entsprechende Aufforderung nötig ist. Somit ist es wichtig, immer einen Call-To-Action-Button in die Formate zu integrieren.

Fehler 10: Kein vorhandener Redaktionsplan

Genauso wie Sie dokumentiert haben sollten, welcher Inhalt wann auf welchem Kanal erscheinen soll, ist eine grundlegende Voraussetzung, einen Redaktionsplan zu erstellen. Denn mit diesem führen Sie eine Regelmäßigkeit ein, zu welchem Thema Sie wann und wo Content publizieren. Und das zahlt unter anderem wieder auf Ihre Sichtbarkeit ein.

Jabads 10-Punkte-Fehlerliste ist eine gute Stütze, um die eigene Content Marketing-Strategie zu optimieren und vor dem Scheitern zu bewahren.

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