Wo Sie welche Schwerpunkte legen sollten, um neben mehr Reichweite ebenso mehr zahlende Kunden zu generieren

3 Tipps, wie Sie Ihr Content Marketing optimieren

Prozesse

Selbst wenn eine Strategie zufriedenstellende Ergebnisse liefert, so ist doch das Ziel, möglichst das Maximum zu erreichen. Dazu ist es natürlich nötig, entsprechendes Optimierungspotenzial zu erkennen. Im Content Marketing hilft uns dabei  glücklicherweise Elena Prokopets, die gleich 3 Bereiche aufzählt, mit denen man den eigenen „Veredelungslift“ noch besser am Laufen hält und so die Conversion-Rate steigert.

Das erste große Feld, das für den Erfolg ausschlaggebend ist, besteht darin, wie gut Sie Ihre potenziellen Kunden kennen. Schließlich basiert Content Marketing in erster Linie darauf, dem Nutzer mit nützlichen Inhalten bei dessen Problemen und
Suchanfragen zu helfen. Das ist selbstverständlich nur möglich, wenn Sie wissen, welche Nöte Ihre User umtreiben.

Dabei kann Ihnen das Konzept der Buyer Personas, das auch Elena anführt, helfen. Die stereotypischen Vertreter Ihrer Zielgruppe geben Ihnen ein detailliertes Bild, welche Art von Inhalt wann, wo und wie konsumiert wird und welche Erwartungshaltung vorherrscht. Während der Persona-Entwicklung sind drei Fragen elementar:

  1. Wen wollen Sie ansprechen?
  2. Welche Probleme und Bedürfnisse hat Ihre Zielgruppe?
  3. Was können Sie bieten, um potenziellen Kunden zu helfen?

Diese drei Aspekte sind wesentlich, um letztlich eine möglichst genaue Beschreibung zu erarbeiten, mit der Sie dann Ihre Content-Planung und Distribution steuern können. Und dazu sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Geben Sie Ihrer Persona einen Namen.
  2. Finden Sie ein passendes Foto.
  3. Ordnen Sie Ihre Persona einer Generation zu und analysieren Sie deren Werte, Prioritäten, Wünsche, Bedürfnisse und Nöte.
  4. Woher nimmt sie ihre Informationen?
  5. Wo lebt Ihre Persona z.B. eher auf dem Land oder in der Stadt?
  6. Wo ist sie online aktiv?
  7. Welche Freizeitaktivitäten verfolgt sie?
  8. Mit welchen Keywords oder Phrasen lässt sich die Persona beschreiben?
  9. Welchen Mehrwert könnte sie in Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung sehen?
  10. Welche Art von Content präferiert sie?
  11. Wie gestaltet sich ein „typischer“ Arbeitstag bzw. freier Tag bei Ihrer Persona?

Indem Sie jeden dieser Schritte mit entsprechenden Informationen untermauern, ergibt sich ein detailliertes Bild von denjenigen Personen, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für Ihre Marke interessieren und für die Sie den passenden Content vorhalten.

Und damit kommt Elena bereits zu Punkt zwei: Die Content-Erstellung und insbesondere die Distribution. Sobald Sie alle Informationen über Ihre Zielgruppe in Form der Personas verdichtet haben, wissen Sie, welche Themen, Formate und vor allem Kanäle wichtig sind.

So können Sie also Inhalte produzieren und entsprechend ausspielen, sowohl über die eigene Website als auch über Social Media. Egal, ob Sie in ein Ein-Mann-Betrieb sind oder in einem großen Team arbeiten: Jedes Thema, Content-Stück und der Zeitpunkt, wo dieses wo veröffentlicht wurde, sollte sich in einem Redaktionsplan wiederfinden. Dieser sollte wiederum Teil eines Systems sein, das folgende Anforderungen erfüllt:

  • Gute Ideen werden gesammelt sowie geteilt und nicht „doppelt“ entwickelt
  • Vorhandener Content kann durch die Vergabe von Tags besser gefunden und so mehrfach verwendet werden
  • Schnelles Hochladen, Wiederabrufen und Teilen auf sämtlichen Endgeräten sollte möglich sein
  • Genügend Speicherplatz und genaue Kalkulation, wie viele Redaktionsmitglieder Zugriff auf das System haben
  • Speicherplatz für Sicherheitskopien
  • Redaktion kann direkt im Tool Content erstellen und darüber chatten, gleichzeitig wird automatisch jede Version eines Content-Stücks für spätere Diskussionen gespeichert
  • Einzelne Mitarbeiter können zur Nutzung des Tools eingeladen werden
  • Videos und andere Formate sollten von jedem Endgerät hochzuladen und ebenso andere Apps während der Content-Erstellung direkt im System zu nutzen sein
  • Administrationsrechte sollten vergeben werden

Zwei Tools, die diese Möglichkeiten bieten, sind laut Elena Google Drive und/oder Dropbox. Deutlich wird bei ihrer Aufzählung, dass Sie nur durch klare strukturierte Prozesse systematisch mehr Traffic generieren und dadurch die Wandlungsquoten in Ihrem Marketing-Funnel steigern.

Zuletzt spielt selbstverständlich die Erfolgsmessung eine wichtige Rolle. Schließlich zeigt sich hier, wie gut (oder schlecht) Ihr Content performt, wie viele Nutzer Sie von welchen Quellen auf Ihre Website lenken und dort in Leads bis hin zu zahlenden Kunden umwandeln können.

Und natürlich erhalten Sie dabei ebenfalls Hinweise, wo sich noch weiteres Verbesserungspotenzial verbirgt. Dazu finden Sie eine Vielzahl an Tools, die Ihnen helfen sollen, Ihre Content Marketing-Strategie zu tracken. Welche sich besonders eignen, zeigt Elena in einer kompakten Liste:

  1. Google Analytics
    Sicherlich allen von Ihnen bekannt, haben Sie bei Google Analytics eine große Vielfalt an Optionen, um die Trafficströme Ihrer Website zu analysieren. Darüber hinaus können Sie auch Daten zu Ihren Nutzern sammeln und erfahren, zu welcher Uhrzeit Ihre User am aktivsten sind und welche Artikel am häufigsten gelesen werden. Das gibt Ihnen wiederum Aufschluss über mögliche Evergreenkandidaten.
  2. Google Webmaster Tool
    Hier bekommen Sie eine Überblick zum Ranking Ihrer Keywords sowie zur Qualität Ihrer Backlinks. Außerdem erhalten Sie eine Meldung, sobald auf Ihrer Seite etwas „down“ ist.
  3. Scoop.it
    Für die private Nutzung ist das Tool kostenlos, für Unternehmen hingegen kostenpflichtig. Es gibt Aufschluss über Views, Kommentare und Shares auf täglicher Basis.
  4. Buffer
    Hiermit können Sie messen, wie viele Views und Shares Ihre Social Media-Posts auf Facebook, Google +, Twitter und LinkedIn erhalten, was wiederum bei der Themenplanung unterstützen kann.
  5. FollowerWonk
    Speziell nur für Twitter erhalten Sie Informationen zu Followern und deren Anzahl, wie häufig Ihre Posts retweetet wurden und wann die besten Zeit zum posten ist auf Basis Ihrer bestehenden Followerschaft.
  6. Hootsuite
    Ebenfalls sehr bekannt und verbreitet, zeigt Hootsuite, wann Sie im Web, insbesondere auf Social Media, erwähnt werden und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, direkt darauf zu reagieren.
  7. Quintly
    Wenn es um Facebook geht, ist Quintly eine gute Option. Sie können hier Ihre Facebook-Reichweite tracken und das bis zu drei Seiten kostenlos.
  8. Addvocate
    Addvocate zeigt Ihnen anhand von Shares, welcher Content von Ihnen am besten performt und ebenso, welche Kanäle am meisten genutzt werden.

Elenas Beitrag zeigt deutlich, wo Sie Ihre Content Marketing-Strategie noch effektiver und effizienter gestalten können, um so schließlich noch mehr herauszuholen.

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