15 Content Marketing-Experten geben Tipps, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten, damit Ihr Content Marketing erfolgreich wird

15 Stolperfallen im Content Marketing

Sie haben Ihre ↘Content Marketing-Strategie entwickelt sowie dokumentiert und nun geht es an deren Implementierung. Zwar ist die Planung das A und O Ihres Erfolgs. Dennoch können bei der Umsetzung einige Fehler „lauern“, sodass Sie letztlich nicht oder nur im geringe Maße die Effekte erzielen, die Sie definiert haben.

Aber was sind solche Fehler, die Ihnen am Ende den Erfolg kosten können? Dankenswerterweise gibt darauf das ↘Young Entrepreneur Council auf busines2community.com eine Antwort. Sie haben insgesamt 15 Content Marketing-Experten gefragt, was denn ihrer Meinung nach der größte Fehler im ↘Content Marketing ist. Die Aussagen der 15 Insider hat das Young Entrepreneur Council in einer hilfreichen Liste zusammengestellt:

1. Fehler: Keine authentischen Bilder

Diego Orjuela, von ↘Cables & Sensors erklärt, dass Sie bei Bildern unbedingt auf deren Authentizität achten sollten. Das heißt: Weniger Fotos von fotolia & Co., dafür mehr Eigenproduktion. Und dabei muss es sich nicht um das perfekte Bild handeln. Gerade weil es z.B. nicht ideal ausgeleuchtet ist, steigt es in der Wahrnehmung der Nutzer. Sie heben sich so von Ihrem Wettbewerb ab.

2. Fehler: Keine ausreichende Textkorrektur

Als Unternehmen erwarten User Professionalität von Ihnen. Und diese sollte sich auch in der Gestaltung und Richtigkeit Ihrer Texte zeigen. Deshalb ist es laut ↘Kyle Goguen von ↘Pawstruck ein absolutes Muss, Artikel auf Grammatik und Rechtschreibung genauestens zu prüfen.

3. Fehler: Wählen Sie nur Themen, die Sie wirklich interessieren

Jason Applebaum von ↘Eager Media vertritt die Position: Erstellen Sie Inhalte nur zu Themen, für die sich interessieren und/oder begeistern können. Der Grund: Seiner Meinung nach merken Nutzer schnell, wenn Sie Inhalte nur aufgrund von Wettbewerbsdruck oder einem „Hype“ produzieren. Denn Jason stellt sich dann die berechtigte Frage: Wieso sollte der Content Ihre Zielgruppe überzeugen, wenn Sie selbst das Thema eher uninteressant finden?

4. Fehler: Sie „reden“ nur über Ihre Marke

Natürlich ist Content Marketing kein Selbstzweck, weshalb Sie am Ende damit Erfolge verzeichnen wollen: Zum Beispiel die Stärkung der Marke, die Erhöhung der Bekanntheit, mehr Traffic und letztlich sogar mehr zahlende Kunden. Dennoch muss Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt Ihrer Strategie stehen – und ebenso bei Ihren Inhalten. Es geht also nicht darum, die Vorteile und Vorzüge Ihrer Marke, sondern Antworten auf die (Such-)Fragen Ihrer Nutzer in den Fokus zu stellen. Ansonsten werden Sie keinerlei positive Ergebnisse erzielen können. Deshalb die Devise von ↘Brittany Hodak (ZinePak): Reden Sie nicht über sich, sondern über Themen, die Ihre Ihre Nutzer interessieren!

5. Fehler: Achten Sie auf Ihre Kennzahlen

Wichtige Insights, wie Sie Ihre Content Marketing-Strategie verbessern können, erhalten Sie aus den Auswertungen Ihrer Maßnahmen. Und das sollten Sie gemäß
Sam Saxton von ↘Paragon Stairs regelmäßig beobachten. Indem Sie relevante Kennzahlen vergeben, sind Sie in der Lage, Ihre Aktivitäten auf Effektivität und Effizienz zu überprüfen. Gleichzeitig lassen sich mögliche Fehler frühzeitig erkennen und beheben.

6. Fehler: Keine eigenen Standpunkte vertreten

↘John Rampton von ↘Due beschreibt ein häufiges Phänomen: Nämlich, dass eine Vielzahl von Unternehmen Meinungen von anderen Content Marketer übernehmen, statt eigene Standpunkte zu entwickeln. Somit wird kein uniquer Content erstellt, sondern Inhalte, die Sie in gleicherweise auf anderen Seiten ebenso finden. Warum also sollten Nutzer gerade Ihre Website besuchen? Achten Sie daher darauf, eigene Meinungen zu vertreten und sich damit deutlich von der Konkurrenz zu unterscheiden.

Fehler 7: Zu starke Orientierung an Schreib-Vorlagen

Die Frage, wie Sie Inhalte gestalten sollten, damit sie beim Nutzer gut ankommen, beschäftigt jeden Content-Produzenten tagtäglich. Vorlagen, die einem Tipps dazu geben, sind deshalb gern genutzte Tools. Doch ↘Nicole Munoz von ↘Start Ranking stellt klar: Diese Vorlagen ersetzen keinen eigenen „Schreibstil“. Zwar können sie als Inspiration und Hilfestellung dienen, dennoch sollte man seinen eigenen Style entwickeln und sich nicht zu sehr an diesen Vorlagen orientieren.

Fehler 8: Mehr provokanter Inhalt als es sinnvoll ist

In Punkt 6 wurde darauf hingewiesen, nicht immer den Mainstream-Meinungen zu folgen. Umgekehrt bedeutet das: Sie können (und sollten) auch provokanten Content veröffentlichen, denn dadurch erhalten Sie Engagement. Allerdings ist dabei laut
Matthew Capala von ↘Search Decoder eines wichtig: Provozieren Sie in Maßen! Zu viel von dieser Art des Inhalts kann auch zu Imageschäden und Verlust Ihrer Reputation führen.

Fehler 9: Nur „Blog-Posts“ als Format

Die Content-Produktion im eigenen Unternehmen wird meist mit Blog-Posts gestartet. Dieses Format ist schnell und einfach umsetzbar. Doch ↘Justin Blanchard (ServerMania Inc.) warnt davor, sich nur auf diese eine Form von Inhalten zu begrenzen. Denn es gibt zahlreiche weitere Formate, die ebenfalls verwendet werden können und sollten, wie z.B. Videos, Animierte GIFs, Infografiken, Podcasts oder Ebooks. Und um weite Teile Ihrer Zielgruppe zu erreichen ist es ratsam, verschiedene Content-Formen einzusetzen.

Fehler 10: Kein vorhandener Redaktionsplan

Genauso wie Sie eine dokumentierte Content Marketing-Strategie als Voraussetzung benötigen, ist auch ein Redaktionsplan für den Erfolg erforderlich. So sieht es auch ↘Jared Brown von Hubstaff Talent. Sie können nur dann langfristig mehr Reichweite aufbauen, wenn Sie regelmäßig guten Inhalt veröffentlichen und insbesondere verbreiten. Und deshalb müssen Sie planen, wann Sie welchen Content auf welchem Kanal distribuieren.

Fehler 11: Sie veröffentlichen nur Content, um Ihre Website zu füllen

Für nachhaltiges Kundenvertrauen ist es wichtig, dass Ihre Inhalte den Nutzern eine echten Mehrwert bieten. Ist das nicht der Fall, dann „verschwenden“ Sie die Zeit Ihrer User. Gleiches gilt laut ↘Mark Daoust (Quiet Light Brokerage, Inc.), wenn Sie Content nur deshalb posten, um Ihre Website zu füllen. Daher sein Appell: Publizieren Sie lediglich dann Inhalte, wenn Sie qualitativen Content anbieten können.

Fehler 12: Sie treffen nur vaage Aussagen

Roger Lee von ↘Captain401 weist auf ein weiteres No-Go hin: Keine eindeutigen Aussagen zu treffen. Roger erklärt, dass Nutzer auf Ihre Seite kommen, um eine klare Antwort auf ihre Fragen zu finden. Erhalten diese von Ihnen jedoch nur vaage Aussagen, dann erfüllen Sie nicht die Erwartungen Ihrer User – und verlieren sie als Website-Besucher.

Fehler 13: Kein qualitativer Content

Die Qualität Ihres Contents spielt eine zentrale Rolle, um User für sich zu gewinnen. Deshalb sollten Sie laut ↘Richard Kershaw (WhoIsHostingThis.com) stets überprüfen, dass Qualität und ebenso Relevanz Ihrer Inhalte immer gegeben ist.

Fehler 14: Sie schreiben für die Suchmaschinen statt für die Nutzer

Selbstverständlich muss Ihr Content in den Suchmaschinen, wie z.B. in Google, auffindbar sein. Ansonsten können Sie keinen organischen Traffic generieren. Das wesentliche „Mantra“ muss jedoch gemäß ↘Dan Golden von ↘BFO (Be Found Online) lauten: Sie produzieren keine Inhalte für die Suchmaschinen, sondern für die User! Natürlich sind SEO-Maßnahmen wichtig, aber Sie sollten sie nicht „über optimieren“!

Fehler 15: Kein Call-To-Action

Der letzte Tipp kommt von ↘Carter Thomas (Bluecloud Solutions). Er empfiehlt, gerade wenn Sie das Engagement erhöhen wollen, einen Call-To-Action in jeden Content einzubauen. Nur so schaffen Sie es den User aktiv tiefer in Ihren Marketing-Funnel zu ziehen.

 

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