Ellen Gomes fasst drei wesentliche Erkenntnisse der CMWolrd 2016 zusammen, die Sie für eine erfolgreiche Content Marketing-Strategie wissen sollten

3 große Learnings der Content Marketing World 2016

Content Marketing Idee

Ja, es stimmt, die Content Marketing World ist mittlerweile seit 2 Wochen vorbei. Doch die große Masse an Content bietet viel zu verarbeitenden Input, der zeigt, welche Erkenntnisse das weltgrößte Content Marketing-Event dieses Jahr für die Teilnehmer bereithielt. Und weil es eben die wegweisende Veranstaltung ist, lohnt es sich, auch noch Wochen danach über den dort diskutierten Inhalt zu berichten.

So wie Ellen Gomes. Sie hat ihre drei spezifischen Takeaways der #CMWorld zusammengefasst und gibt damit einen guten Ausblick, was das “Content Marketing der Zukunft” erfüllen sollte und wo Potenziale sind, um sich im Wettbewerb durchsetzen zu können.

Das erste Learning stammt natürlich vom “Godfather of Content Marketing”, Joe Pulizzi, persönlich. Mit der digitalen Reichweitenstrategie ist es nur dann möglich, mehr zahlende Kunden zu gewinnen, wenn man diese auch zu 100 Prozent im Unternehmen “lebt” und entsprechend umsetzt. Ansonsten ist es nach Joes Meinung sinnvoller, es ganz bleiben zu lassen. Ausschlaggebend für diesen Appell ist eine neue Studie, die zeigt, dass lediglich 20 der befragten Unternehmen sich mit dem Ansatz “comitten”. Das bedeutet folglich, dass der Großteil der Firmen nicht alle verfügbaren Ressourcen einsetzt, um zielgruppenspezifischen Content zu erstellen und zu verbreiten, der den Nutzern dann bei ihrenSuchanfragen Lösungen bietet. Schließlich ist das die Voraussetzung, Reichweite zu generieren und in langfristige Kundenbeziehungen umzuwandeln.

Der zweite wichtige Punkt stammt von MOZ-Gründer Rand Fishkin. Er räumt mit einigen Mythen auf, die vielen Verlagsunternehmen ein falsches Bild signalisieren. So sind zum Beispiel Best Practice-Beispiele keine Garantie, dass bei deren Nachahmung der gleiche Effekt ebenso für die eigene Marke eintritt. Und auch die Amplifizierung von Inhalte beginnt nicht automatisch mit dem Klick auf den “Jetzt veröffentlichen”-Button. Erst wenn es einen detaillierten Distributionsplan gibt, bei dem im besten Fall noch Influencer der ↘Nische miteingebunden sind, kann der Content verstärkt und so die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, das Interesse des Publikums zu wecken.
Wenn es um die Reichweitensteigerung geht, spielt Paid Media immer noch eine Rolle. Aber auch hier stellt sich der Erfolg nicht automatisch ein, sobald ein Banner geschaltet wird. Diese Werbeform unterstützt insbesondere dann, wenn es sich um Inhalte handelt, die bereits über eine gute organische Reichweite verfügen. Paid Media verstärkt diese dann lediglich.

Der sicherste Weg besteht laut Rand darin, stetig die Zielgruppe zu befragen sowie zu analysieren und verschiedene Formate und Inhalte zu testen, um mit den
“Veredelungslift” Geld zu verdienen.

Der dritte und letzte Punkt in Ellens Liste handelt von einem Format, dass momentan noch stark unterschätzt wird: Podcasting (Übrigens, auch ein großes Thema auf der diesjährigen dmexco in Köln)

Mitch Joel und Jay Baer verrieten, was Sie beachten sollten, wenn Sie selbst zum “Podcaster” werden wollen:

  1. Welches Format und welchen Moderator?
    Wie soll Ihr Podcast aufgebaut sein, z.B. in Form eines Interviews oder eines Panels? Zudem empfehlen Mitch und Jay, gerade wenn Sie noch unbekannt sind, einen Moderator zu engagieren, der die Aufnahme leitet
  2. Welchen Gast laden Sie ein?
    Die zweite Frage schließt sich an Frage eins an: Für fast jedes Format benötigen Sie einen Gast, wobei man sich hierbei zunächst in seinem bekannten Umfeld bewegen sollte. Sprich: Die großen Stars sollten erst eingeladen werden, wenn Sie bekannter sind.
  3. Über was wollen Sie reden?
    Und natürlich steht und fällt der Erfolg eines Podcast ebenso wie alle anderen Formate mit der Auswahl des Contents. Somit ist auch hier ein qualitativ hochwertiges und spannendes Thema gefragt.

Ellens Übersicht gibt insbesondere für alle, die nicht selbst in Cleveland vor Ort sein konnten, einen interessanten Einblick in kommende Trends und Entwicklungen, die man für sein eigenes ↘Content Marketing nutzen kann.

Jetzt Artikel lesen

Das könnte Sie auch interessieren